Die malerische Bucht von Neapel wird von der Sorrent-Halbinsel, dem Vesuv und den Campi Flegrei (Phlegräische Felder) umgeben. Die Phlegräischen Felder sind ein großes Gebiet mit Fumarolen, heißen Quellen und Solfataren bei Pozzuoli, einer kleinen Hafenstadt östlich von Neapel. Seen, Buchten und Hügel mit vulkanischem Ursprung bilden eine atemberaubende schöne Küstenlandschaft mit vielen archäologischen Ausgrabungsstätten.
Tiefblau glitzert der Lago d’Averno
Um den See in Pozzuoli ranken sich seit der Antike viele Mythen und Legenden. Bei einem Spaziergang um das Gewässer kann man archäologische Stätten entdecken, Vögel beobachten und in einem der Agriturismo den hier angebauten Wein genießen. Von Neapel erreicht man den See mit der Cumana.
Solfatara, der bekannteste Vulkan der Phlegräischen Felder
Ein Ausflug zum Vulkan Solfatara ist beinahe ein mystischer Trip und auf jeden Fall ein Highlight. Allerdings ist das Gelände von Solfatara nach einem tragischen Unfall auf dem Vulkangebiet leider seit 2017 für Besichtigungen geschlossen. Von der Straße am Gelände kann man jedoch mit etwas Glück einen Blick auf die rauchenden Fumarolen erhaschen.
Doch am Golf von Neapel beeindrucken nicht nur die Phlegräischen Felder mit Vulkanen. Westlich von Neapel liegt der berühmte Vesuv, der noch immer aktiv ist. Besichtigen kann man seinen Vulkankrater, zu dem man über einen Schotterweg von einem Parkplatz unterhalb des Kegels wandern kann. Und auch die Inseln Ischia und Procida haben einen vulkanischen Ursprung. Deshalb findet man auf Ischia eine besonders fruchtbare Erde und wunderbare Thermalquellen, umgeben von paradiesischen exotischen Gärten.

