Schlagwort: Antipasti

  • Italienisches Zucchini-Gemüse (Zucchinielli)

    Italienisches Zucchini-Gemüse (Zucchinielli)

    Das Zucchini-Gemüse kann man als Beilage, als Antipasto oder auf Bruschetta servieren.

    Zuchinielli sind eine sehr vielseitige Beilage: Als Belag für Crostini, mit Bruschetta oder Focaccia schmeckt das bekömmliche Zucchini-Gemüse sehr köstlich.

    Über dieses leichte und gesunde italienische Rezept freuen sich auch Vegetarier und Veganer.

    Zutaten für Zucchinielli

    (4 Personen)

    3 mittelgroße Zucchini
    Olivenöl, kalt gepresst
    Salz und frisch gemahlener Pfeffer

    Zubereitung

    1. Zucchini waschen und in Würfel von 8-10 mm schneiden.
    2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.
    3. Zucchini ins Olivenöl geben und kochen lassen, bis das Gemüsewasser verdampft ist (etwa 5-7 Minuten). Dabei ständig umrühren, damit die Zucchini nicht am Topfboden haften bleiben.
    4. Herdtemperatur herunterstellen und die Zucchini bei geringer Hitze weitere 10 Minuten köcheln lassen.
    5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Pilze mit Öl, Knoblauch und Petersilie (funghi trifolati)

    Pilze mit Öl, Knoblauch und Petersilie (funghi trifolati)

    Die „Funghi trifolati“ sind eine Spezialität der norditalienischen Küche und vor allem im Piemonte sehr verbreitet. Sie sind einfach zuzubereiten und schmecken sehr köstlich.

    Die Pilze können als Beilage zu Fleisch, als Antipasto oder zum Anrichten eines Risottos oder auf Crostini gereicht werden.

    Das Rezept für die Funghi Trifolati ist eine klassische Zubereitungsart für Pilze und betont am besten ihren Geschmack. Deshalb findet man es so häufig in der italienischen Küche und kann es als eines der Grundrezepte im Repertorium des „cuoco italiano“ bezeichnen.

    Zutaten:

    1 Knoblauchzehe
    500 gr Pilze (Steinpilze oder Champignons)
    4 EL Olivenöl
    Glatte Petersilie
    Salz, Pfeffer

    Zubereitung:

    1. Die Pilze mit einem feuchten Tuch oder einem Pinselchen reinigen, dann in Scheibchen oder Würfel schneiden (je nach Geschmack oder Verwendung).
    2. Die (leere) Pfanne auf den Herd stellen und die Pilze hineingeben, sobald sie warm wird. Einen Deckel auf die Pfanne geben. Das erste Wasser verdampfen lassen und die Pilze herausnehmen und auf einen Teller geben.
    3. Das Öl und die halbierte Knoblauchzehe in die Pfanne geben und den Knoblauch blond werden lassen, dann herausnehmen.
    4. Die Pilze in das Öl geben, mit einem Deckel abdecken und langsam 15 Minuten auf niedriger Stufe kochen lassen, bis kein Wasser mehr in der Pfanne ist.
    5. Den Deckel abnehmen, Salz, Pfeffer und die gehackte Petersilie hinzugeben und weitere 5 Minuten auf niedriger Stufe kochen lassen.
    6. Vom Herd nehmen und kalt oder warm servieren.

    Anmerkung:

    Variante

    Wenn man Steinpilze hat (sie haben mehr Geschmack als Champignons), kann man Schritt 2 überspringen und die Pilze bei Schritt 4 für 20-25 Minuten kochen lassen. Auf dieses Weise wird der delikate Geschmack der Steinpilze unterstrichen.
    Die zweite Phase der Zubereitung dient dazu, den Champignons einen intensiveren Geschmack zu geben, denn sie haben von Natur aus kein starkes Aroma.

    Kochtipps

    – Die idealen Pilze für dieses Rezept sind Steinpilze, aber man kann auch Champignons verwenden.
    – Wenn man die Funghi Trifolati aufbewahren will, muß man sie nur die halbe Zeit kochen, ohne Petersilie, Salz und Pfeffer hinzuzufügen (der Kochvorgang wird erst abgeschlossen, wenn man die Pilze verwenden will. Erst dann werden Petersilie, Salz und Pfeffer hinzugefügt).

  • Mozzarella mit Tomaten und gegrillter Paprika

    Mozzarella mit Tomaten und gegrillter Paprika

    Mozzarella, pomodori e peperoni
    Diese Vorspeise ist eine Variation von Mozzarella mit Tomaten und Basilikum. Zusätzlich wird eine gegrillte Paprika, Knoblauch und Oregano verwendet.

    Neapolitanischer Mozzarella kommt typischerweise von Büffeln. In Deutschland ist er in italienischen Feinkostgeschäften erhältlich und wird in speziellen Verpackungen mit dem Flugzeug transportiert. Er sollte innerhalb von drei Tagen nach seiner Herstellung verzehrt werden. Geschmacklich ist er nicht mit dem in Supermärkten erhältlichen Mozzarella zu vergleichen.

    Der Antipasto kann im Sommer auch als leichte Hauptspeise serviert werden.

    Zutaten
    (4 Personen)

    400 g Büffelmozzarella
    2 Tomaten
    1 feste rote Paprika
    2 Knoblauchzehen
    1 Prise Oregano
    1 dl Olivenöl
    Salz und Pfeffer

    Zubereitung

    1. Die Paprika entweder auf einem Holzkohlegrill oder im Ofen (Grillfunktion) rösten. Die Paprika wird vom Grill/aus dem Ofen genommen, wenn sich die Haut leicht abziehen lässt.
    2. Die Haut von der Paprika abziehen und die Samen entfernen.
    3. Die Paprika in Streifen, den Mozzarella und die Tomaten in Scheiben schneiden.
    4. Auf einem Teller abwechselnd eine Scheibe Mozzarella, Tomate und Paprika kreisrund anrichten.
    5. Mit Salz, Oregano, klein gehacktem Knoblauch und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Etwas Olivenöl darüber geben.
      Dazu: Weißbrot

    Buon appetito!

  • Frittierte Auberginen mit Tomaten – Melanzane a fungetiello

    Frittierte Auberginen mit Tomaten – Melanzane a fungetiello

    Rezepte mit Auberginen haben in Kampanien eine lange Tradition. Dieses neapolitanische Gericht kann als Antipasto oder Beilage mit Weißbrot, aber auch zu Pasta als Soße gegessen werden.

    Wichtig ist, dass die bittere Auberginenflüssigkeit vor dem Frittieren aus den Auberginen herausgepresst wird. Dazu werden die Auberginen gesalzen und in ein Sieb gegeben. Auf die Auberginen kann man einen Teller stellen, der mit einem Gegenstand beschwert wird. So wird die Flüssigkeit besser aus den Auberginen herausgepresst.

    Nach einer Stunde wird das restliche Wasser mit den Händen herausgedrückt und die Auberginenwürfel werden in sehr heißem Fett frittiert.

    Zutaten

    (4 Personen)

    1 kg Auberginen
    Öl zum Fritieren
    Salz
    6-7 Tomaten San Marzano
    1 Knoblauchzehe
    Basilikum
    Olivenöl, kalt gepresst

    Zubereitung

    1. Die Auberginen waschen und in Würfel schneiden. Mit Salz bestreuen, um das Wasser aus den Auberginen zu ziehen.
    2. Die Auberginen in ein Sieb geben, mit einem Teller bedecken und diesen mit einem Gegenstand beschweren.
    3. Nach einer Stunde das restliche Wasser aus den Auberginen durch Kneten mit den Händen herausdrücken.
    4. Die Auberginenwürfel in heißem Öl frittieren (am besten in einer höheren kleinen Spezialpfanne). Anschließend auf Küchenpapier legen und das Fett abtropfen lassen.
    5. In einem anderen Topf wenig Olivenöl erhitzen und den geviertelten Knoblauch „blond“ anbraten. Die Tomaten waschen, klein schneiden und hinzufügen. Mit Salz abschmecken und ca. 10 min köcheln lassen.
    6. Die fritierten Auberginen hinzugeben und auf kleiner Flamme nochmals etwa 5 Minuten köcheln lassen.
    7. Basilikumblätter dazugeben und umrühren.

    Anmerkung

    Variante

    Statt Basilikum kann man auch Salzkapern (keine Essigkapern), einige schwarze Oliven und geschnittene glatte Petersilie hinzugeben

    Buon appetito!

  • Tomaten mit Mozzarella und Basilikum (Insalata Caprese)

    Tomaten mit Mozzarella und Basilikum (Insalata Caprese)

    Die bekannte Vorspeise ist sehr einfach zuzubereiten und eignet sich im Sommer auch als leichte Hauptspeise. Sie lebt von der Güte ihrer Zutaten und hat die Farben der italienischen Fahne.

    Der Mozzarella aus Neapel kommt typischerweise von Büffeln. In Deutschland ist er in italienischen Feinkostgeschäften erhältlich. Er wird in speziellen Verpackungen mit dem Flugzeug nach Deutschland transportiert und sollte innerhalb von drei Tagen nach seiner Herstellung verzehrt werden. Der Büffelmozzarella ist geschmacklich nicht mit dem aus dem Supermarkt zu vergleichen.

    Caprese wird mit kaltgepresstem Olivenöl ohne die Verwendung von Essig angerichtet.

    Zutaten:

    (4 Personen)

    2 Kugeln Büffelmozzarella
    4 große reife Tomaten
    Basilikum
    Olivenöl
    Salz

    Zubereitung:

    1. Mozzarella und die Tomaten in Scheiben schneiden. Abwechselnd kreisrund auf einem Teller anrichten.
    2. Basilikumblätter waschen und je ein Blatt zwischen eine Mozzarella- und Tomatenscheibe legen.
    3. Salz und Olivenöl nach Geschmack darüber geben.

    Buon appetito!

  • Zucchini mit Minze (Scapece di zucchini)

    Zucchini mit Minze (Scapece di zucchini)

    Eine der köstlichsten italienischen Vorspeisen sind frittierte Zucchini. Durch die Zugabe von frischer Minze schmecken sie besonders delikat und lassen sich außerdem sehr gut für Gäste vorbereiten.

    Die Zucchini können auf einem Antipasti-Teller zusammen mit anderen Gemüsevorspeisen angerichtet werden (z.B. gegrillter Paprika und frittierten Auberginen), was sehr ansprechend aussieht. Dazu reicht man italienisches Weißbrot oder Baguette. Aber nicht nur als Vorspeise, sondern auch als (Grill-)beilage sind die Zucchini sehr gut geeignet.

    Ein Vorteil dieser Vorspeise ist, dass sie sich sehr gut für Gäste vorbereiten lässt. Die Zucchini sollten vor dem Verzehr etwa zwölf Stunden durchziehen, damit sie ihren vollen Geschmack entfalten. Sie können ungefähr fünf Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

    Zutaten:

    4 Personen

    1 kg mittelgroße Zucchini
    2 kleine Knoblauchzehen
    Frische Minzblätter
    Weinessig
    Öl zum Frittieren
    Salz und Pfeffer

    Zubereitung:

    Zucchini waschen und in mitteldicke Scheiben schneiden. Danach möglichst in der Sonne etwas trocknen lassen.
    Knoblauch sehr klein schneiden.
    In einer hohen Pfanne das Öl stark erhitzen.
    Einen Teil der Zucchini ins Öl geben und frittieren, bis die Zucchini bräunlich werden.
    Die Zucchini herausnehmen und auf Küchenpapier legen, damit das überschüssige Öl aufgesogen wird.
    Den Boden eines flachen Gefäßes mit den Zucchini bedecken.
    Die erste Lage der Zucchini mit klein geschnittenem Knoblauch, Minze sowie etwas Salz und Pfeffer bestreuen. Etwas Weinessig (ca. 1 EL) darübergeben.
    Diese Prozedur fortsetzen, bis alle Zucchini frittiert und im Gefäß aufgeschichtet sind. Jede Lage wird mit Knoblauch und Minzblättern bestreut, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit Weinessig (ca. 1 Eßl.) beträufelt.
    Gut im Kühlschrank (nach Möglichkeit etwa 12 Std.) durchziehen lassen und 1-2 Std. vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

    Dazu: Weißbrot

    Anmerkung:
    Lieblingsrezept unserer Redaktion 🙂