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  • Alles in Reichweite: Verkehrsmittel und ÖPNV am Golf von Neapel

    Alles in Reichweite: Verkehrsmittel und ÖPNV am Golf von Neapel

    Neapel verfügt über ein sehr gut ausgebautes Netz öffentlicher Verkehrsmittel. Mit Bus, U-Bahn oder Seilbahn erreichst du schnell alle Sehenswürdigkeiten. Die Kunst-Stationen der U-Bahn sind dabei selbst eine Attraktion. Auch die Amalfiküste und Sorrent sind gut angebunden.

    Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Neapel ist sehr gut ausgebaut. Da es viele verschiedene Verkehrsmittel am Golf von Neapel gibt und das Thema sehr umfangreich ist, haben wir der Mobilität eine eigene Beitragsreihe gewidmet.


    Überblick Verkehrsmittel in Neapel


    Öffentlicher Nahverkehr

    Interessante Stationen & Hauptbahnhof


    Auto & Taxi in Neapel

    Autofahren in Neapel empfehlen wir eher nicht, denn der ÖPNV ist gut ausgebaut und Parkplätze sind rar. Wer mit dem Auto anreist, sollte einiges beachten und sich über öffentliche Parkplätze informieren. Stressfreier ist das Fahren mit dem Taxi.


    Fahrkarten & Citycard in Kampanien und am Golf von Neapel


    Zug zwischen Neapel, Pompeji, Herculaneum und Sorrent

    Viele Ausflugsziele kann man bequem mit der günstigen Regionalbahn Circumvesuviana vom Hauptbahnhof in Neapel erreichen. Pompeji und Herculaneum liegen etwa eine halbe Stunde von Neapel bzw. Sorrent entfernt.

    Alternativ fährt von Frühling bis Herbst der komfortable und klimatisierte Campania Express zwischen Neapel und Sorrent. Er hält an touristisch interessanten Zielen wie Pompeji und Herculaneum.


    Fähre von Neapel nach Capri, Ischia, Procida und Sorrent

    Vom Porto di Napoli gehen Fähren und Schnellboote zu den Inseln, aber auch nach Sorrent. Häufig gestellte Fragen rund um Fähren und Schiffsverkehr beantworten wir hier:


    Individuell reisen mit dem Mietwagen

    Für die Region Cilento ist die Anreise mit dem Auto oder das Anmieten eines Leihwagens am Flughafen Neapel empfehlenswert. Für Neapel und die Inseln ist kein Auto notwendig.


    Privater Flughafentransfer

    Ein Flughafentransfer ist bequem und flexibel: Man muss nicht selbst fahren und ist unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln.

     

  • Anreise mit dem Auto nach Neapel

    Die Anreise mit dem Auto nach Neapel führt von Deutschland entweder über die Schweiz durch den Gotthardt-Tunnel oder über die Brennerautobahn in Österreich. 

    Schon die Fahrt durch die Schweiz oder Österreich macht Lust auf Urlaub. Wunderschöne Berglandschaften und glitzernde Bergseen laden zu einem Zwischenstopp ein. In Südtirol kann man sich kulinarisch stärken, bevor es weiter Richtung Toskana geht.

    Für das Fahren in der Schweiz und Österreich benötigt man eine Vignette. Für den Brennerautobahntunnel werden zusätzliche Gebühren erhoben. Auch die italienischen Autobahnen sind gebührenpflichtig.

    Unterwegs in die Stadt Neapel mit dem Auto

    Je nachdem von wo man in Deutschland kommt, kann man über die Schweiz oder Österreich nach Neapel fahren.

    Von der Schweiz führt die A2 in Richtung Mailand. Man fährt durch den Gotthardt-Tunnel oder alternativ über den Gotthard-Pass. In Mailand fährt man Richtung Bologna und nimmt die A1 Richtung Süden bis nach Neapel.

    Von Österreich nimmt man die A22 in Richtung Verona und fährt dann weiter auf der A1 Richtung Neapel.

    Um die Stadt Neapel führt eine Schnellstraße/Ringautobahn („Tangenziale“) mit Ausfahrten zu den verschiedenen Stadtteilen. In den Stadtteil Vomero kommt man z. B. über die Ausfahrten Arenella oder Via Cilea.  An jeder Ausfahrt gibt es eine Zahlstelle, an der die Straßengebühren abgerechnet werden. Auf der Tangenziale kann zu Stoßzeiten starker Verkehr sein.

    Beispiele für Fahrzeiten von Deutschland nach Neapel

    Frankfurt/Main – Neapel ca. 1450 km (über Schweiz), Fahrzeit ca. 15 Std.
    Hamburg – Neapel ca. 1900 km (über den Brenner), Fahrzeit ca. 19,5 Std.

    Fahren in Neapel? Besser den ÖPNV nehmen

    Für die Besichtigung Neapels, insbesondere der Altstadt, empfehlen wir das Parken in einem bewachten Parkhaus. Viele Stadtbereiche sind nur für Anwohner befahrbar. Außerdem gibt es im ganzen Stadtbereich sehr wenig Parkplätze.

    Grundsätzlich empfehlen wir, das Auto in Neapel stehen zu lassen und die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Am schnellsten kommt man mit der U-Bahn Linie 1 im Stadtzentrum voran, der „Metrò dell’Arte“ (Kunst-U-Bahn). An einigen Punkten im Stadtzentrum ist starker Verkehr, viele Straßen sind eng und das Fahren mit dem Auto kann stressig sein.

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  • Anreise mit dem Auto nach Neapel

    Anreise mit dem Auto nach Neapel

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  • Wer zuletzt bremst: Autofahren in Neapel

    Wer zuletzt bremst: Autofahren in Neapel

    Unter dem Vesuv ist das Autofahren eine abenteuerliche Herausforderung. Neapels enge Gassen, fehlende Gehwege und viele Mopedkünstler machen es zu einem waghalsigen Spiel.

    „An Weihnachten nehmen die Neapolitaner die schlechte Angewohnheit an bei Rot zu halten, nur weil sie jetzt bessere Menschen sein wollen!“, beschwert sich ein Taxifahrer ungeduldig. Eine rote Ampel gilt in Neapel bestenfalls als Empfehlung – manche Einheimischen behaupten sogar, die Ampellichter seien nur eine hübsche Dekoration.

    Lustvolles Chaos mit eigenen Regeln

    In Napoli wird die Vorfahrtsregel „Wer zuletzt bremst“ der heiß geliebten Formel 1 strengstens befolgt. Gelassen versucht die Polizei Blechlawinen über rote Ampeln zu lotsen und den Fluss am Laufen zu halten: eine wirklich kreative Anwendung der Verkehrsregeln. Dies mag einer der Gründe sein, warum man in Neapel nur wenige Neuwagen sieht. Der Fahrstil der Neapolitaner und Neapolitanerinnen ist aber keinesfalls rücksichtslos, sondern hat schlichtweg seinen eigenen Rhythmus.

    Einheimische nennen den Stadtverkehr auch „lustvolles Chaos“. Wer Spaß daran hat, dem empfehlen wir einen versicherten Mietwagen oder eine Taxifahrt. Aber seien Sie nicht enttäuscht, wenn das Taxi nur langsam vorankommt: Wahrscheinlich ist wieder irgendwo ein Stau und Sie sind zu Fuß schneller.

    Parkplatzsuche ist ein Nervenkitzel

    Es gibt nur einige wenige öffentliche Parkplätze in der Innenstadt. Viele Bereiche der Altstadt sind „zone per traffico limitato“ und für den Straßenverkehr gesperrt.

    Autofahren in Neapel hat keine Vorteile

    Viele Straßen der Altstadt stammen aus dem Mittelalter und sind nicht für den Autoverkehr ausgelegt. Das Verkehrsaufkommen ist hoch, so dass man mit öffentlichen Verkehrsmitteln meistens schneller vorankommt. Das ÖPNV-Netz ist gut ausgebaut und die Fahrkarten sind günstig. Die U-Bahn hält an den wichtigsten Punkten der Stadt; auch die Funicolare (Seilbahn) ist von der Straße unabhängig. Innerhalb weniger Minuten erreicht mit der Standseilbahn von der Altstadt den Vomero oder den Hafen Mergellina. Es werden auch viele Busse eingesetzt.

    Fazit: Wir raten davon ab, mit dem Auto durch Neapel zu fahren. Sollten Sie mit dem PKW anreisen, empfehlen wir die Buchung eines Hotels mit bewachtem Parkplatz oder Garage. Lassen Sie Ihren Wagen dort stehen und nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel!

    Für Tagesausflüge in die Stadt ist ein Park & Ride-Parkplatz empfehlenswert. Wer jetzt aber erst recht Lust auf eine aufregende Fahrt mit einem Auto durch Neapel bekommen hat, sollte sich einen möglichst kleinen Mietwagen reservieren.

  • Neapel: Parken am Flughafen Capodichino und Hafen Molo Beverello

    Wir zeigen dir Parkplätze am Flughafen Capodichino in Neapel und in der Nähe des Hafens Molo Beverello, wo die Fähren nach Ischia und Capri abfahren. Finde den idealen Parkplatz für deine Reise nach Neapel.

    Parkplätze direkt am Flughafen Capodichino Neapel (NAP)

    Der Flughafen Capodichino liegt sieben Kilometer außerhalb des Stadtzentrums. Am Flughafen gibt es mehrere größere bewachte Parkplätze. Außerdem gibt es ein unterirdisches und ein großes oberirdisches Parkhaus. Für das Parken am Flughafen Neapel stehen Parkplätze für Kurzzeit- und Langzeitparkende zur Verfügung.
    Online-Buchung und Parkplatzplan unter www.aeroportodinapoli.it

    Parkplatz Buono Molo Beverello am Hafen Neapel

    Direkt am Hafen Molo Beverello und nicht weit entfernt von den Terminals zu den Fähren nach Ischia, Capri sowie nach Amalfi, Sorrent, Sardinien und Sizilien gibt es einen Parkplatz für etwa 100 Autos. Er ist durchgehend geöffnet.
    www.parcheggiobeverello.com

    Parkhaus in Hafennähe in Neapel:

    Parkhaus Garage Stazione Nuovo Ferraris (Shuttle-Service zum Hafen Molo Beverello)
    Via Stefano Brun 20/21, 80142 Napoli

    Für das Parken am Hafen in Neapel gibt es ein Parkhaus in der Innenstadt, nur etwa 300 m entfernt vom Hauptbahnhof und 100 m von einer U-Bahn-Station. Der Hafen Molo Beverello ist in der Nähe. Parkplätze stehen für PKW, Motorräder, Wohnmobile und Kleinbusse zur Verfügung. Vom Parkhaus wird ein Shuttle Service zum Hauptbahnhof und Hafen Molo Beverello angeboten.
    Das überwachte Parkhaus ist von der A3 Napoli-Salerno zu erreichen und hat 2500 qm.
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  • Anreise mit der Fähre von Civitavecchia (Rom) nach Sardinien

    Anreise mit der Fähre von Civitavecchia (Rom) nach Sardinien

    Wer die Besichtigung von Rom mit einem Anschlussurlaub in Sardinien verbinden möchte, kann vom Hafen Civitavecchia mit der Fähre übersetzen. Nach einer Städtetour durch Rom laden die weißen Traumstrände Sardiniens zu einem entspannenden Badeurlaub ein.

    Die herrliche Insel Sardinien kann man direkt mit dem Flugzeug oder mit dem eigenem Auto und Fähre erreichen (Vergleich Anreise PKW oder Flugzeug). Wer mit dem Auto anreist kann mit der Autofähre von verschiedenen italienischen Häfen auf die Insel übersetzen kann. Einer davon ist der Hafen von Civitavecchia.

    Wo liegt der Hafen von Civitavecchia?

    Der Fährhafen von Civitavecchia liegt etwa 82 Kilometer nordwestlich von Rom (Zentrum-Kolosseum). Er wird von Fähren und Kreuzfahrtschiffen angelaufen.

    Für wen eignet sich der Fährhafen Civitavecchia zur Überfahrt nach Sardinien?

    PKW-Urlauber aus Deutschland mit dem Ziel Sardinien wählen in der Regel den Hafen Genua in Nord-Italien oder Livorno.
    Die Überfahrt von Civitavecchia nach Sardinien ist besonders für Urlauber geeignet, die eine Städtetour nach Rom mit einem entspannenden Badeurlaub verbinden möchten. Auch ohne Auto läßt sich eine Rundreise planen. Möglich ist etwa ein Hinflug nach Rom, eine Fährüberfahrt nach Olbia und ein Rückflug von Olbia.

    Welche Reedereien fahren von Civitavecchia nach Sardinien?

    Sardinien wird von den Reedereien Tirrenia, Moby, Grimaldi Lines und sardinia ferries angelaufen.

    Welche Häfen in Sardinien werden angelaufen?

    Von Civitavecchia gibt es Fähren nach Olbia, Cagliari, nach Arbatax, Porto Torres und Golfo Aranci. Der größte Hafen in Sardinien ist Olbia im Norden.

    Wie lange dauert die Überfahrt von Civitavecchia?

    Die Nachtüberfahrt von Civitavecchia nach Olbia dauert etwa 7,5 Stunden. Nach Cagliari im Süden von Sardinien dauert die Überfahrt 15,5 Stunden.

    Was kostet die Überfahrt?

    Die Preise hängen von der Saison und der Route ab. Man kann wählen zwischen der Überfahrt ohne festen Sitzplatz, einem Liegesessel oder einer Kabine. Die Mitnahme eines Fahrzeugs kostet natürlich extra. Die einfache Fahrt ohne PKW ist bereits ab etwa 55 Euro (ohne Liegesessel) zu haben.

    Wie erreicht man Civitavecchia von Rom?

    Von Rom fahren Busse und Züge zum Hafen von Civitavecchia. Günstig fahren Regionalzüge und der Intercity von Roma-Termini nach Civitavecchia. Abfahrtszeiten und Preise auf www.trenitalia.com.

    Außerdem gibt es einen Nonstop-Zug von Rom (Station San Pietro in der Nähe des Vatikans) nach Civitavecchia, Dauer 40 Minuten. Dieser Non-Stop-Zug ist auch für Kreuzfahrttouristen interessant, die einen Tagesausflug nach Rom unternehmen möchten. Natürlich fahren auch Busse von Civitavecchia nach Rom.

    Wie kann man Fähren buchen?

    Fährtickets gibt es bei den Reedereien, am Hafen oder bei spezialisierten Fähren-Online-Reisebüros. Um Wartezeiten am Hafen und ausgebuchte Fähren in der Hauptsaison zu vermeiden, empfehlen wir die Fährenbuchung schon vor dem Urlaub.

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  • Mit dem Auto sicher in Italien unterwegs: Straßenverkehr und Verkehrsregeln

    Mit dem Auto sicher in Italien unterwegs: Straßenverkehr und Verkehrsregeln

    Bei Verstößen gegen die italienischen Verkehrsregeln können erhebliche Bußgelder drohen. Wir sagen Ihnen, wie Sie mit dem Auto gut und sicher an ihr Urlaubsziel in Italien kommen.

    In Italien gilt auf der Autobahn für PKW ohne Anhänger eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Insgesamt fährt man langsamer als in Deutschland.

    Trotzdem sollte man besonders umsichtig sein, denn auf Autobahnen wird nicht immer der Blinker beim Fahrspurwechsel und Überholen gesetzt. Auf Süditaliens Autobahnen werden die Fahrspurgrenzen oft „großzügig“ interpretiert, ebenso die Verkehrsregeln in der Stadt. Auch beim Fahren über eine grüne Ampel, sollte man auf der Kreuzung vorsichtshalber nach links und rechts schauen. Und Achtung: Linienbusse haben in Italien im Straßenverkehr immer Vorfahrt!

    Wichtige Verkehrsregeln in Italien

    Tempolimits für PKW

    Innerorts: 50 km/h
    Außerorts: 90 km/h
    Schnellstraßen: 110 km/h (bei Nässe 90 km/h)
    Autobahn: 130 km/h (bei Nässe 110 km/h)
    Für Fahranfänger gilt in den ersten drei Jahre nach Führerscheinerwerb auf Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und auf Schnellstraßen 90 km/h.

    Für PKW mit Anhänger beträgt die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen 80 km/h, auf Schnellstraßen 70 km/h, außerorts 70 km/h und innerorts 50km/h.

    Alkohol am Steuer

    Bis zu 0,5 Promille. Für Fahranfänger in den ersten drei Jahren und Personen unter 21 Jahren gilt Alkoholverbot (0,00 Promille). Bei einer Überschreitung der Promille wird mindestens (!) ein Bußgeld ab 530 Euro erhoben. Wer mit über 1,5 Promille erwischt wird, muss laut Angaben des ADAC mit einer hohen Geldstrafe und eventuell sogar der Enteignung und Zwangsversteigerung seines Fahrzeugs rechnen.

    Verboten ist in Italien unter anderem:

    – Fahren ohne Licht von allen Kraftfahrzeugen auf Autobahnen und außerorts (auch am Tag!)
    – Fahren ohne Licht von Mopeds und Motorrädern (auch innerorts und am Tag besteht Lichtpflicht!)
    – Fahren im Tunnel ohne Licht
    – Telefonieren während des Fahrens ist nur mit Freisprechanlage erlaubt. Die Nutzung von Tablets oder ähnlichen Geräten ist beim Fahren verboten. Bei Verstoß droht eine Geldbuße.
    – es gilt Rauchverbot im Pkw, wenn Schwangere oder Minderjährige im Fahrzeug sind
    – Parken auf schwarz-gelb markierten Bordsteinen
    – In Reservekanistern darf bis zu 10 l Kraftstoff mitgenommen werden. Es ist nur ein Kanister und nur ein nach „UN homologierter“ (als sicher geprüfter und gekennzeichneter) Reservekanister erlaubt!
    – das Nichtmitführen einer gelben Warnweste (erhältlich an Tankstellen an der Grenze). Für jeden Insassen muss eine Warnweste mitgeführt. Sie muss außerorts beim Aussteigen wegen einer Panne oder eines Unfalls getragen werden.
    – das Befahren einer „zona a traffico limitato“ (ZTL) – ganztägig oder zu bestimmten Zeiten. ZTL sind verkehrsberuhigte Zonen in einigen Stadtbereichen.
    – privates Abschleppen auf Autobahnen
    – Spurenwechsel, Rückwärtsfahren und Wenden an Zahlstellen für die Maut
    – an der Amalfiküste auf der SS 163 zwischen Vietri sul mare und Positano gelten sich jährlich ändernde Einschränkungen für das Fahren von PKW, Wohnwagen-Gespanne und Wohnmobile. Wer an der Amalfiküste eine Unterkunft gebucht hat, ist vom Fahrverbot ausgeschlossen. Aktuelle Hinweise gibt der ADAC.
    – in den Sommermonaten (15. Mai bis 15. Oktober) darf nur dann mit Winter- oder Ganzjahresreifen gefahren werden, wenn diese einen Geschwindigkeitsindex aufweisen, der mindestens dem in der Zulassungsbescheinigung festgesetztem Wert entspricht.

    Besondere Verkehrsbestimmungen im Winter in Italien

    In der Winterzeit besteht in einigen italienischen Regionen, z.B. in Südtirol auf der Brennerautobahn A22, eine Pflicht zum Montieren von Winterreifen oder Mitführen von Schneeketten.
    Im Artikel „Mit dem Auto im Winter nach Italien – aber sicher!“ gibt es dazu sieben wertvolle Tipps.

    Parken

    – Blaue Streifen auf den Bordsteinen kennzeichnen gebührenpflichtige Parkplätze
    – Weiße Streifen bedeuten kostenloses Parken
    – Parken auf schwarz-gelb markierten Bordsteinen ist verboten
    – Parkplätze mit Ladesäulen für E-Autos dürfen nur für die Zeit des Ladens belegt werden. Sonst droht ein Bußgeld.

    Wichtig! Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Abreise über die aktuellen Verkehrsregeln, z.B. bei einem Automobilclub. Verkehrsregeln können sich ändern. Alle Angaben ohne Gewähr. (Stand: 5/2024)

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  • Winterurlaub in Süditalien: Sichere Reise mit dem Auto

    Winterurlaub in Süditalien: Sichere Reise mit dem Auto

    Wer im Winter eine Reise nach Süditalien plant, flieht meistens vor dem nordeuropäischen Schmuddelwetter und hofft auf Sonne. Das darf man auch: So gibt es zum Beispiel an der Küste Kampaniens nur selten ein paar Schneeflocken. Was viele aber nicht wissen: Im Hinterland der Küste erstrecken sich die hohen Berge des Apennin, durch die auch Autobahnen führen. Wer dort in den kalten Monaten unterwegs ist, sollte sein Auto vorher winterfest machen.

    Manche Neapolitanerinnen und Neapolitaner nutzen die Wintermonate, um in die Berge zu fahren, sei es zum Skifahren oder um ihren Kindern den Schnee zu zeigen. Wer Italien abseits der üblichen Touristenpfade mit dem Auto erkunden möchte, sollte einen Ausflug ins Hinterland von Neapel machen. Wer Urlaub an der Amalfiküste oder in Neapel macht, kann so an einem einzigen Tag sowohl das milde Küstenklima als auch malerische schneebedeckte Winterlandschaften genießen.

    Die Gebirgskette des Apennin zieht sich durch die Mitte Italiens

    Die Berge begrenzen die süditalienische Region Kampanien im Osten und die Halbinsel von Sorrent verdankt ihre felsige Formation den Gebirgsausläufern. Durch den Apennin führen viele Autobahnen, etwa die A7 zwischen Mailand und Genua oder die A24/A25 zwischen Pescara und Rom. Auch wer mit dem Auto die Weiterreise von Kampanien nach Apulien plant, kann dorthin nur über eine durch Autobahn über die Berge gelangen. Die Autobahnen verlaufen teilweise über Gebirsgpässe auf einer Höhe von 500 Metern bis ungefähr 1000 Metern.

    Aber Achtung: Vor der Reise durch das winterliche Italien sollte man sich auf jeden Fall mit einigen Verkehrsbestimmungen vertraut machen. Dazu gehört auch die Winterreifen- bzw. Schneekettenpflicht in einigen Regionen und die Höchstgeschwindigkeiten bei Nässe.
    Im Artikel „Mit dem Auto in den Winterurlaub nach Italien – aber sicher“ gibt es sieben wertvolle Tipps für eine Winterreise nach Italien.

  • Nach Italien mit dem Wohnmobil

    Nach Italien mit dem Wohnmobil

    Malerische Landschaften, weltbekannte Kunststädte und ein großes Angebot an Campingplätzen machen Italien zu einem beliebten Reiseziel für Wohnmobilurlauber. Wer Italien von Südtirol bis Sizilien durchquert, erlebt überraschende landschaftliche Kontraste und eine große kulturelle Vielfalt.

    Anhalten, wo es am schönsten ist und unabhängig sein von festen Essenszeiten: Keine andere Urlaubsform verspricht so viel Freiheit und Flexibilität wie ein Wohnmobilurlaub. Mit einem milden Klima, unzähligen Sehenswürdigkeiten und einer riesigen Auswahl an Campingplätzen ist Italien ein ideales Land für einen Wohnmobilurlaub.

    Die lieblichen Hügel der Toskana und karibisch anmutenden Strände Sardiniens lassen sich mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen besonders gut entdecken. Im Süden Italiens locken Kalabrien und der Nationalpark Cilento mit unentdeckten Buchten abseits des Massentourismus.

    Auch die Einheimischen wissen die Schönheit ihres Landes zu schätzen: Vor allem bei Norditalienern ist der Urlaub mit dem Reisemobil sehr populär. Genau wie bei den Deutschen, wo Camping-Urlaub laut dem ADAC derzeit einen Boom erlebt. Viele große Plätze in Italien reagieren darauf mit einer Aufrüstung zum 5-Sterne-Komfort. Die zunehmende Beliebtheit dieser selbst bestimmten Urlaubsform liege auch in einer Sehnsucht nach Einfachheit, meinen Marktforscher: „Camping ist gelebtes Life-Zipping!

    Italien ist ein Land für Camping-Fans

    Es gibt eine hervorragende Infrastruktur mit gut ausgestatteten Campingplätzen. Ob auf gemütlichen Stellplätzen direkt am See oder in komfortablen Ferienanlagen an der Adria: Italien bietet für Wohnmobile und Caravans idyllische Plätze für jeden Geschmack.

    Eine beliebte Alternative zum Campingplatz ist der Agricampeggio. Manche italienische Bauernhöfe und Weingüter bieten gegen eine geringe Gebühr Stellplätze mit Stromanschluss, Waschgelegenheit und Toilette an. Mit etwas Glück findet man einen Bauernhof mit eigener Trattoria, meistens mit hervorragender lokaler Küche. Auch manche Gasthäuser stellen nach einem Abendessen gerne ihren Parkplatz zur Verfügung.

    Tipp: Campingplätze vorher reservieren

    August ist der Hauptreisemonat der Italiener. Für diesen Monat ist eine frühzeitige Buchung sehr empfehlenswert und für manche Campingplätze gelten Mindestaufenthaltsdauern. Für einige Campingplätze in Italien ist eine Online-Reservierung möglich, z.B. bei unserem Partner Booking.com.

    Gute Planung ist das A und O

    Die Online-Reservierung eines Wohnmobils erlaubt einen übersichtlichen Vergleich von Ausstattungen und Preisen. Zur Verfügung stehen zumeist leicht manövrierbare Campervans (ideal für den Urlaub zu zweit), klassische Wohnmobile, Landyachting, Pick-ups und Allrad-Camper für schwieriges Gelände. Egal, ob Online-Anmietung oder Reservierung vor Ort: In jedem Fall sollte man sich vor Abreise gut mit der technischen Ausstattung des Campers vertraut machen.

    Außerdem gilt es, die Route gut zu planen und sich über die Verkehrsregeln im Ausland zu informieren. Es ist besser, sich nicht ausschließlich auf den Navigator zu verlassen. Viele italienische Straßen sind schmal und für Wohnmobile ungeeignet. Außerdem liegen manche Rastplätze versteckt und ihre Adresse ist vom Navigationssystem nicht eindeutig auffindbar. Wer Italien abseits der Hauptstraßen erkunden möchte, kann sich die Beschaffenheit der Straßen und die genaue Lage der Stellplätze mit Google Streetview anschauen.

    Der Austausch mit anderen Wohnmobilfahrern über schöne Stellplätze, etwa im Wohnmobilforum erleichtert die Planung.

    Besser vermeiden

    Stellplätze in der Nähe von Nachtclubs sollten besser nicht angefahren werden. Ein abends noch leerer Parkplatz kann sich nach Mitternacht schnell füllen. Auch große Plätze im Ort können sich als nächtlicher Treffpunkt entpuppen – oder gar als Veranstaltungsort des Wochenmarkts.

    Mit Staus und viel Verkehr ist in Italien am Ostermontag und 15. August (Ferragosto) zu rechnen. Kritisch sind auch das erste und letzte Wochenende im August. An diesen Tagen ist es besser, an Ort und Stelle zu bleiben.

    Verkehrsregeln und Maut für Wohnmobile in Italien

    Für schwere Wohnmobile mit einem Gewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen zGG gelten folgende Tempolimits: 50 km/h in Ortschaften, 80 km/h außerorts und auf Schnellstraßen und 100 km/h auf Autobahnen.
    Leichtere Caravans unter 3,5 Tonnen dürfen schneller fahren: 90 km/h außerorts, 110 km/h auf Schnellstraßen (bei Regen/Schnee 90 km/h, Fahranfänger (Führerschein unter 3 Jahre) 90 km/h) und 130 km/h (bei Regen/Schnee 110 km/h, Fahranfänger 100 km/h) auf Autobahnen. Alle Fahrzeuge müssen auch tagsüber das Licht einschalten. Achtung: Das Befahren einiger italienischer Straßen, etwa der kurvigen Amalfiküste, ist für Wohnmobile und Wohnwagen nur sehr eingeschränkt erlaubt. (Angaben ohne Gewähr)

    In Italien sind Autobahnen, einige Pässe und Tunnels gebührenpflichtig. Für Doppelachser kann eine höhere Straßengebühr fällig werden.

    O‘ sole mio: Damit es nicht zu heiß wird

    Im Hochsommer ist eine Klimaanlage unbedingt empfehlenswert. In Süditalien klettert das Thermometer im August schnell über vierzig Grad und selbst nachts bleibt es sehr warm. Im eigenen Wohnmobil können Klimaanlagen auch nachgerüstet werden.

    Besichtigung von Städten mit dem Wohnmobil

    Es ist nicht ratsam, mit einem Wohnmobil durch italienische Großstädte zu fahren. Viele Straßen sind für den Durchgangsverkehr gesperrt (zona traffico limitato). In einigen Städten wurden neue Umweltzonen mit unterschiedlichen Regeln eingerichtet, etwa für Mailand (Ecopass), Rom, Venedig und Bozen. Außerdem werden die Verkehrsregeln in Süditalien großzügig interpretiert, was den Stadtverkehr schnell anstrengend macht.

    Für Wohnwagenfahrer und Camper ist es ratsam, ihr Fahrzeug auf einem bewachten Parkplatz abzustellen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. In Rom gibt es eine Vielzahl von Campingplätzen, etwa den Camping Flaminio im Norden der Stadt.

    Lesetipps: Reiseführer, Zeitschriften und Websites für Womo-Fans

    Der WOMO-Verlag hat sich auf Wohnmobilurlaube spezialisiert und gibt Wohnmobil-Reiseführer über verschiedene italienische Regionen heraus.
    Wohnmobil-Tourguides veröffentlicht auch der Reise Know How-Verlag, darunter auch das Wohnmobil-Handbuch.
    Der ADAC publiziert jährlich einen Stellplatzführer für Deutschland und Europa, in dem getestete Wohnmobilplätze beschrieben werden.
    Auf der Website der Zeitschrift Promobil gibt es nützliche Tipps über Stellplätze und Wohnmobil-Touren in Italien.
    Das Portal www.wohnmobil-stellplaetze.net informiert über Stellplätze in allen Regionen Italiens.

    Weiterführende Informationen

    Detaillierte Infos über internationale Verkehrsregeln und Campingplätze gibt es bei den Automobilclubs.

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    » Autobahngebühren Italien
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    » Vignette in der Schweiz

  • Vignettenpflicht in der Schweiz: Das sollten Sie beachten

    Preis und Gültigkeit für die Autobahn-Vignette in der Schweiz
    Für das Durchfahren der Schweiz ist der Kauf einer Jahres-Vignette notwendig. Wer sie vergisst muss ein hohes Bußgeld zahlen. Es gibt Klebe-Vignetten und elektronische Vignetten (E-Vignette).

    Für welche Fahrzeuge wird eine Vignette benötigt und was kostet sie?

    Die Vignettenpflicht gilt für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen (PKW, Motorräder, Wohnmobile). Die Vignette gilt für ein Jahr und kostet 2024 für PKW 40 CHF (44,00 Euro).
    Fahrzeuge über 3,5 Tonnen (LKW, schwere Wohnmobile und Busse) brauchen eine Vignette, wenn sie nicht der Schwerverkehrsabgabe unterliegen.
    Infos unter: www.ch.ch

    Wo muss die Klebe-Vignette angebracht werden?

    Die Vignette muss gut sichtbar innen an den linken Rand der Windschutzscheibe oder hinter den Rückspiegel geklebt werden. Dabei darf sie die Sicht nicht behindern. Es ist nicht erlaubt, sie mit einem Klebestreifen zu befestigen. Sonst könnte sie leicht an einem anderen Fahrzeug angebracht werden.

    Wie lange gilt die Vignette?

    Sie gilt 14 Monate vom 1. Dezember bis 31. Januar des übernächsten Jahres. Auch bei einem kürzeren Aufenthalt ist der volle Preis zu entrichten, es gibt keine Stückelung.

    Und wenn man ohne Vignette fährt?

    Achtung: Bei Verstoß gegen die Vignettenpflicht drohen hohe Bußgelder.

    Wo ist die Vignette erhältlich?

    In Deutschland kann sie bei der Deutschen Post und dem ADAC (auch online) bestellt werden. In Grenznähe zur Schweiz ist die Vignette in Autobahntankstellen und Kiosken erhältlich. Weitere Infos gibt es bei den Automobilclubs. Die E-Vignette ist über das VIA-Portal des Schweizer Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) erhältlich.

    (Stand: 5/2024)

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