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  • Italienischer Blumenkohlsalat (Insalata di rinforzo)

    Italienischer Blumenkohlsalat (Insalata di rinforzo)

    Dieser Salat mit Blumenkohl und eingelegtem Gemüse ist ein typisches Wintergericht. Er gehört in Neapel unbedingt zum traditionellen Weihnachtsmenü und wird bis Silvester immer wieder mit neuen Zutaten angereichert.

    Insalata di rinforzo bedeutet soviel wie „Salat mit Verstärkung“, aber woher kommt dieser Name? Eine der vielen Erklärungen ist, dass er das ziemlich leichte Weihnachtsmenü des 24. Dezembers (Virgilia) verstärkt, also anreichert. Ursprünglich bestand das neapolitanische Weihnachtsmenü nämlich nur aus Spaghetti und einem Fischgericht. Der Volksmund behauptet hingegen, der Name käme von der „Anreicherung“ des übrig bleibendenden Salats mit immer weiteren Zutaten, von Weihnachten bis Silvester. In der Tat wird der übrig gebliebene Blumenkohlsalat in der Weihnachtszeit immer wieder mit schwarzen und grünen Oliven, in Essig eingelegten Gemüsestückchen oder Sardellen „verlängert“.

    Am besten schmeckt der Salat, wenn man ihn am Tag vorher zubereitet. In diesem Fall sollte man den Endiviensalat aber erst einige Stunden vor dem Anrichten dazu geben, denn er fällt sonst in sich zusammen. Falls man den Salat wieder mit neuen Zutaten anreichern möchte, sollte man die Endivienstückchen im Salat lieber vollständig verspeisen.

    Es gibt verschiedene Varianten dieses schmackhaften Salates, jede neapolitanische Familie hat ihre eigene. Ohne Sardellen ist er ein vegetarisches und veganes Gericht. Wer den intensiven Geschmack der Salzkapern und Sardellen nicht mag, kann sie einfach weg lassen. Der Salat schmeckt immer noch köstlich!

    Zutaten

    (für 4 – 6 Personen)

    1 mittelgroßer Blumenkohl
    1 großer Endiviensalat
    100 g schwarze Oliven
    100 g grüne Oliven
    100 g Paprika, in Essig eingelegt
    100 g Salzkapern
    100 g gemischtes in Essig eingelegtes Gemüse
    6-8 Sardellen in Salz eingelegt
    Pfeffer, Salz,
    Olivenöl extravergine
    Essig

    Zubereitung

    1. Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerteilen.
    2. Blumenkohl in reichlich gesalzenem Wasser nicht mehr als 15 Minuten bissfest kochen. Der Blumenkohl darf nicht weich werden.
    3. Wasser abschütten und Blumenkohl abkühlen lassen.
    4. Wenn die Blumenkohlröschen abgekühlt sind, werden sie in eine große Salatschüssel gegeben. Dann werden 4 Esslöffel Öl und 4 Esslöffel Essig, Salz und Pfeffer zum Blumenkohl gegeben und alles vorsichtig verrührt.
    5. Den Endiviensalat waschen, gut abtropfen lassen und mit der Hand in kleine Stückchen zerpflücken. Dann die Salatstückchen in die Schüssel zum Blumenkohl geben. Wird der Salat für den nächsten Tag zubereitet, den Endiviensalat erst einige Stunden vor dem Servieren hinzugeben.
    6. Die Sardellen in Filets schneiden und zusammen mit der Paprika und dem anderen eingelegten Gemüse zum Salat geben. Alles gut verrühren und für einige Stunden ziehen lassen.

     

  • Italienisches Zucchini-Gemüse (Zucchinielli)

    Italienisches Zucchini-Gemüse (Zucchinielli)

    Das Zucchini-Gemüse kann man als Beilage, als Antipasto oder auf Bruschetta servieren.

    Zuchinielli sind eine sehr vielseitige Beilage: Als Belag für Crostini, mit Bruschetta oder Focaccia schmeckt das bekömmliche Zucchini-Gemüse sehr köstlich.

    Über dieses leichte und gesunde italienische Rezept freuen sich auch Vegetarier und Veganer.

    Zutaten für Zucchinielli

    (4 Personen)

    3 mittelgroße Zucchini
    Olivenöl, kalt gepresst
    Salz und frisch gemahlener Pfeffer

    Zubereitung

    1. Zucchini waschen und in Würfel von 8-10 mm schneiden.
    2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.
    3. Zucchini ins Olivenöl geben und kochen lassen, bis das Gemüsewasser verdampft ist (etwa 5-7 Minuten). Dabei ständig umrühren, damit die Zucchini nicht am Topfboden haften bleiben.
    4. Herdtemperatur herunterstellen und die Zucchini bei geringer Hitze weitere 10 Minuten köcheln lassen.
    5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Bratkartoffeln mit Knoblauch und Rosmarin (Patate aglio e rosmarino)

    Bratkartoffeln mit Knoblauch und Rosmarin (Patate aglio e rosmarino)

    Die Bratkartoffeln mit Knoblauch und Rosmarin sind eine köstliche und herrlich duftende Beilage. Sie passen zu vielen Gerichten oder können auch allein mit einem Dip als herzhafte Mahlzeit genossen werden.

    Diese Kartoffeln mit Rosmarin und Knoblauch werden in der Pfanne zubereitet.

    Eine Variante sind Ofenkartoffeln mit Rosmarin, die im Backofen gemacht werden.

    Zutaten

    (2 Personen)

    1 Pfund kleine mittelfeste Kartoffeln
    2 Knoblauchzehen
    Frischer Rosmarin (falls nicht vorhanden: getrockneter)
    Olivenöl
    Salz

    Zubereitung

    1. Kartoffeln gut waschen.
    2. Kartoffeln ungeschält in Hälften schneiden und in Salzwasser kochen. Sie dürfen nicht zu weich gekocht werden, weil sie anschließend in der Pfanne angebraten werden.
    3. In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen und eine Knoblauchzehe blond anbraten.
    4. Den Knoblauch aus der Pfanne nehmen und die Kartoffeln, Salz und Rosmarin zu dem sehr heißen Olivenöl geben.
    5. Mit Pfeffer würzen und unter Rühren anbraten.
    6. Sobald die Kartoffel angebräunt sind, wird eine Knoblauchzehe durch eine Knoblauchpresse gedrückt und hinzugegeben.
    7. Die Kartoffeln noch einmal gut durchrühren und servieren.

    Buon appetito!

  • Pilze mit Öl, Knoblauch und Petersilie (funghi trifolati)

    Pilze mit Öl, Knoblauch und Petersilie (funghi trifolati)

    Die „Funghi trifolati“ sind eine Spezialität der norditalienischen Küche und vor allem im Piemonte sehr verbreitet. Sie sind einfach zuzubereiten und schmecken sehr köstlich.

    Die Pilze können als Beilage zu Fleisch, als Antipasto oder zum Anrichten eines Risottos oder auf Crostini gereicht werden.

    Das Rezept für die Funghi Trifolati ist eine klassische Zubereitungsart für Pilze und betont am besten ihren Geschmack. Deshalb findet man es so häufig in der italienischen Küche und kann es als eines der Grundrezepte im Repertorium des „cuoco italiano“ bezeichnen.

    Zutaten:

    1 Knoblauchzehe
    500 gr Pilze (Steinpilze oder Champignons)
    4 EL Olivenöl
    Glatte Petersilie
    Salz, Pfeffer

    Zubereitung:

    1. Die Pilze mit einem feuchten Tuch oder einem Pinselchen reinigen, dann in Scheibchen oder Würfel schneiden (je nach Geschmack oder Verwendung).
    2. Die (leere) Pfanne auf den Herd stellen und die Pilze hineingeben, sobald sie warm wird. Einen Deckel auf die Pfanne geben. Das erste Wasser verdampfen lassen und die Pilze herausnehmen und auf einen Teller geben.
    3. Das Öl und die halbierte Knoblauchzehe in die Pfanne geben und den Knoblauch blond werden lassen, dann herausnehmen.
    4. Die Pilze in das Öl geben, mit einem Deckel abdecken und langsam 15 Minuten auf niedriger Stufe kochen lassen, bis kein Wasser mehr in der Pfanne ist.
    5. Den Deckel abnehmen, Salz, Pfeffer und die gehackte Petersilie hinzugeben und weitere 5 Minuten auf niedriger Stufe kochen lassen.
    6. Vom Herd nehmen und kalt oder warm servieren.

    Anmerkung:

    Variante

    Wenn man Steinpilze hat (sie haben mehr Geschmack als Champignons), kann man Schritt 2 überspringen und die Pilze bei Schritt 4 für 20-25 Minuten kochen lassen. Auf dieses Weise wird der delikate Geschmack der Steinpilze unterstrichen.
    Die zweite Phase der Zubereitung dient dazu, den Champignons einen intensiveren Geschmack zu geben, denn sie haben von Natur aus kein starkes Aroma.

    Kochtipps

    – Die idealen Pilze für dieses Rezept sind Steinpilze, aber man kann auch Champignons verwenden.
    – Wenn man die Funghi Trifolati aufbewahren will, muß man sie nur die halbe Zeit kochen, ohne Petersilie, Salz und Pfeffer hinzuzufügen (der Kochvorgang wird erst abgeschlossen, wenn man die Pilze verwenden will. Erst dann werden Petersilie, Salz und Pfeffer hinzugefügt).

  • Ofenkartoffeln mit Rosmarin (Patate al forno con rosmarino)

    Ofenkartoffeln mit Rosmarin (Patate al forno con rosmarino)

    Ofenkartoffeln mit frischem Rosmarin und Knoblauch bringen den Duft des Südens nach Hause.

    Diese köstlichen Ofenkartoffeln mit frischem Rosmarin eignen sich sehr gut als Beilage zum Grillen, mit Fisch oder Fleisch.

    Zur Zubereitung sollte man kein Olivenöl, sondern ausschließlich Erdnuss- oder Sonnenblumenöl verwenden. Bei der Verwendung von Olivenöl absorbieren die Kartoffeln zu stark das Öl und werden zu fettig.

    Der Knoblauch wird nicht geschält oder geschnitten, sondern „in camicia“ („mit Hemd“), d.h. als ganzes Stück, unter die Kartoffeln gegeben.

    Zutaten:

    (4 Personen)

    1- 1,5 kg neue oder mittelfest kochende Kartoffeln
    3 – 4 Knoblauchzehen
    Frische Rosmarinzweige
    Salz, Pfeffer
    Erdnuss- oder Sonnenblumenöl (kein Olivenöl)

    Zubereitung:

    Zubereitungsdauer
    25 – 40 Minuten

    1. Backofen auf 200 Grad vorheizen.
    2. Kartoffeln mit oder ohne Schale vierteln bzw. in mundgerechte Stücke schneiden.
    3. In eine flache Form geben und reichlich Öl darübergießen, so daß der Boden der Form 1-2 mm mit Öl bedeckt ist.
    4. Knoblauchzehen ungeschält und nicht geschnitten zu den Kartoffeln geben. Rosmarinzweige mit der Hand in 2 -3 Stücke teilen und dazugeben.
    5. Kartoffeln salzen, pfeffern und alles gut verrühren, damit sich das Öl gut verteilt.
    6. Kartoffeln auf die mittlere Schiene des Ofens stellen und ca. 25 – 40 Minuten bei 200 Grad backen. Die Backdauer hängt von der Stärke des Ofens und vom Kartoffeltyp ab. Die Kartoffeln sind fertig, wenn sie knusprig und goldfarben sind.

    Anmerkung:

    Variante: Kartoffeln mit Knoblauch und Rosmarin

  • Salat aus gekochten Karotten (Insalata di carote)

    Salat aus gekochten Karotten (Insalata di carote)

    Köstlicher können Karotten nicht zubereitet werden. Dieses Rezept für Salat aus gekochten Karotten stammt aus der mediterranen Küche. Es kombiniert die Süße der Karotten mit der Frische von glatter Petersilie und dem würzigen Aroma von Knoblauch.

    Die einfachsten Rezepte sind oft die besten! Beachten solltest du bei diesem Rezept, dass die Möhren beim Kochen schön bissfest blieben. Gemüse wird in Italien übrigens als „Zwischengang“ serviert, eignet sich aber auch gut als Beilage zu Fisch oder Fleischgerichten.

    Tipp: Wichtig für einen aromatischen Geschmack ist das Verwenden von glatter Petersilie. Die Möhren vor dem Verzehr gut durchziehen lassen und Reste im Kühlschrank aufbewahren.

    Was das Gericht so gesund macht

    Der Salat enthält viele Vitamine und Antioxidantien. Diese unterstützen das Immunsystem und fördern die Verdauung. Karotten sind reich an Beta-Carotin, was gut für die Augen ist.

    Zutaten

    (2 – 3 Personen)

    1 Pfund Karotten
    1 Knoblauchzehe
    Glatte Petersilie
    Olivenöl
    Salz
    ½ Tasse Essig

    Zubereitung

    1. Topf mit Wasser und Essig zum Kochen bringen.
    2. Karotten schälen und in ca. ½ cm dicke Scheiben schneiden.
    3. Karotten und etwas Salz in das kochende Essigwasser geben und ca. ½ Std. bei mittlerer Hitze kochen lassen.
    4. Petersilie waschen, die Stiele entfernen und klein schneiden. Den Knoblauch in sehr kleine Stücke hacken.
    5. Sobald die Karotten gar sind, wird das Wasser abgeschüttet. Karotten abkühlen lassen und 2 – 3 EL Olivenöl, Knoblauch und die Petersilie darüber geben. Gut vermischen.

    Buon appetito!