Schlagwort: Keramik

  • Kunst- und Industriemuseum Filippo Palizzi in Neapel

    Das Kunst- und Industriemuseum Filippo Palizzi in Neapel ist der Kunstschule Palizzi angeschlossen, die führend in der Herstellung von Keramik ist. Es birgt eine Reihe antiker Keramikgegenstände und Kunstwerke ehemaliger Schüler.

    Das Museum beherbergt eine Vielzahl antiker Keramikgegenstände und Kunstwerke ehemaliger Schüler. Es wurde im Jahr 1882 vom Prinzen Gaetano Filangieri und Demetrio Salazar gegründet und befindet sich in der Nähe der Piazza Plebiscito im „Istituto Statale d’Arte Filippo Palizzi“. Es präsentiert etwa 6000 Ausstellungsstücke aus Keramik in verschiedenen Ausstellungsbereichen. Ein Bereich ist dem Maler Filippo Palizzi aus dem 17. Jahrhundert gewidmet. Zudem gibt es eine archäologische Ausstellung mit Funden aus der Magna Graecia, wie zum Beispiel aus Cuma.

    Besucher können die reiche Geschichte und künstlerische Tradition Neapels entdecken und einen Einblick in die bedeutende Rolle erhalten, die die Stadt in der Keramikherstellung spielt.

    Anreise

    Die Piazza Plebiscito liegt zentral am Ende der Fußgängerzone Toledo.
    Mit dem Bus: Zur Piazza Municipio fahren und weiter zu Fuß. Vom Hafen Molo Beverello kann man das Museum in etwa zehn Minuten zu Fuß erreichen.

    Adresse
    Museo Artistico Industriale Filippo Palizzi
    c/o Istituto Statale d’Arte Filippo Palizzi,
    Piazzetta D. Salazar, 80132 Neapel
    www.liceopalizzi.edu.it

  • Highlight in Neapel: Gemäldegalerie und Museum von Capodimonte

    Highlight in Neapel: Gemäldegalerie und Museum von Capodimonte

    Das Nationalmuseum von Capodimonte liegt im Schloss „Palazzo Reale di Capodimonte“ und birgt eine der schönsten Gemäldesammlungen Italiens. Zu sehen gibt es dort viele Werke von Botticelli, Michelangelo und anderen berühmten italienischen Malern. Außerdem werden die königliche Porzellansammlung und zauberhafte Majolika ausgestellt.

    Schon durch seine exponierte und wunderschöne Lage beeindruckt das Museum von Capodimonte. Es liegt im Palast Reggia di Capodimonte hoch über Neapel mitten in einem idyllischen Park, dem größten der Stadt. Hier relaxen Einheimische und Touristen unter schattigen Bäumen, gehen spazieren und genießen die Aussicht auf den atemberaubenden Golf von Neapel. Seit einigen Jahren hat der Park eine neue Verwaltung und erfährt erfreuliche Veränderungen.

    Das Museum von Capodimonte und der Park sind sehr groß, es gibt eine Menge zu sehen. Für die Besichtigung sollte man sich deshalb mehrere Stunden Zeit lassen und sich vorher genau überlegen, was man such anschauen möchte.

    Zu sehen sind die prunkvollen Säle des „apartamento reale“, der königlichen Gemächer. Das Herzstück des Museums sind die Kunstsammlungen auf mehreren Stockwerken.
    Pläne der Stockwerke und Angabe der Öffnungszeiten gibt es unter www.museocapodimonte.beniculturali.it. Nicht immer sind alle zugänglich, deshalb sollte man sich vorher informieren.

    Welche Ausstellungen gibt es?

    Im Zwischengeschoss findet man Druckgraphiken und Malerei des 19. Jh., im ersten Obergeschoss wartet die ehemalige Farnese-Sammlung. Außerdem wird Kunsthandwerk aus der Capodimonte-Schule ausgestellt, etwa Porzellan, Glas- und Keramikgeschirr.

    In den beiden Obergeschosse geht Kunstfreunden das Herz auf. Sie bergen eine bedeutende Gemäldesammlung mit Werken der Renaissance, darunter Gemälde von Tizian, Raffaello, Botticelli und Tintoretto. In der „Neapolitanischen Galerie“ kann man Werke aus der Zeit zwischen dem 13. bis 19. Jh. sehen. Berühmt sind die Gemälde von Caravaggio. Außerdem gibt es neben Malerei aus dem 19. Jh. eine Sammlung zeitgenössischer Kunst mit Werken von Jannis Kounellis, Alberto Burri und Sigmar Polke.

    Geschichte des Gemäldemuseums von Capodimonte

    Als Karl III. im Jahr 1735 zum Erbe der umfangreichen Farnese-Sammlung wurde, ließ er sie in den ursprünglich als Königsresidenz geplanten Stadtpalast bringen. Zwischen den Jahren 1759 und 1806 war das Schloss dann sowohl Residenz als auch Museum, bevor es in der französischen Periode (1806 bis 1815) als Residenz für die neuen Herrscher diente. Alle Kunstwerke wurden in diesen Jahren in den Palazzo degli Studi gebracht.

    Nach der Italienischen Vereinigung ging der Palazzo Reale di Capodimonte an das italienische Königshaus Savoia über, das ihn im Jahr 1920 dem italienischen Staat schenkte. Eröffnet wurde das Museum von Capodimonte im Jahr 1957. In den 1950ern kamen zu den bestehenden Sammlungen die Gemälde aus der Pinacoteca Nazionale di Napoli hinzu.

    Tipp: Führung für Gruppen online buchen
    Das Museum kann man individuell besichtigen und eine günstige Eintrittskarte an der Museumskasse erwerben.
    Alternativ wird von einem lokalen Veranstalter für private Gruppen eine zweistündige Tour angeboten, auch in deutscher Sprache.
    Gruppenführung online buchen

    Anreise

    Mit dem Auto: Von der Tangenziale die Ausfahrt Capodimonte nehmen
    Mit der U-Bahn: -U-Bahn-Station FS Metropolitana Linie 2 Richtung Pozzuoli fahren, Haltestelle Cavour und mit dem Bus von der Piazza Museo oder
    U-Bahn Linie 2 Richtung Pozzuoli, Haltestelle Montesanto und mit dem Bus von Piazza Dante zum Museum fahren.
    Bus: Das Museum ist eine Haltestelle der Linie A des City Sightseeing-Busses.

    Adresse
    Museo Nationale di Capodimonte, Via Miano 2, 80131 Napoli
    www.museocapodimonte.beniculturali.it
    Facebook-Auftritt des Museums

  • Raito an der Amalfiküste: Auszeit für Körper und Seele

    Raito an der Amalfiküste: Auszeit für Körper und Seele

    Liebliche Weinberge, traumhafte Ausblicke über den Golf von Salerno und ein sehenswertes Keramikmuseum – das ist Raito. Der kleine Ortsteil von Vietri sul mare liegt auf einem Hügel über der Amalfiküste.

    Nicht ohne Grund steht auf einem Schild an der Straße hinauf zum kleinen Dorf Raito die Aufschrift „Raito salus infirmòrum“. Das bedeutet „Raito, eine Wohltat für Kranke“ – und damit ist bestimmt auch die Seele gemeint. Ein Genuss fürs Auge sind die leuchtenden Farben des Golfs von Salerno, das Herz und die Seele werden von Sonnenstrahlen gewärmt.

    Raito ist ein Ortsteil von Vietri sul mare, wo die bunte Keramik der Amalfiküste hergestellt wird

    In dem kleinen Dorf auf einem Hügel gibt es ein schönes Keramikmuseum, das in einem Gebäudeflügel der Villa Guariglia untergebracht ist. Im antiken Turm Toretta Belvedere werden Exponate zur Geschichte der Keramikkunst aus dem 17. bis 19. Jahrhundert gezeigt. In den 20er-Jahren gab es in Raito eine deutsche Künstlerkolonie, die den Keramikstil nachhaltig beeinflusste. Zu ihnen gehörte auch der deutsche Künstler Richard Dölker (1896 – 1955). Ein Raum des Museums widmet sich deshalb der deutschen Phase („periodo tedesco“).

    Genuss und Traumblick: Führung durch einen Weinberg

    Ein Geheimtipp in Raito ist die Teilnahme an einer Führung durch die Weinberge von „Le Vigne di Raito“, einem biologischen Weingut. Reservierungen für die Führungen mit Essen und Weinverkostung können über die Website des Weinguts vorgenommen werden (siehe Info unten).

    Infos
    Museo della Ceramica
    Villa Guariglia, Via Nuova Raito, 84019 Raito di Vietri sul Mare (SA)

    Weingut Le Vigne di Raito
    Azienda Agricola Biologica
    Via San Vito, 9 – 84019 Raito – Vietri sul Mare (SA)
    www.levignediraito.com (auch in deutsch)

    Unterkünfte in Raito und Umgebung finden

    Hotels in Vietri sul mare
    Hotels an der Amalfiküste

    Hoteltipp Raito

    Hotel Raito Wellness & SPA***** Tolle Aussicht auf die Bucht von Salerno

  • Sorrent: Sehenswerte Altstadt und herrliche Ausblicke

    Sorrent: Sehenswerte Altstadt und herrliche Ausblicke

    Sorrent thront in traumhafter Lage über weißen Steilklippen und bietet eine phantastische Aussicht über den Golf von Neapel. Auf einer Tuffsteinterrasse wird es von den imposanten Felsen des Kalksteingebirges umgeben. Schon seit zweittausend Jahren ziehen atemberaubende Sonnenuntergänge und duftende Zitronengärten Besucher aus aller Welt an.

    Das Herz von Sorrent schlägt in den engen Gassen der quirligen Altstadt. Das Sträßchen Via S. Cesareo lockt zum Einkaufen von Souvenirs, Keramik aus Vietri sul mare und Limoncello. Es beginnt in der Nähe vom Piazza Tasso, dem wichtigsten Platz der Stadt mit Restaurants und Geschäften.

    Schönster Panoramablick von Sorrent

    Unvergesslich bleibt der Blick vom kleinen Park Villa Comunale. Von seiner Aussichtsterrasse schweift der Blick über den Golf von Neapel bis hin zum Vesuv, atemberaubend sind die Sonnenuntergänge. Nachts glitzern die Lichter von Neapel über dem Meer – ein Spektakel!

    Ursprünglicher Fischerhafen Marina Grande

    Am kleinen Fischerhafen Marina Grande erahnt man noch etwas von der Ursprünglichkeit Sorrents. Einige Hotels am Hafen liegen direkt am Meer, ein Restaurant sogar direkt auf dem Wasser. Der malerische Hafen diente schon als Kulisse für Filme mit Sophia Loren. Köstlich schmecken die Spaghetti Vongole in den kleinen Trattorien am Hafen, die von Fischern beliefert werden. Sehr gut speist man auch in dem schwimmenden Restaurant Zi’Ntonio mare.

    Zitronen in allen Variationen

    Sorrent und die Amalfiküste sind bekannt für ihre prächtigen großen Zitronen. Die typischen Produkte aus Sorrent werden mit limoni hergestellt: Limoncello, ein sehr schmackhafter Zitronenlikör, Zitronenschokolade, bunte Keramikartikel mit Zitronenmotiven oder Zitronenseife. Probieren sollte man auch die über siebzig! leckeren Eissorten der Gelateria Bougainvillea.

    Pompeji und die Inseln im Golf von Neapel sind einfach zu erreichen

    Beliebt ist Sorrent wegen seiner günstigen Lage als Ausgangspunkt zu allen interessanten Sehenswürdigkeiten der Umgebung. Die Spitze der sorrentinischen Halbinsel liegt nur etwa fünf Kilometer von der Insel Capri entfernt, an klaren Tagen sieht man die Silhouetten der Inseln Ischia und Procida. Alle Inseln sind vom Hafen Marina Piccola in kurzer Zeit erreichbar. Sorrent ist auch die Endstation der Circumvesuviana, einem kleinen Zug mit Start am Hauptbahnhof von Neapel. Mit der Bahn kommt man in einer halben Stunde nach Pompeji, Herculaneum und zum Vesuv. Nach Neapel fährt man eine Stunde. Vom Piazza Tasso in Sorrent fahren Busse nach Amalfi und Positano.

    Die günstige Lage Sorrents führt in der Hauptsaison zu einem verstärkten Straßenverkehr. Erholung und Ruhe kann man in den Gärten und an den Privatstränden der Hotels, im Orangenhain des Museums oder Klostergarten finden. Empfehlenswert ist Sorrent als Ausflugsziel oder Hotelstandort für Besichtigungen am Golf von Neapel.

    Insider-Tipps:

    Köstlich speisen über dem Wasser: Zi’nTonio, www.zintoniomaresorrento.com
    Kein Eis, das es nicht gibt: Gelateria Bougainvillea, www.bougainvillea.it

    Unterkünfte an der Küste von Sorrent

    Hotel suchen*

    Hoteltipps

    4 Sterne – Grand Hotel Capodimonte*
    Im Zentrum von Sorrent liegt dieses tolle Hotel mit vielen Terrassen und Schwimmbädern. Die Piazza Tasso ist etwa zehn Gehminuten entfernt.

    Villa Carolina Country House*
    In den Hügeln von Sorrent in einer atemberaubenden Lage liegt diese Unterkunft, von der man einen Blick bis zur Insel Ischia hat. Zum Hotel gehört ein Garten mit Zitronen- und Orangenbäumen. Es wird ein Frühstück mit Bio-Produkten angeboten.

    4 Sterne – Hotel La Tonnarella*
    Aus eigener Erfahrung durch unsere Hochzeitsfeier bekannt. Das Hotel liegt wunderschön auf den Klippen von Sorrent und bietet tolle Aussichten auf den Golf von Neapel, auch vom eleganten Restaurant. Geschmackvoll eingerichtete Zimmer und Bäder mit Vietri-Fliesen. Das Hotel hat einen kleinen Privatstrand.

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  • Die schönsten Museen in Neapel

    Die schönsten Museen in Neapel

    Die Museen in Neapel begeistern mit einer großen Vielfalt an Kunst, Archäologie und Volkskultur. Zu den bekanntesten zählt das Archäologische Nationalmuseum mit bedeutenden Funden aus Pompeji und Herculaneum. Die Cappella Sansevero beeindruckt mit dem „Cristo velato“, während das Museum von Capodimonte in prachtvoller Lage Meisterwerke der Malerei und Keramik zeigt. Hier sind die schönsten Museen der Stadt im Überblick.


    Archäologisches Nationalmuseum (MANN)

    Es gilt als das wichtigste archäologische Museum Europas und birgt hervorragend erhaltene Fundstücke aus dem antiken Pompeji, Herculaneum und anderen Orten am Vesuv. Besonders sehenswert ist die ägyptische Ausstellung sowie das Gabinetto Segreto (Geheimkabinett) mit einer antiken Erotika-Sammlung aus Pompeji, die lange unter Verschluss war. ➔ Mehr zum Archäologischen Nationalmuseum.

    Gemäldegalerie und Museum von Capodimonte

    Das Museum liegt im Schloss „Palazzo Reale di Capodimonte“ inmitten eines idyllischen Parks. Es beherbergt eine der schönsten Gemäldesammlungen Italiens mit Werken von Botticelli, Michelangelo, Tizian, Raffael und Tintoretto und anderen berühmten italienischen Malern. Zudem werden die königliche Porzellansammlung und zauberhafte Majolika ausgestellt. Sicher eines der beeindruckendsten Museen in Neapel! ➔ Mehr zum Museum von Capodimonte

    Museum Cappella Sansevero: Kunstjuwel in der Altstadt

    Ein Kunstjuwel in der Altstadt von Neapel mit meisterhaften Marmorskulpturen. Das berühmteste Werk ist der beeindruckende „Verschleierte Christus“ (Cristo velato). Mysteriös sind zudem die zwei „anatomischen Maschinen“: Skelette, die in ein Geflecht aus versteinerten Adern eingesponnen sind. ➔ Mehr zum Museum Cappella Sansevero

    Museum San Martino: Krippen, Kutschen und Panorama

    Das Museum befindet sich im großen Klosterkomplex Certosa di San Martino auf dem Vomero. Es besticht durch seine herrliche Panoramalage und birgt die wichtigste Sammlung neapolitanischer Krippen in Italien. Zudem gibt es Kunstgegenstände, Kutschen und historische Exponate aus verschiedenen Stadtepochen zu sehen. ➔ Details zum Museum San Martino

    Königspalast (Palazzo Reale): Museum in prunkvollen Gemächern

    An der Piazza Plebiscito in Neapel steht der prächtige Königspalast. Er beeindruckt nicht nur von außen, sondern auch seine Innenräume sind voll Kunst und Geschichte. Das Museum in seinen prunkvollen Sälen zeigt eine neapolitanische Krippe mit kunstvollen Details, eine Uhrensammlung, Skulpturen und Porzellan. ➔ Details zum Museum im Palazzo Reale


    Weitere sehenswerte Museen im Überblick:

    • Festung Sant’Elmo & Museo Novecento: Die weithin sichtbare Festung auf dem Vomero bietet einen spektakulären 360-Grad-Blick. In der Burg ist zudem das Museo Novecento untergebracht, das sich der neapolitanischen Kunst des 20. Jahrhunderts widmet. ➔ Mehr dazu

    • Zoologische Station (Aquarium): Im Park Villa Comunale an der Promenade gelegen, beherbergt sie das älteste Aquarium Europas mit Tieren und Pflanzen aus dem Golf von Neapel. ➔ Mehr dazu

    • Botanischer Garten: Einer der größten Gärten Italiens mit 25.000 Pflanzenarten und einer beeindruckenden Vielfalt (Eintritt kostenlos). ➔ Infos dazu

    • Museum MADRE: Museum für zeitgenössische Kunst im antiken Palazzo Donna Regina – ein Muss für Fans moderner Installationen. ➔ Mehr Infos

    • Museum Civico im Castel Nuovo: In der Burg „Castel Nuovo“ (Maschio Angioino) am Hafen beeindruckt es mit einer schönen Kapelle, einer wunderbaren Panoramaterrasse und einer Ausstellung zur Stadtgeschichte Neapels. ➔ Mehr dazu

    • Sternwarte von Capodimonte: Das astronomische Observatorium (OAC) bietet spannende Einblicke in die Wissenschaft und einen tollen Blick über die Stadt. ➔ Mehr Details

    • Museum Duca di Martina: Kostbare Keramik- und Porzellansammlung in der Villa Floridiana auf dem Vomero. In der neoklassizistischen Villa Floridiana beherbergt es europäische, chinesische und japanische Majoliken.➔ Mehr dazu

    • Monumento Nazionale dei Girolamini: Bedeutende Pinakothek mit Werken des 16. und 17. Jahrhunderts in der Altstadt. ➔ Mehr 

    • Museo di Etnopreistoria: Prähistorische Artefakte in der einzigartigen Atmosphäre des Castel dell’Ovo am Borgo Marinari. ➔ Mehr dazu

    • Città della Scienza: Interaktives Wissenschaftsmuseum mit 3D-Planetarium – perfekt für Familien mit Kindern. ➔ Mehr dazu

    • Museum für Anatomie (MUSA): Eine der ältesten wissenschaftlichen anatomischen Sammlungen ihrer Art in Neapel. ➔ Mehr Details


    Tipp: Viele dieser Museen sind der Artecard angeschlossen. Sie ist eine praktische Vergünstigungskarte für Sehenswürdigkeiten und den öffentlichen Nahverkehr in Neapel und Kampanien.


     

  • Neapel: Museum Duca di Martina in der Villa Floridiana

    Neapel: Museum Duca di Martina in der Villa Floridiana

    Das Keramik- und Porzellanmuseum im Park Villa Floridiana auf dem Vomero in Neapel ist in der neoklassizistischen Villa Floridiana untergebracht. Es beherbergt eine wertvolle Sammlung von europäischen, chinesischen und japanischen Majoliken.

    Das Museo Duca di Martin in Neapel liegt im weitläufigen Park Villa Floridiana im Stadtteil Vomero. Der große Park mit alten Bäumen und Palmen ist eine schattige Oase. Dort kann man sich vom Shopping auf der nahen Fußgängerzone ausruhen. Man findet das Museum in der Villa Floridiana, die König Ferdinand als Sommerresidenz für seine Gattin Lucia Migliaccio di Partanna, Herzogin von Floridia, bauen ließ.

    Seit 1931 birgt das Museum eine der wichtigsten italienischen Sammlungen dekorativer Kunstwerke: Zu sehen sind etwa 7000 Werke aus dem Orient und Okzident aus der Zeit zwischen dem 12. bis 19. Jh.

    Anreise zum Museum Duca di Martina in der Villa Floridiana

    Der Park Villa Floridiana liegt im Stadtteil Vomero, der gut an alle öffentlichen Verkehrsmittel angeschlossen ist. Man kann ihn mit der U-Bahn, dem Bus oder verschiedenen Standseilbahnen (Funicolare) erreichen: Funicolare di Montesanto, Funicolare Centrale und Funicolare di Chiaia. Außerdem fährt die U-Bahn Linie 1 zur Station Piazza Vanvitelli auf dem Vomero. Von dort weiter zu Fuß. Alternativ mit dem Bus bis zur Via Cimarosa.

    Adresse
    Museo Duca di Martina, Villa Floridiana Via Cimarosa 77/Via Aniello Falcone 171, 80127 Napoli
    beniculturali

     

  • Amalfiküste – Panoramen, Wanderwege und Limoncello

    Amalfiküste – Panoramen, Wanderwege und Limoncello

    An der steilen Amalfiküste eröffnen sich nach jeder Kurve atemberaubende Panoramen auf den Golf von Salerno. Zauberhafte Orte im byzantinischen Stil reihen sich wie Perlen aneinander – schon seit Jahrhunderten ziehen sie Gäste aus aller Welt an.

    Die „Göttliche Küste“, also die Amalfiküste zwischen Punta Campanella und der Hafenstadt Salerno, gilt als eine der schönsten Landschaften der Welt. Sie verdankt ihren Ruhm einer spektakulären Steilküste mit malerischen Ortschaften. Für ein mildes Klima sorgen die schroffen Felsen des weißen Lattari-Gebirges, das die sonnige Küste vor kalten Winden schützt.

    Die Amalfiküste ist die berühmteste Küstenstraße Italiens

    Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts verläuft an der Küste die herrliche Amalfitana mit vielen Kurven und engen Abschnitten. Während der abenteuerlichen Autofahrt wird man immer wieder mit zauberhaften Ausblicken auf das tyrrhenische Meer und malerische Orte belohnt. Viele kleine Aussichtsbuchten laden zu einer Panoramapause ein, manchmal bieten dort auch die dreirädrigen Wagen der Gemüsehändler mit Peperoncino und Zitronen ein hübsches Fotomotiv. Die Küstenstraße verläuft stellenweise oberhalb der Küste und bei Amalfi, Minori und Maiori direkt am Golf von Salerno.

    Im Mittelalter war Amalfi eine bedeutende Seerepublik

    Im frühen Mittelalter pflegte die Seerepublik Amalfi enge Handelsbeziehungen mit dem Orient. Noch heute werden viele Küstenorte durch einen maurischen Stil mit bunten Majoliken und vergoldeten Kuppeln geprägt, fast wie in tausendundeiner Nacht.

    Wandern zwischen Bergen und Meer auf dem „Weg der Götter“

    In den Monti Lattari gibt es herrliche Wanderwege, vorbei an Zitronenhainen und Weinterrassen. Der bekannteste Wanderweg ist der Sentiero degli Dei (dt. „Weg der Götter“) zwischen Positano-Nocelle und Agerola. Von Nocelle hat man einen wunderbaren Blick auf die drei Felseninseln Li-Galli. Nach der Legende waren sie einst der Wohnort der Sirenen.

    Fröhlich-bunte Keramik und sonnengelber Limoncello

    Die Amalfiküste ist für handbemalte Keramik aus Vietri sul mare bekannt. Bunte Fliesen und Porzellan in fröhlichen Farben sind ein beliebtes Mitbringsel. Erfrischend und aromatisch schmeckt der gelbe Likör aus den großen Zitronen der Küste. Er wird als Limoncello oder mit Sahne verfeinert als Crema di Limoncello in dekorativen Flaschen verkauft.

    Herrliche Lage nicht weit entfernt von Neapel

    Die Amalfitana wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sie gehört zur Region Kampanien und ihr Beginn bei Positano liegt etwa 55 Kilometer südöstlich von Neapel. Der nächste größere Flughafen ist Napoli-Capodichino. Die schönsten Orte an der Küste sind Positano, Amalfi, Ravello und Praiano. Beliebte Badeorte mit einem Sandstrand sind Minori und Maiori.

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