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  • Silvester in Neapel: Mega-Konzert, Feuerwerk und Tombola

    Silvester in Neapel: Mega-Konzert, Feuerwerk und Tombola

    In der Silvesternacht wird auf der Piazza del Plebiscito bei einem Riesenkonzert gefeiert bis zum Morgen. Um Mitternacht lässt es Neapel mit einem großen Feuerwerk richtig krachen. Die Uferpromenade Via Caracciolo verwandelt sich in eine Partymeile.

    Vor der Kulisse des Königspalasts gibt es am 31. Dezember auf der Piazza del Plebiscito ein öffentliches und kostenloses Pop-Konzert. Nach einem großen Feuerwerk geht die Party richtig los. Die Promenade Via Caracciolo verwandelt sich in eine Open-Air-Disco – wahrscheinlich die einzige mit Blick auf Ischia.

    Aber schon am Abend schießen die Neapolitaner die ersten Kracher ab, bis Mitternacht wird es immer lauter und dunstiger auf den Straßen. Mit einem langen „gran finale“ wird das neue Jahr begrüßt. Es gibt Feuerwerkskörper in jeder Farbe und Lautstärke, denn Neapels Feuerwerksfabriken haben eine lange Tradition.

    Traditionelles Silvestermenü

    Am Abend des 31. Dezember beginnt die Familie gegen 20 Uhr mit der „cenone di San Silvestro“, einem Riesenessen bis kurz vor Mitternacht. Das neapolitanische Silvestermenü ähnelt der Speisefolge am 24. Dezember. Es gibt Spaghetti Vongole, frittierten Fisch, frittierte Teigbällchen mit verschiedenen Füllungen (etwa Algen) und Blumenkohlsalat.

    Linsen für Geldsegen

    Wer zu Hause feiert, stößt um 0.00 Uhr mit einem Gläschen Spumente an: „Auguri!“ rufen sich alle zu und küssen sich auf die Wangen. Während die Fensterscheiben durch das Knallen vibrieren, beißt man genüsslich in ein Stückchen Panettone und sieht sich eine Silvestersendung im Fernsehen an. Später wird das Weihnachtgebäck Struffoli aufgetischt und ein Gläschen Limoncello getrunken – die Nacht ist lang. Gekochte Linsen versprechen nach einer italienischen Tradition finanzielles Glück im neuen Jahr.

    Auf den Straßen bilden sich am frühen Morgen Schlangen vor den „Cornetti“-Ständen. Noch warm werden mit Schokolade gefüllte Croissants verspeist.

    Rote Unterwäsche als Glücksbringer

    Wer sich im neuen Jahr Glück in der Liebe wünscht, sollte an Silvester rote Unterwäsche tragen. Sie muss aber ein Geschenk sein und nach Silvester weggeworfen werden, um als Talisman zu wirken.

    La Tombola: „Zahlenmystik“

    Am liebsten spielen die Neapolitaner in der Neujahrsnacht Tombola. Sie beruht auf der selben „Zahlenmystik“, mit der in Neapel die Lottozahlen aus Traumsymbolen vorausgesagt werden. Der Einsatz ist gering, meistens nur ein paar Cent. Jeder Zahl ist ein festes Symbol zu geordnet. So steht etwa die 16 für das Gesäß und die 22 für den Verrückten. Ein Spieler zieht Zahlen aus einem Körbchen und erzählt eine lustige Geschichte zu den Symbolen. Auf einem Spielbrett sind Zahlenkombinationen, wie beim Bingo. Gewinner ist, wer zuerst die richtigen Kombinationen hat.

     

  • Italienischer Blumenkohlsalat (Insalata di rinforzo)

    Italienischer Blumenkohlsalat (Insalata di rinforzo)

    Dieser Salat mit Blumenkohl und eingelegtem Gemüse ist ein typisches Wintergericht. Er gehört in Neapel unbedingt zum traditionellen Weihnachtsmenü und wird bis Silvester immer wieder mit neuen Zutaten angereichert.

    Insalata di rinforzo bedeutet soviel wie „Salat mit Verstärkung“, aber woher kommt dieser Name? Eine der vielen Erklärungen ist, dass er das ziemlich leichte Weihnachtsmenü des 24. Dezembers (Virgilia) verstärkt, also anreichert. Ursprünglich bestand das neapolitanische Weihnachtsmenü nämlich nur aus Spaghetti und einem Fischgericht. Der Volksmund behauptet hingegen, der Name käme von der „Anreicherung“ des übrig bleibendenden Salats mit immer weiteren Zutaten, von Weihnachten bis Silvester. In der Tat wird der übrig gebliebene Blumenkohlsalat in der Weihnachtszeit immer wieder mit schwarzen und grünen Oliven, in Essig eingelegten Gemüsestückchen oder Sardellen „verlängert“.

    Am besten schmeckt der Salat, wenn man ihn am Tag vorher zubereitet. In diesem Fall sollte man den Endiviensalat aber erst einige Stunden vor dem Anrichten dazu geben, denn er fällt sonst in sich zusammen. Falls man den Salat wieder mit neuen Zutaten anreichern möchte, sollte man die Endivienstückchen im Salat lieber vollständig verspeisen.

    Es gibt verschiedene Varianten dieses schmackhaften Salates, jede neapolitanische Familie hat ihre eigene. Ohne Sardellen ist er ein vegetarisches und veganes Gericht. Wer den intensiven Geschmack der Salzkapern und Sardellen nicht mag, kann sie einfach weg lassen. Der Salat schmeckt immer noch köstlich!

    Zutaten

    (für 4 – 6 Personen)

    1 mittelgroßer Blumenkohl
    1 großer Endiviensalat
    100 g schwarze Oliven
    100 g grüne Oliven
    100 g Paprika, in Essig eingelegt
    100 g Salzkapern
    100 g gemischtes in Essig eingelegtes Gemüse
    6-8 Sardellen in Salz eingelegt
    Pfeffer, Salz,
    Olivenöl extravergine
    Essig

    Zubereitung

    1. Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerteilen.
    2. Blumenkohl in reichlich gesalzenem Wasser nicht mehr als 15 Minuten bissfest kochen. Der Blumenkohl darf nicht weich werden.
    3. Wasser abschütten und Blumenkohl abkühlen lassen.
    4. Wenn die Blumenkohlröschen abgekühlt sind, werden sie in eine große Salatschüssel gegeben. Dann werden 4 Esslöffel Öl und 4 Esslöffel Essig, Salz und Pfeffer zum Blumenkohl gegeben und alles vorsichtig verrührt.
    5. Den Endiviensalat waschen, gut abtropfen lassen und mit der Hand in kleine Stückchen zerpflücken. Dann die Salatstückchen in die Schüssel zum Blumenkohl geben. Wird der Salat für den nächsten Tag zubereitet, den Endiviensalat erst einige Stunden vor dem Servieren hinzugeben.
    6. Die Sardellen in Filets schneiden und zusammen mit der Paprika und dem anderen eingelegten Gemüse zum Salat geben. Alles gut verrühren und für einige Stunden ziehen lassen.

     

  • Spaghetti mit Venusmuscheln (Spaghetti alle vongole)

    Spaghetti mit Venusmuscheln (Spaghetti alle vongole)

    Die leckeren Spaghetti alle Vongole findet man in Neapel auf jeder Speisekarte. Sie können mit Tomaten (rosso) oder ohne Tomaten (bianco) zubereitet werden.

    Die Spaghetti alle Vongole lassen sich gut für Gäste vorbereiten, denn die Muscheln kann man schon vorher kochen. Wenn der Besuch kommt, muss man nur noch die Spaghetti ins Wasser geben.

    Tipp: Die Tomaten sollten wenig Wasser enthalten, da die Soße auf Olivenöl basiert. Andernfalls kann die Soße zu wässrig werden. Peperoncino ist sehr scharf und sollte nur in geringen Mengen verwendet werden. Die Spaghetti dürfen aber nicht scharf, sondern lediglich etwas pikant werden. Ersatzweise kann auf Pfeffer zurückgegriffen werden.

    In Neapel gehören die Spaghetti alle Vongole zum traditionellen Weihnachtmenü. Sie werden am 24. Dezember und am Silvesterabend gegessen, aber nicht nur.

    Zutaten:

    (4 Personen)

    1 kg Venusmuscheln, möglichst frisch
    400 g Spaghetti
    2 Knoblauchzehen
    Kalt gepresstes Olivenöl
    1 Bund frische, glatte Petersilie
    250 g kleine Kirschtomaten
    Salz
    Getrockneter Peperoncino (alternativ Pfeffer)

    Zubereitung:

    1. Eine halbe Stunde vor der Zubereitung sollten die Muscheln in leicht gesalzenes Wasser gegeben werden, um den Sand zu lösen. Nach einer halben Stunde das Wasser abschütten.
    2. Olivenöl in einer tiefen Pfanne oder einem großen Topf erhitzen und geviertelte Knoblauchzehen sowie sehr wenig Peperoncino hinzugeben. Falls kein Peperoncino vorhanden ist, kann ersatzweise auf Pfeffer zurückgegriffen werden. Den Pfeffer aber erst am Ende der Zubereitung hinzufügen!
    3. Tomaten vierteln und in das Öl geben, sobald der Knoblauch „blond“ ist.
    4. Die Soße köcheln lassen, bis sie cremig wird (etwa fünf Minuten).
    5. Die Venusmuscheln hinzugeben. Sobald sie sich geöffnet haben, mit Salz und ggf. Pfeffer (falls kein Peperoncino zugegeben wurde) abschmecken und einen Teil der gehackten Petersilie zu den Muscheln geben. Den Herd ausmachen.
    6. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und das Wasser zum Kochen bringen.
    7. Salz in das kochende Wasser geben, die Spaghetti hinzufügen und kurz danach umrühren.
    8. Die Spaghetti laut Packungsanweisung al dente kochen und das Wasser abschütten.
    9. Die Spaghetti auf den Teller portionieren und jeweils die Muscheln mit der Soße darüber geben. Die restliche gehackte Petersilie über den Muscheln verteilen.

    Buon appetito!

  • Struffoli: Neapolitanisches Weihnachtsgebäck

    Struffoli: Neapolitanisches Weihnachtsgebäck

    Struffoli ist ein sehr dekoratives Weihnachtsgebäck aus Neapel. Es besteht aus vielen kleinen Honigbällchen, die mit bunten Perlen und kandierten Früchten hübsch verziert werden.

    Die Zubereitung von Weihnachtsgebäck hat in Neapel eine antike Tradition, wobei besonders der bunte Struffoli auf keinem Weihnachtstisch fehlen darf. Der Weihnachtsklassiker wird in jeder Pasticceria verkauft und schmückt die Auslagen der Schaufenster. Eigentlich wird er aber gar nicht gebacken, sondern frittiert.

    Zur Dekoration benutzt man neben kandierten Orangen- und Zitronenstückchen auch bunte Kugeln mit Anissamen, die dem Struffoli einen besonderen Geschmack geben. Honig hält die Teigkügelchen zusammen und versüßt das Gebäck.

    Die Zubereitung dauert durch das Frittieren zwar etwas länger, ist aber nicht allzu schwierig. Struffoli wird schon einen Tag vor dem Verzehr zubereitet und mit einem Gläschen gut gekühltem Limoncello (Zitronenlikör) nach dem traditionellen Weihnachtsessen serviert. Man kann ihn abgedeckt etwa eine Woche aufbewahren, also etwa bis Silvester.

    Zutaten:

    (ca. 12 Portionen)

    500 g Mehl
    5 Eier
    2 EL Anisschnaps (ersatzweise Brandy oder Rum)
    100 g Butter
    1 EL Zucker
    abgeriebene Schale von je 1/2 unbehandelten Orange und Zitrone
    1 Prise Salz
    ca. 1 l Sonnenblumenöl zum Frittieren
    50 g Orangeat (gewürfelt)
    50 g Zitronat (gewürfelt)
    50 g buntes Früchtemix (kandiert und gewürfelt)
    300 g feincremiger Honig
    150 g Zucker
    8 kandierte Kirschen,
    Bunte Zuckerperlen

    Zubereitung:

    1. Mehl, Eier, 1 EL Anisschnaps, Butter, 1 EL Zucker, die abgeriebene Zitronen- und Orangenschale und eine Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
    2. Teig zugedeckt einige Stunden gehen lassen.
    3. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche fingerdick ausrollen und in etwa 1 cm lange Stücke schneiden. Bei der Anordnung der Stückchen auf der Arbeitsfläche darauf achten, daß sie nicht aneinander kleben bleiben.
    4. Die Teigkügelchen portionsweise in heißem Öl frittieren, bis sie goldbraun (nicht braun!) sind. Auf einem Teller mit Küchenpapier abtropfen lassen. Falls das Öl während des Frittierens schaumig werden sollte, muß es gegen frisches Öl ausgetauscht werden.
    5. Den Zucker in einem großen und hohen Topf leicht karamelisieren. Danach den Honig, 1 EL Anisschnaps sowie etwa 5 EL Wasser dazugeben. Alles erhitzen, bis die Mischung gelb wird.
    6. Bei leichter Hitze die Teigkügelchen und die Hälfte des Orangeats und Zitronats zur Mischung geben. Solange vorsichtig verrühren, bis der Honig sich gut verteilt hat.
    7. Die Kugeln auf eine große runde Platte stürzen.
    8. Mit feuchten Händen einen Kegel formen.
    9. Die Kugeln mit bunten Perlen, kandierten Kirschen, kandiertem Früchtemix und dem Rest des Orangeats/Zitronats dekorieren.
    10. Den Struffoli abkühlen lassen. Frühestens nach fünf bis sechs Stunden oder besser einen Tag später verzehren.
  • Feiertage in Italien: Die schönsten Traditionen

    Feiertage in Italien: Die schönsten Traditionen

    Rote Slips und BHs sind nicht nur ein echter Hingucker, sondern in Italien auch ein Symbol für Glück in der Liebe. Wer sich im neuen Jahr nach Romantik sehnt, sollte in der Silvesternacht rote Unterwäsche tragen. Es ist jedoch wichtig, „brav“ zu sein, denn sonst könnte die Befana statt Süßigkeiten schwarze Kohle in den Strumpf legen.

    Auch an Sonn- und Feiertagen dürfen die Geschäfte in Italien öffnen, es gibt keine einheitliche Regelung. An wichtigen Feiertagen bleiben die meisten Geschäfte bis auf große Einkaufscenter aber geschlossen.

    Die Feiertage gelten in ganz Italien. Manche Städte und Regionen haben zusätzliche Feiertage, die an besondere Traditionen gebunden sind.

    Feiertage in Italien

    1. Januar : Neujahr (Capodanno)

    Rote Slips und rote BHs: In der Silvesternacht trägt man rote Unterwäsche, das soll im neuen Jahr Glück in der Liebe bringen. Silvester wird zu Hause oder im Restaurant gefeiert. Im Mittelpunkt immer ein ausgiebiges Menü! In Neapel hört man bereits am frühen Abend die ersten – manchmal ohrenbetäubenden – Knaller. Nach Mitternacht werden gerne Spiele mit Freunden gespielt, etwa die neapolitanische „Tombola“.

    6. Januar: Dreikönigsfest (Epifania)

    Am 6. Januar endet in Italien die Weihnachtszeit und es wird das Fest der Befana gefeiert. Die Befana ist eine alte Hexe auf einem Besen, die in der Nacht auf den 6. Januar in die Häuser fliegt. Sie bringt den Kindern in einem bunten Strumpf Süßigkeiten oder Zuckerkohle. Bis vor einiger Zeit gab es die Weihnachtsgeschenke erst am 6. Januar und nicht schon am 25. Dezember.

    Ostern

    Der Karfreitag ist in Italien kein Feiertag, sondern eine normaler Arbeitstag. Aber auch in Italien wird von gläubigen Katholiken am Karfreitag nur Fisch gegessen. In Rom gibt der Papst in den Karwoche auf dem Petersplatz den Segen “Urbi et orbi”. In vielen Orten werden am Karfreitag abends religiöse Prozessionen veranstaltet. Überregional bekannt ist die Osterprozession auf der Insel Procida, aber es gibt am Golf von Neapel auch eindrucksvolle Osterprozessionen in Sorrent und auf Ischia.

    Am Ostersonntag wird ein regional unterschiedliches Mittagsmenü gekocht, das man im Kreis der Familie über mehrere Stunden genießt. In Neapel gehören der deftige Tortano und die duftende Pastiera zum Ostermenü. Die leckere Pastiera wird aus gekochtem Weizen, Ricotta und Orangenblütenaroma gebacken. Man schenkt sich große Schokoladeneier, die aber nicht versteckt werden. Es gibt keine gefärbten echten Eier und keine Osternester. Überall wird dafür die Colomba verkauft, ein süßer Hefekuchen in Taubenform.

    Ostermontag (Pasquetta)
    An diesem Tag machen die Italiener gerne einen Picknick-Ausflug mit Familie und Freunden. Die Straßen sind deshalb voll und es gibt oft Staus.

    25. April: Tag der Befreiung (Festa della Liberazione)

    An diesem Tag wird die Befreiung von der faschistischen Diktatur im Zweiten Weltkrieg gefeiert.

    1. Mai: Tag der Arbeit (Festa del Lavoro)

    In Rom findet das „Concerto del Primo Maggio“ auf der Piazza di Porta San Giovanni statt. Die italienischen Bands kommen vorwiegend aus der Independent-Richtung.

    2. Juni: Festa della Repubblica (Nationalfeiertag)

    Feiertag zur Gründung der italienischen Republik im Jahr 1946 und der italienischen Einheit. Über Rom wird mit einer Kunstflugstaffel der italienischen Luftwaffe die Tricolore, die Fahne Italiens, an den Himmel gemalt.

    15. August Ferragosto – Mariä Himmelfahrt (Assunzione di Maria Vergine)

    Der 15. August (Ferragosto) ist einer der wichtigsten Feiertage, viele Geschäfte und Behörden bleiben geschlossen. Die meisten Italiener nehmen ihren Jahresurlaub im heißen August. Am 15. August unternehmen viele Familien einen Ausflug an den Strand oder ins Grüne. Jüngere spielen nachts an einem Strandfeuer (falò) Gitarre, bevor sie ein Mitternachtsbad im warmen Wasser nehmen.

    1. November: Allerheiligen (Tutti i Santi)

    Manche Regionen feiern den Tag mit besonderen kulinarischen Speisen. So stellt man traditionell in Sizilien die kunstvolle „Frutta Martorana“ her. Sie sieht aus wie eine Frucht und ähnelt geschmacklich dem Marzipan, ist aber süßer.
    Am 2. November (kein Feiertag) ist die Celebrazione di Defunti, viele gedenken ihrer verstorbenen Angehörigen auf dem Friedhof.

    8. Dezember: Mariä Empfängnis (Immacolata Concezione)

    In Neapel beginnt die Weihnachtszeit mit bunten Dekorationen und dem Bau der Krippe.

    25. und 26. Dezember: Weihnachtsfeiertage (Natale)

    Der 24. Dezember (La vigilia di Natale) ist ein normaler Arbeitstag und wird nicht stimmungsvoll mit Kerzen gefeiert wie etwa in Deutschland. Abends gibt es ein großes Essen (cenone). Nachts gehen viele Italiener zur Mitternachtsmesse oder sehen sich die Messe aus dem Petersdom im Fernsehen an.

    In Italien sind die Weihnachtsfeiertage Familientage. Alles dreht sich um die Zubereitung der regional unterschiedlichen Weihnachtsmenüs. Traditioneller als der Weihnachtsbaum ist in vielen Regionen (etwa Neapel) die kunstvolle Weihnachtskrippe (Presepe). Am 25. Dezember werden von Babbo natale die Geschenke unter den Weihnachtsbaum oder neben die Krippe gelegt. Auch am 26. Dezember (Santo Stefano) trifft sich die Familie wieder zum Schlemmen.

    Die Feiertage der Stadtheiligen in Neapel und Rom

    In Neapel ist der 19. September ein Feiertag zu Ehren des Heiligen Januarius (San Gennaro), des Stadtpatrons. An diesem Tag findet das Blutwunder des Heiligen mit religiöser Feier statt.
    In Rom ist am 29. Juni der Feiertag von San Pietro e Paolo, dem Stadtpatron, begleitet von Feierlichkeiten im Petersdom.

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