Warum wurde ausgerechnet einer der zauberhaftesten Fjorde Italiens nach dem „Vallone del Furore“, dem „Tal des Zorns“, benannt? Vielleicht weil sich bei stürmischem Wetter die peitschenden Wellen gegen die Felsen wie wütende Furien anhören? Oder weil sogar der Teufel selbst in der antiken Terra Furoris erschienen sein soll?
Der Fjord an der Costiera Amalfitana hat einen kleinen Kiesstrand und ist ursprünglich durch den Bach Schiato entstanden. Bei gutem Wetter kommt man dorthin gene zum Baden. An seine Steilwand klammern sich die wenigen Häuser eines antiken Fischerdorfs.
Das Fischerdorf am Fjord in Furore war schon Kulisse vieler Filme, etwa „Amore“ von Roberto Rossellini. Der berühmte Regisseur hat für kurze Zeit mit der Schauspielerin Anna Magnani in einem der Häuschen gewohnt, das heute ein Museum ist.
Das „bemalte Dorf“ Furore strahlt in fröhlichen Farben
Vom Fjord geht es über eine sehr lange Treppe hinauf nach Furore, bekannt auch als paese dipinto (bemaltes Dorf). Kunstschaffende haben die Mauern des Terrassenorts in fröhlichen Farben bemalt.
Wanderwege: Verrückte Fledermäuse und fischende Füchse
Es gibt wunderbare Wanderungen und Spaziergänge in die Umgebung. Vom Fjord führt der „Sentiero dei pipistrelli impazziti“, der „Wanderweg der verrückten Fledermäuse“, bis nach Conca dei Marini. Phantasievoll sind auch die Namen anderer Wege, etwa „Sentiero della Volpe Pescatore“. Vielleicht werden Sie ihn auch sehen, den fischenden Fuchs?

