Schlagwort: Wandern

  • Naturparadies Cilento in Süditalien

    Naturparadies Cilento in Süditalien

    Eine fast unentdeckte und unberührte Region ist der Naturpark des Cilento. Dichte Wälder, kleine Orte auf felsigen Hügeln, pittoreske Fischerhäfen und abgeschiedene Täler laden zur Entdeckung ein. Viele Gäste verlieben sich nach ihrer ersten Reise in dieses herrliche Gebiet und kehren immer wieder zurück.

    Der Nationalpark Cilento beginnt etwa 120 km südlich von Neapel und gehört zu Kampanien. Es erstreckt sich von Salerno bis zum Golf von Policastro, beginnend mit Battipaglia. Nach einer Fahrt vorbei an kilometerlangen weißen Stränden, blauen smaragdfarbenen Buchten und kleinen malerischen Orten kommt man nach Sapri, der letzten Gemeinde des Cilento. Danach beginnt die Region Basilikata.

    Einsame Sandstrände und erholsame Ruhe

    Die Küste besticht durch unzählige feinsandige Strände; einsame Buchten und geheimnisvolle Grotten wollen entdeckt werden. Abgeschiedene Bergdörfer und herrliche Badeorte machen den Urlaub in der süditalienischen Region zu einem unvergesslichen Erlebnis. Beliebte Ferienorte sind Agropoli, Casal Velino und der quirlige Badeort Marina di Camerota.

    Ein bedeutender Teil des Cilento ist Nationalpark und wurde im Jahr 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt, doch die Region ist bis heute vom Massentourismus verschont geblieben. Im Juli und August genießen hauptsächlich Italiener ihren Urlaub an den Badestränden, in der Nebensaison lässt sich leicht ein ruhiges Plätzchen finden.

    Wanderparadies Cilento

    Das hügelige Hinterland ist ein traumhaftes Wandergebiet. Verschlungene Wege führen durch Olivenhaine, vorbei an schattigen Kastanienbäumen über plätschernde Bäche. Am Wegesrand wird man durch Feigenbäume und Feigenkakteen überrascht, stets begleitet vom Duft der Minze und des Oregano. Immer wieder entdeckt man kleine Kapellen und Kirchen. Die Bars der ursprünglichen Bergdörfer Terradura und Catona laden zu einer Erfrischung ein. Eine malerische Lage auf einem Felsplateau hat das mittelalterliche Bergdorf Camerota.

    Antikes Paestum: Tempelstadt mit Charakter

    Das bekannteste Ausflugsziel ist Paestum, in der Nähe der Hafenstadt Salerno. Das einstige Handelszentrum des römischen Reichs gilt heute als eine der besterhaltenen Tempelstädte Europas. Die einzigartige Lage machen die Gegend um Paestum zu einem beliebten Badeziel.

  • Wanderparadies Cilento in Süditalien – von einsamen Bergdörfern und idyllischen Küstenpfaden

    Wanderparadies Cilento in Süditalien – von einsamen Bergdörfern und idyllischen Küstenpfaden

    Mittelalterliche Bergdörfer, schattige Wälder und romantische Schluchten machen den Nationalpark Cilento zu einem beliebten Wanderziel. Immer wieder eröffnen sich wunderbare Panoramen auf die malerische Küste mit Buchten und Grotten.

    Der Parco Nazionale del Cilento e Vallo di Diano ist geradezu geschaffen für einen Wanderurlaub. Verschlafene Bergdörfer, klare Flüssen und Bergschluchten laden zu abwechslungsreichen Entdeckungen des herrlichen Naturschutzgebiets ein. Die Wanderwege führen durch herrliche Wälder, umgeben von duftenden mediterranen Kräutern, Orchideen und Wildpflanzen.

    Romantische Bergdörfer, etwa Camerota, Postiglione und Terradura, laden zu einer Erfrischung in ihrer oftmals einzigen Bar auf der Piazzetta ein. In vielen der mittelalterlichen paesini scheint die Zeit stehengeblieben zu sein.

    Besonders schön ist es, sich mit einem Boot zu einer Bucht bringen zu lassen und von dort auf eine Küstenklippe zu steigen. Herrliche Ausblicke auf das türkis glitzernde Meer lohnen die Anstrengung. Wir sind mit dem Fischerboot von Marina di Camerota zur Baia Infreschi gefahren und von dort über steinige Wege durch Wälder zur Spiagga Pozzalo gewandert – eine Traumbucht! Dort kann man im Ristoro Pozzalo übrigens ganz hervorragende Familienküche speisen (vorher anrufen). Am besten einen Bikini einpacken und in der Bucht ein erfrischendes Bad nehmen.

    Im Norden des Cilento liegen die Monti Alburni mit Quellen und Flüssen

    Sehenswert sind die Grotten Castelcivita und San Michele Arcangelo. Der größte Ort in den Monte Alburi ist Castelcivita (587 Meter) mit einem Turm, den man sogar vom Meer sehen kann. Im Calore-Tal von Castelcivita gibt es eine Höhle auf einem vier Kilometer langen Rundweg zu entdecken.

    Auch weiter südlich bei Camerota lockt das Hinterland mit wunderbaren Ausflugs- und Wanderzielen. Lohnend ist ein Besuch der WWF-Oase Morigerati, wo der unterirdisch verlaufende Bussento-Fluss nach einigen Kilometern wieder in der Grotta del Bussento hervortritt. Dorthin gelangt man über einen steilen Treppenweg vom Ort Morigerati. Engagierte Ehrenamtliche verwalten diese Naturschönheit; an der Rezeption oben bekommt man Infos und man zahlt ein kleines Eintrittsgeld zum Erhalt dieser Naturoase.

    Tipp: Ein empfehlenswerter Reiseführer ist „Cilento aktiv“ von Peter Amann

    Im Wander- und Reiseführer Cilento Aktiv gibt es Beschreibungen der schönsten Wanderungen sowie Tipps für Mountainbiker und Rennradfahrer. Außerdem findet man viele Empfehlungen für einen gelungenen Aktivurlaub, u.a. für malerische Strände, Bootstouren und Tauchurlaub.

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  • Mediterranes Klima im Cilento – Badesaison und Wanderzeit

    Mediterranes Klima im Cilento – Badesaison und Wanderzeit

    Gefälliges Mittelmeerklima sorgt in der süditalienischen Region Cilento für eine lange Badesaison und ideales Wanderwetter im Frühling und Herbst.

    „Rosso di sera, bel tempo si spera“ – „Abendrot lässt auf gutes Wetter hoffen“ (Italienisches Sprichwort)

    Die Region Cilento südlich von Neapel gilt unter Italienliebhabern noch als Geheimtipp und ist touristisch noch nicht so stark erschlossen. Sie ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber, Wander-Fans und Individualurlauber.

    Mildes Mittelmeerklima beschert dem Cilento trockene Sommer,

    angenehm aufgefrischt durch eine Windbrise aus den Bergen und vom Meer. Das Gebirge schützt die Küste vor kalten Winden und sorgt für milde Winter. Mit etwas Glück kann man schon Ende April und bis Anfang Oktober im Meer baden. Im Frühling bringt der Scirocco manchmal Wüstensand aus Nordafrika, der Autos und Straßen einstaubt. Es kann kurze, aber heftige Regenschauer geben.

    In Italien ist der August (besonders die Zeit um Ferragosto) der Haupturlaubsmonat, aber schon im Juli werden die Strände der beliebten Badeorte gut besucht. Deshalb sollte man eine Unterkunft für den Sommer bereits lange im voraus buchen. Wer sich die Strände lieber mit weniger Menschen teilen möchte, reist im September oder Ende Juni.

    Obwohl der Cilento in Süditalien liegt, gehört er nicht zu den heißesten Regionen des Landes

    Durch die Berge ist die Hitze im Sommer erträglich: Vormittags weht der Südostwind Ponente vom Meer leicht über die Strände, abends kommt der Wind aus den Bergen.
    Die Tagestemperaturen liegen im Hochsommer bei 25°C bis 30°C und fallen nachts nicht unter 18°. In den Bergen liegen die Temperaturen bei etwa 20°C.

    Wanderwetter im Frühling und Herbst

    Zum Wandern sind Mai, September und Oktober ideal. Bei angenehmen Temperaturen zwischen 20°C und 26°C lassen sich die ursprünglichen Bergdörfer und Hügel des Hinterlandes leichter erklimmen. Ab Mitte Oktober schließen allerdings viele Hotels im Cilento und öffnen erst wieder an Ostern. Alternativ kann man eine Ferienwohnung buchen. Im Winter am besten nur mit Heizung oder Kamin, denn dann ist es oft unangenehm feucht.

    Helle Wintertage streicheln die Seele

    Die milden Wintertage sind heller und länger als im Norden Europas, die Farben besonders intensiv.
    In den Bergen des Nationalparks gibt es manchmal Schnee, aber an der Küste sinken die Temperaturen selten unter 0°C. Nur wenige Touristen tummeln sich ab November in den Badeorten, machen einsame Strandspaziergänge und besichtigen Paestum oder Velia. Die kältesten Monate sind Januar und Februar mit 4°C bis 11°C.

  • Reisetipps Cilento: Anreise, Wetter, Sehenswertes und Küche

    Reisetipps Cilento: Anreise, Wetter, Sehenswertes und Küche

    Eine der ursprünglichsten Regionen Italiens ist der Nationalpark des Cilento südlich von Neapel. Er lockt mit bewaldeten Hügeln, Stränden und malerischen Fischerdörfern. Doch wie kommt man dort hin? Welches ist die beste Reisezeit? Und was kann man unternehmen, essen und erleben? Wir verraten Ihnen alles, was Sie für eine Reise in den Cilento wissen müssen.

    Der ursprüngliche Cilento und Vallo di Diano Nationalpark liegt in Kampanien (Süditalien) und beginnt etwa 100 Kilometer südlich von Neapel. Liebhaber des authentischen Italiens kehren immer wieder zu diesem bezaubernden Flecken zurück, wo nachhaltiger Tourismus groß geschrieben wird.

    Hier finden Sie Reisetipps und Antworten auf häufige Fragen zu einer Reise in die Region Cilento. Inspirationen und einen Foto-Bericht gibt es im Blog: „Nachhaltig unterwegs im Cilento: Naturoasen und Slow Food

    Beste Reisezeit, Wetter & Klima im Cilento

    Die Reisesaison im Cilento reicht dank des angenehmen Klimas und Wetters von Frühling bis Herbst. Abgesehen von den eher feuchten Wintermonaten Januar und Februar ist eigentlich jede Jahreszeit geeignet für einen Urlaub. In kühleren Monaten sollte man auf eine Unterkunft mit Heizung oder Kamin achten.

    Wann man am besten reisen sollte, hängt von den geplanten Aktivitäten ab: Wer wandern möchte, wird sich im April, Mai, September und Oktober wohlfühlen. Dann strahlt die Sonne, aber man gerät nicht ins Schwitzen. Badegäste schätzen die Monate Mai bis September, wobei das Meer bis Oktober angenehm warm ist. Wer hochsommerliche Temperaturen bevorzugt und sich nicht daran stört, sich die Strände mit vielen Gästen zu teilen, kann im August reisen. In der Zeit um Ferragosto (15. August) ist Hochsaison, was sich auch in den Hotelpreisen spiegelt.

    Unterkünfte im Cilento

    Der Cilento ist ein beliebtes Ziel für Ferienhausurlauber und es gibt dort eine große Auswahl an Ferienwohnungen. Außerdem findet man vorwiegend kleine familiengeführte Hotels, Agriturismi (Ferienbauernhöfe) und Bed & Breakfast. Für einen Wanderurlaub sind Agriturismi in den Bergdörfern eine Empfehlung, Badeurlauber wählen am besten ein Strandhotel.
    Wer im Juli oder August ein Hotel buchen möchte, sollte früh reservieren. Viele Italiener machen in dieser Zeit Urlaub und manche sonst einsamen Strände sind dann gut besucht.

    Anreise – wie komme ich in die Region?

    Mit dem Flugzeug

    Der nächste große Flughafen ist der Aeroporto Napoli-Capodichino in Neapel. Er ist ca. zwischen 100 und 200 km vom Cilento entfernt, je nach Urlaubsort. Bsp.: Nach Marina di Camerota (180 km) fährt man vom Flughafen Neapel etwa zweieinhalb Stunden, nach Paestum (104 km) etwa eineinhalb Stunden.

    Wie kommt man vom Flughafen Napoli-Capodichino in den Cilento?

    Es gibt mehrere Möglichkeiten: Mietwagen, Bus, Zug, Privattransfer oder Shuttle-Service vom Hotel (falls angeboten).

    Der Cilento ist ideal für eine Mietwagen-Tour, denn viele Bergdörfer und Naturoasen sind nur mit dem Auto zu erreichen. Am Flughafen Neapel kann man Mietwagen reservieren, empfehlenswert ist die Online-Buchung. Dann kann man Preise vergleichen und sichert sich das gewünschte Fahrzeug.

    Welche Busse fahren vom Flughafen in den Cilento?

    Es gibt Privattransfers mit dem Bus und Linienbusse. Linienverbindungen gibt es nach Battipaglia (Linie COSAT) und Salerno (u.a. Linie SITA). Die Verbindungen kann man auf der Website des Flughafens Neapel einsehen.

    Tipp: Es gibt lokale Anbieter für Flughafentransfers mit Minibus oder PKW. Einige kann man online buchen:

    Manche Hotels bieten einen Abholservice vom Flughafen an oder haben Kooperationen mit lokalen Partnern. Am besten nachfragen.

    Anreise mit dem Zug von Neapel Hbhf.

    Vom Hauptbahnhof in Neapel (Stazione Garibaldi) fahren Züge (Frecciabianca, Regionalzüge und Intercity) in einige Orte im Cilento. Bsp: Von Neapel Hbhf. bis Sapri ist man mit dem Frecciabianca ca. 1 Std. und 40 Min. unterwegs. Nach Paestum kommt man mit dem Intercity von Napoli in einer Stunde.
    Am Flughafen gibt es (noch) keinen Bahnhof, man muss also zum Hauptbahnhof in die Stadt fahren (Taxi oder Bus).
    Mehr Infos, Fahrplan und Preise für Züge: www.trenitalia.com

    Anreise mit dem Auto von Deutschland

    Der Cilento liegt von Frankfurt/Main ca. 1500 bis 1600 Kilometer entfernt, je nach Urlaubsort. Vom Norden kommend nimmt man in Italien die A1/E35 und die Ausfahrt Battipaglia. Weiter auf der Bundesstraße SS 18. Es fallen in Mautgebühren in Italien an.

    Werden vor Ort Ausflüge in den Nationalpark Cilento angeboten?

    Ja. In den Urlaubsorten werden Ausflüge in die Umgebung von Reiseagenturen oder Hotels organisiert. So lässt sich ein Strandurlaub bestens mit der Entdeckung von Sehenswürdigkeiten kombinieren, ohne selbst fahren zu müssen.

    Urlaubsorte im Cilento & Aktivitäten

    Bekannt sind vor allem die Küstenorte mit ihren herrlichen Sandstränden und schönen Fischerdörfern. Beliebt sind Marina di Camerota, Capaccio-Paestum, Paestum, Agropoli, Casal Velino, Santa Maria di Castellabate, Acciaroli und Palinuro.

    Ob Badeurlaub, Wandern, Besichtigungen, Kochkurse, Mountainbiken, Tauchen oder Bootstouren: Der Cilento bietet viele Möglichkeiten für Aktivurlauber und Kulturinteressierte. Wunderschön sind Bootstouren entlang der Küste, z.B. von Marina di Camerota zur Baia degli Infreschi. Dabei sieht man Grotten und herrliche Buchten, wo man anlegen und baden kann.

    Für Wanderer gibt es viele Küstenpfade und Wanderwege in allen Schwierigkeitsgraden, etwa zu abgelegenen Bergdörfern oder Naturoasen. Hier zum Reisebericht im Italien-Blog!

    Welches sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Cilento?

    Die antike Tempelstadt Paestum mit dem zugehörigen Museo Archeologico Nazionale ist das meistbesuchte Ziel im Cilento. Doch auch die antiken Ruinen der Scavi von Elea-Vélia ziehen viele Besucher an. Zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt das Kartäuserkloster von Padula (Certosa di San Lorenzo di Padula), das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

    Welcher Reiseführer ist empfehlenswert?

    Ein Tipp ist der Reiseführer „Cilento aktiv“ von Peter Amann mit Wanderungen, Radtouren und Inspirationen für einen Aktivurlaub. Auch kulinarische Adressen und Ideen für Ausflüge findet man dort. Zur Buchbesprechung

    Kulinarisches im Cilento und typische Gerichte

    Die Cilento-Küche gilt als die Wiege der „Dieta Mediterranea“, der gesunden mediterranen Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Fisch und wenig Fleisch. Sie hat ihren Ursprung in einer bäuerlichen Küche und bedient sich einfacher Zutaten aus lokaler Herkunft. Köstliche Pasta-Gerichte und hervorragende Gemüsespeisen machen das Essen zu einem Genuss. Auch Vegetarier haben eine große Auswahl.

    Typische Produkte zum Mitnehmen sind weiße Feigen, Olivenöl und eingelegte Sardellen, Pilze, grüner Spargel und Auberginen.

    Mehr über die Küche, typische Gerichte und die Dieta Mediterranea: Food-Tour: Restaurants in Marina di Camerota

    *Die mit * gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Bei einer Buchung erhalten wir eine kleine Provision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

  • Ischia: Lange Sandstrände, verträumte Wanderwege und Wellness

    Ischia: Lange Sandstrände, verträumte Wanderwege und Wellness

    Ihr mildes mediterranes Klima, wunderschöne Wanderwege und herrliche Thermalanlagen machen die „grüne Insel“ zu einem beliebten Urlaubsziel. Egal ob es ein Bade- Wellness – oder Wanderurlaub sein soll: Auf Ischia entspannen Seele und Körper.

    Ischia bietet alle Voraussetzungen für einen erholsamen Urlaub: angenehmes mediterranes Klima, eine hervorragende Küche und üppige Natur. Wie ihre kleine Schwester Procida hat auch Ischia einen vulkanischen Ursprung und gehört zu den Phlegräischen Inseln. Ihre wunderschöne Lage macht sie nicht nur für Hollywood zu einem beliebten Filmdrehort.

    Besucher schätzen die größte Insel im Golf von Neapel besonders wegen ihrer wunderbaren Thermalbäder, die schon in der Antike für das Wohlbefinden und therapeutische Anwendungen genutzt wurden. Wanderer lieben hingegen die Panoramawege rund um den Monte Epomeo (787 m).

    Auf Ischia gibt es sechs eigenständige Gemeinden, von denen jede ihren ganz eigenen Charakter hat. Die Hauptstadt der Insel heißt ebenfalls Ischia, andere Orte sind Lacco Ameno, Forio, Barano, Casamicciola und Serrara Fontana.

    Wunderschöne Strände für jeden Geschmack

    Viele schöne Strände und kleine Buchten laden zum Baden ein. Der weitläufige Maronti-Strand in der Bucht von Barano und der wunderbare feinsandige Citara-Strand mit den herrlichen Poseidon-Thermalanlagen sind die bekanntesten Strände der Insel.

    Wandern auf dem „Weg der Eidechse“

    Wanderfreunde entdecken auf Ischia wunderbare Höhen- und Küstenwege. Die „Wanderwege der Eidechse führen durch Weinberge und Kastanienwälder zu erloschenen Vulkankratern, Wallfahrtskirchen, alten Weinkellern und traumhaften Meeresbuchten. Die Anstrengungen werden mit atemberaubenden Panoramen über das azurfarbene Meer bis zur Insel Capri belohnt.

    Köstliche Weine mit langer Tradition

    Durch die Gunst des fruchtbaren Bodens gedeihen ausgezeichnete Weine. Probieren Sie auf jeden Fall den Weißwein Biancolella und den Rotwein Pere ‚e palumno.

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  • Massa Lubrense: Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt

    Massa Lubrense: Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt

    Massa Lubrense – ein wahres Naturparadies mit versteckten Buchten, einsamen Wanderwegen und der atemberaubenden Insel Capri in greifbarer Nähe! Die zerklüftete Küste und das wunderschöne Tauchrevier rund um Punta Campanella machen diesen Ort zu einem Traumziel für Naturliebhaber.

    Massa Lubrense, ein malerischer Ort an der sorrentinischen Küste, besticht durch seine beeindruckende Landschaft und seine einzigartige Lage. Mit seiner dreieckigen Form, die an Sorrent im Norden und die Golf von Neapel und Salerno im Süden grenzt, bietet Massa Lubrense spektakuläre Ausblicke auf die nahegelegene Insel Capri. Nur fünf Kilometer trennen das Festland von dieser traumhaften Insel, deren Schönheit von der zerklüfteten Küste mit ihren versteckten Buchten und Fjorden umrahmt wird.

    Massa Lubrense erleben

    Die Umgebung lädt zu Bootstouren entlang der Küste, Fahrten auf der Serpentinenstraße oder Wanderungen auf verborgenen Pfaden ein. Durch unberührte Landschaften, alte Wälder, Olivenhaine und duftende Zitronengärten führen herrliche Wege, gesäumt von exotischen Pflanzen wie Agaven und Kaktusfeigen. Von den steil abfallenden Kalksteinfelsen bieten sich atemberaubende Ausblicke auf das glitzernde Meer.

    Malerische Fischerhäfen und herrliche Buchten

    In den malerischen Fischerhäfen wie Marina della Lobra kann man fangfrischen Fisch genießen und dem Treiben der Fischer zusehen. Ein absolutes Highlight ist die Bucht von Jeranto im Wasserschutzgebiet von Punta Campanella, die mit ihrer wunderbaren Unterwasserlandschaft zum Tauchen einlädt.

    Massa Lubrense erstreckt sich über viele kleine Ortsteile wie Annunziata, Acquara, Casa, Marina di Puolo und Sant’Agata sui Due Golfi. Jeder Ortsteil hat seinen eigenen Charme und trägt zur Vielfalt dieser bezaubernden Gemeinde bei. Von kleinen Fischerdörfern bis hin zu lebhaften Ortschaften, Massa Lubrense ist vielfältig. Ein Besuch in dieser Region verspricht unvergessliche Eindrücke inmitten einer zauberhaften Landschaft an der sorrentinischen Küste.

  • Minori: Sonne tanken an der Amalfiküste

    Minori, ein malerischer Ort an der Amalfiküste, lockt mit einem der wenigen Strände in der Region. Eingerahmt von steilen Felsen und Zitronenterrassen bietet Minori die Möglichkeit, die Reste der Villa Romana zu erkunden. Zudem führen Panorama-Wanderwege nach Positano und Ravello, die atemberaubende Ausblicke auf die Küste bieten.

    Er ist einer der ältesten Orte an der Amalfiküste: Minori. Schon die Patrizier ließen dort prunkvolle Villen bauen. Die Plätze und Wege der ehemaligen Fischerorts fallen sanft zum Sandstrand ab. Wie auch im größeren Nachbarort Maiori gibt es dort Strandbäder, an denen man sich Liegen mieten kann. Im August machen hier vor allem Italiener Badeurlaub.

    Jahrhundertelang war der kleine Ort eine Hauptstadt der Nudelherstellung und bekannt für hausgemachte Pasta

    Im Laufe der Zeit hat sich die Pasta-Produktion aber nach Gragnano verlagert. Die Pasta wird in Minori vorzugsweise mit Meeresfrüchten, Tomaten und Basilikum zubereitet.

    Guter Startpunkt für Panorama-Wanderungen

    Minori ist nicht nur ein beliebter Ausgangspunkt für Panorama-Wanderungen nach Ravello und Amalfi, sondern ein Ort voller kultureller Schätze. Besuche die antike Villa Romana aus dem ersten Jahrhundert Christus und das dazugehörige Antiquarium mit Fresken, Tonkrügen und anderen Fundstücken. Erkunde die Basilika Santa Trofimena und entdecke die Reliquien des Schutzheiligen von Amalfi. Ein Spaziergang nach Atrani entlang eines malerischen Wanderwegs bietet zudem herrliche Ausblicke und unvergessliche Eindrücke

    Bekannteste Konditorei an der Amalfiküste

    Süßer Tipp für Schleckermäulchen: Typische Kuchen und süße Leckereien aus Kampanien gibt es bei Sal De Riso, der bekanntesten Pasticceria an der Amalfiküste.
    Adresse: Pasticceria Sal de Riso, Via Roma 80, Minori, www.salderiso.it

  • Top-Tipp: Ponza in der römischen Karibik

    Top-Tipp: Ponza in der römischen Karibik

    Die Insel Ponza ist ein Reisetipp für Liebhaber des ursprünglichen Italiens. Nicht weit entfernt von Rom laden geheimnisvolle Grotten und verwunschene Buchten zum Wandern und Baden ein.

    Ponza ist eine der schönsten Inseln im Mittelmeer und die größte der Pontinischen Inselgruppe. Das beliebte Reiseziel der Römer gilt außerhalb Italiens noch als Geheimtipp. Die Insel lädt zum Wandern, Baden und Tauchen ein und ist nach einer Sightseeing-Tour in Rom ein willkommenes Entspannungsziel. Statt großer Hotels und Massentourismus gibt es hier kleine Pensionen, Hotels und Ferienwohnungen.

    Zerklüftete Steilküsten, herrliche Buchten und weiße Sandstrände

    Die Inselhauptstadt Ponza hat einen pittoresken Hafen mit pastellfarbenen Häusern, der wie ein sichelförmiges Amphitheater angelegt ist.
    Das Treiben der Fischer lässt sich am besten von der Piazzetta Pisacane beobachten, dem Hauptplatz von Ponza. Auf der Flaniermeile Corso Pisacane gibt es Restaurants und Geschäfte, wo man ponzianischen Myrte-Likör kaufen kann.

    Ein Meer aus Farben

    Die Farben des klaren Wassers leuchten intensiv in aquamarin, türkisblau und grün. Man möchte sofort eintauchen in dieses karibisch anmutende Farbenmeer. Wahrscheinlich deshalb ist die Unterwasserwelt von Ponza mit Muränen und Zackenbarschen ein beliebtes Tauch- und Schnorchelrevier.

    Buchten wie Monde und Herzen

    Die meisten Strände und Buchten sind nur vom Meer oder über steile Wege zu erreichen, etwa der herrliche Sandstrand Frontone. Beliebt ist die sichelförmige Mondbucht Chiaia di Luna, eingeschlossen von einer hohen weißen Tuffsteinwand. Sie ist über einen antiken römischen Fußgängertunnel zugänglich. Auch die herzförmige Bucht Cala del Core ist einen schönes Badeziel.

    Nicht verpassen sollte man einen Bootsausflug um die Insel, bei dem man den strahlend weißen Tuffsteinfelsen Piana Bianca und geheimnisvolle Grotten besichtigen kann.

    Sternenhimmel und Stars

    Im Sommer ist Ponza ein beliebtes Ziel für Prominente aller Art: Schauspieler, Modells, Musiker, Sportler, Stars und Sternchen kann man bei einem Cappuccino in einer der vielen Bars auf dem Corso Pisacane beobachten. Naomi Campell, Michael Douglas, Rod Stewart und Pierce Brosnan sind nur einige der vielen VIPs, die mit ihren Yachten schon vor Ponza geankert haben.

    Ursprüngliches Italien in der Nebensaison

    In der Hauptsaison von Mitte Juni bis September gibt es auf Ponza weitaus mehr Touristen als Einheimische. Die beste Reisezeit zur Entdeckung des ursprünglichen Insellebens ist die Nebensaison, in der man sich die Insel fast nur mit den Ponzesi teilt. Im Frühling und Herbst ist das Wetter angenehm, es geht ruhiger zu und die Hotelpreise sind erschwinglich.

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  • Positano, die Perle der Amalfiküste

    Positano, die Perle der Amalfiküste

    Das märchenhaft gelegene Positano ist der berühmteste Ort der Amalfitana und eine feste Etappe jeder Rundreise am Golf von Neapel. Fast unwirklich schmiegen sich seine pastellfarbenen Häuschen an einen Steilhang über der wunderbaren Amalfiküste.

    Der erste Blick auf Positano ist magisch: Häuschen in weiß und rosa klammern sich an die Steilhänge des Monte Sant’Angelo a tre pizzi und Monte Comune, terrassenartig fallen sie zum Meer ab. Märchenhafte kuppelförmige Dächer erinnern an ein maurisches Dörfchen. Viele Künstler wurden schon durch die Schönheit Positanos inspiriert, unter ihnen Paul Klee, Picasso und John Steinbeck.

    Immer wieder erschließen sich wunderbare Blicke auf den Golf von Salerno, die üppige Vegetation mit Bougainvilleen und duftende Zitronenbäume. Unzählige Stufen führen durch die Gässchen des Orts bis zum Kieselstrand Marina Grande, vorbei an der Kirche Santa Maria dell’Assunta mit ihrer charakteristischen Majolikakuppel.

    Liebevoll dekorierte Boutiquen an den Treppengassen verkaufen bunte Positano-Mode, die in den 50er-Jahren berühmt wurde. Schöne handgefertigte Sandalen verlocken zum Anprobieren. Die Altstadt von Positano liegt unterhalb der Amalfitana, einer der berühmtesten Küstenstraßen der Welt. Ihre viele Treppen erlauben einen Spaziergang allerdings nur Besuchern, die gut zu Fuß sind.

    Beliebter Filmdrehort für Romanzen

    In Positano wurden bereits viele Filme gedreht, etwa Szenen der romantischen Komödie „Nur für Dich“ mit Robert Downey Jr. und Marisa Tomei. Auch im amerikanischen Spielfilm „Unter der Sonne der Toskana“ mit Diane Lane gibt es romantische Szenen am Strand von Positano.

    Herrliche Wanderungen und Bootsausflüge

    Positano ist ein guter Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen. Oberhalb liegt das Dorf Montepertuso. Bei einer Wanderung auf dem Wanderweg „Sentiero degli Dei“ (Weg der Götter) ins Bergdorf Agerola wird man mit herrlichen Ausblicken auf die Costiera Amalfitana belohnt.

    Und wer lieber Ausflüge über das Meer machen möchte: Von Positano kann man mit dem Boot die kleinen Kalksteininseln Li Galli erreichen, der Legende nach die Heimat der Sirenen. Vom Hafen fahren Fähren nach Amalfi, Neapel und zur exklusiven Insel Capri.

  • Sant’Agata sui Due Golfi über der Küste von Sorrent: Wandern und Genuss

    Sant’Agata sui Due Golfi über der Küste von Sorrent: Wandern und Genuss

    Das Bergdorf Sant’Agata sui Due Golfi erstreckt sich hoch über der Sorrentiner Küste. Es kann mit einem TOP-Restaurant und Panoramawanderwegen zwischen Ginster und Myrte aufwarten. Dabei bietet es atemberaubende Ausblicke auf die Buchten von Neapel und Salerno.

    Sant’Agata sui Due Golfi liegt auf einem Bergkamm über dem Golf von Neapel und dem von Salerno. Die Neapolitaner und Neapolitanerinnen lieben diesen Ort, weil man von hier einen wunderbaren Panoramablick auf die umliegenden Hügel und das Meer genießen kann. Schon seit Mitte des 19. Jh. ist das Dorf bei den Reisenden wegen des gesunden Klimas, der lieblichen Natur und der Gastfreundlichkeit seiner Bewohner beliebt.

    In Sant’Agata sui Due Golfi gibt es das berühmte Restaurant Don Alfonso 1890

    Bekannt ist S. Agata sui Due Golfi für das am Hauptplatz gelegene Feinschmeckerrestaurant Don Alfonso 1890, das zu den zwölf berühmtesten Restaurants Italiens gehört. Die von Livia und Alfonso Iaccarino entwickelte „Neue Küche“ basiert ausschließlich auf frischen süditalienischen Produkten, teilweise aus eigenem Anbau.

    Sant’Agata sui Due Golfi liegt zwischen der sorrentinischen Halbinsel und der Amalfiküste und ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge und Wanderungen in die reizvolle Umgebung. Sehenswert ist das etwa eineinhalb Kilometer entfernte Benediktinerkloster S. Paolo al Deserto, von dem aus sich dem Besucher ein großartiger Panoramablick über den Golf von Neapel und Salerno bietet.

    Sorrent liegt etwa neun Kilometer entfernt, ist jedoch zu Fuß in etwa einer halben Stunde über verschiedene Wanderwege zu erreichen. Positano liegt 14 km und Amalfi 30 km entfernt. In nur fünf Minuten kommt man mit dem Auto zu dem typischen kleinen Fischerort Nerano, wo man frische Fischgerichte kosten und Boote mieten kann. Hier gibt es frei zugängliche Strände und Strandbäder. Auch der Fischerort Massa Lubrense mit seinem kleinen Hafen Marina della Lobra liegt nicht weit entfernt.

    Sant’Agata ist gut an öffentliche Verkehrsmittel (Busse) angebunden, die auch nach Sorrent fahren. In Sorrent ist ein Bahnhof, von dem die Regionalbahn Circumvesuviana in einer halben Stunde nach Pompeji und Herkulaneum sowie in einer Stunde nach Neapel fährt.