TV-Serie zu „Meine geniale Freundin“ im RAI UNO

Die Verfilmung des Bestsellers von Elena Ferrante
Noch bis Ende Dezember 2018 läuft im italienischen TV-Sender RAI UNO die Serienverfilmung der neapolitanischen Saga „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante. Sie ist eine Gemeinschaftsproduktion von RAI UNO und dem US-amerikanischen TV-Sender HBO.

Verfilmt wurde bisher der erste Band „Meine geniale Freundin“ des vierteiligen Weltbestsellers von Elena Ferrante. Immer dienstags bis Weihnachten läuft die erste Serienstaffel mit jeweils zwei Episoden im Rai 1. Die weiteren Romane „Die Geschichte eines neuen Namens„, „Die Geschichte der getrennten Wege“ und die „Geschichte des verlorenen Kindes“ sollen in den kommenden drei Jahren verfilmt werden.

Für die Fans der Romansaga ist die TV-Serie, die in Italienisch und Englisch (beide mit neapolitanischen Untertiteln) verfilmt wurde, ein absolutes Muss. Die unter dem Pseudonym Elena Ferrante bekannte Autorin hat an der Adaption mitgewirkt, was sich auch an der gelungenen Auswahl der Elena und Lila darstellenden Schauspielerinnen bemerkbar macht. Dabei hat Ferrante erwartungsgemäß ihre Anonymität beibehalten.
Besonders faszinierend ist die Ähnlichkeit von Elena und Lila als Kinder mit den später die Teenager spielenden Mädchen.

Die Kulisse des ersten Teils wurde in Caserta nördlich von Neapel erschaffen

Im zweiten, aber vor allem im dritten Teil der ersten Staffel spielen einige Szenen in Neapel, z.B. in Chiaia und in der Galleria Umberto I. Rührend ist eine Szene, in der Elena zum ersten Mal mit ihrem Vater nach Neapel reist und das Meer an der Via Caracciolo sieht. Wunderschön ist die Landschaft von Ischia in der zweiten Episode des dritten Teils „L’isola“.

Hier geht es zum ausführlichen Blog-Bericht über die TV-Serie „Meine geniale Freundin“ und die erste Folge:
https://italien.portanapoli.de/kultur/tv-serie-meine-geniale-freundin