Schlagwort: Pasta

  • Die Küche von Sorrent: Auberginen mit Schokoladensoße und Pizza am laufenden Meter

    Die Küche von Sorrent: Auberginen mit Schokoladensoße und Pizza am laufenden Meter

    Seit Jahrhunderten ist die sorrentinische Halbinsel wegen ihrer Schönheit und ihres milden Klimas ein beliebtes Reiseziel. Doch die sonnenverwöhnte Region lockt auch mit vielen kulinarischen Spezialitäten. Wir verraten, welche Speisen Sie in Ihrem Urlaub an der Sorrent-Küste unbedingt probieren sollten.

    Die Penisola Sorrentina wartet mit ganz eigenen lokalen Spezialitäten auf, zu denen auch Gnocchi Sorrentina gehören. Das sind handgemachte Kartoffelklösschen mit Tomatensoße, die im Ofen mit Mozzarella überbacken werden. Auch die Scialatielli ai frutti di mare (selbstgemachte Nudeln mit Meeresfrüchten) sind ein kulinarisches Highlight der Region.

    In Sorrento gibt es aber auch traditionelle Gerichte aus der neapolitanischen Küche, schließlich ist die Stadt Neapel nur eine knappe Stunde entfernt. Etwa Pizza und das sogar meterweise: Besonders beliebt ist die Pizzeria „Pizza a metro, Università della Pizza“ in Vico Equense, wo man Pizza nach Maß bestellen kann. Ein Spaß für die ganze Familie!

    Bei den Desserts sticht eine ausgefallene Süßspeise hervor: Melanzane alla cioccolata (Auberginen mit Schokoladensoße) gehören zu den Spezialitäten aus Sorrento. Ebenso beliebt ist Babà al limoncello, ein in Zitronenlikör getränkter pilzförmiger Hefekuchen.

    Glücklich ist, wer im Urlaub selbst kochen kann

    Es gibt so viele leckere Zutaten in Sorrent, dass schon das Einkaufen Spaß macht. Und wer in einer Ferienwohnung eine Küche hat, kann beim Kochen mit typischen Regionalprodukten seiner Kreativität freien Lauf lassen.
    Dazu gehören:
    – Mozzarella aus Agerola in den Monti Lattari
    – der Käse „Provolone del Monaco“ DOP
    – Olivenöl extravergine DOP
    – Pasta aus Gragnano
    – Zitronenlikör Limoncello (typisch auch für Capri und die Amalfiküste)
    – Zitronen (darunter die Zitronen, aus denen Limoncello gemacht wird)
    – Tomaten vom Golf von Neapel
    – Nüsse aus Sorrent

    Am besten kostet man die lokale Küche in Restaurants und familiengeführten Trattorien an der Küste oder in den Lattari-Bergen. Das wissen auch die Einheimischen: Essen gehen an der Sorrent-Küste ist eine liebe Gewohnheit vieler Neapolitaner und Neapolitanerinnen, vor allem am Wochenende.

    Schlemmer-Touren am Golf von Neapel

    Wer gerne mehr über die gastronomischen Traditionen am Golfo di Napoli erfahren und dabei so richtig seinen Gaumen verwöhnen möchte, kann einen organisierten gastronomischen Ausflug oder einen Kochkurs buchen. Besonders beliebt sind Limoncello-Verkostungen direkt beim Erzeuger und Pizzaback-Kurse.
    Tipp für eine Tour: Sorrent: 5-stündige Essenstour
    Bei diesem Ausflug backen Sie Ihre eigene Pizza, kosten Zitronenöl auf hausgemachtem Brot und entdecken die Herstellung des Limoncello-Likörs. In einer Käsefabrik sehen Sie, wie Mozzarella zu einem Zopf geflochten wird.

    Auch interessant
    » Besuch einer Limoncello-Fabrik in Neapel
    » Tipps für kulinarische Touren in Sorrent und an der Amalfiküste
    » Kochkurse in Italien online buchen

  • Kulinarische Spezialitäten und Feinkost aus Neapel

    Kulinarische Spezialitäten und Feinkost aus Neapel

    In Neapel gibt es köstliche lokale Produkte. Süße Kuchen, aromatische Tomaten, viele Käsesorten und Limoncello machen das Einkaufen am Golf von Neapel zum Vergnügen.

    In Kampanien hat Kochen und Essen einen sehr hohen Stellenwert. Gerne werden Rezepte ausgetauscht, verfeinert – und es wird hingebungsvoll gekocht. Entsprechend groß ist die Auswahl an Lebensmitteln und Feinkost.

    Frisches Obst und Gemüse, Käse oder Fisch gibt es auf Lebensmittelmärkten und in zahlreichen kleinen Geschäften. In Neapel hat jedes Viertel „seinen“ Lebensmittelhändler und wirklich große Supermärkte gibt es nur außerhalb der Stadt.

    Vorzüglicher Käse

    In Kampanien gibt es viele hervorragende Käsesorten. Empfehlenswert sind Büffelmozzarella, Provola (leicht gereift) und der birnenförmige Provolone (halbreif oder ausgereift). Letzterer wird auch geräuchert (affumicato) verkauft. Zu erwähnen ist auch der Caciocavallo, eine Mischung aus Kuh- und Schafs-/Ziegenmilch.

    Limoncello – unbedingt probieren!

    Der Zitronenlikör Limoncello ist eine Spezialität aus Sorrent und von der Amalfiküste. Er wird pur (gelb) oder als Cremelikör (weiß) verkauft und aus großen leuchtenden Zitronen hergestellt. Eine größere Auswahl an Zitronenspezialitäten hat man allerdings in Amalfi und Sorrent, wo Limoncello auch direkt von Erzeugern verkauft wird. Sehr lecker schmecken auch Pralinen mit Limoncello oder Limoncello-Schokolade. Bekannt ist auch Nusslikör.

    Oh wie süß: Sfogliatella und Babà

    Sfogliatella und Babà sind typische Leckereien aus Neapel. Es gibt sie in Konditoreien, Cafés und an Straßenständen. Sfogliatella gibt es in zwei Variationen: als sfogliatelle ricca (aus Blätterteig) und sfogliatella frolla (aus Mürbeteig). Die Original-Sfogliatella ist aus Blätterteig und hat eine köstliche Ricotta-Füllung mit Orangenblütenaroma. Eine noch warme sfogliatella mit einem Tässchen caffè ist jede Sünde wert!
    Neapolitaner lieben auch babà, einen kleinen pilzförmigen Rumkuchen. Den traditionellen Kuchen gibt es auch in modernen Variationen, etwa mit Nutella oder Limoncello-Creme.

    Aromatische Tomaten in allen Variationen

    Leuchtend rote Tomaten und köstliche Orangen locken schon durch ihre leuchtenden Farben zum Probieren. Besonders aromatisch schmecken die San Marzano-Tomaten. In der fruchtbaren Erde des Vesuvs gedeihen sie hervorragend und schmecken beinahe süß. Köstlich sind sie mit Mozzarella oder auch einfach so aus der Hand. Wer eine Küche zur Verfügung hat, sollte auch frische Artischocken und Friarielli zubereiten. Friarielli ist ein leicht bitter schmeckendes Broccoli-Blattgemüse, das es so nur in Neapel gibt. Es wird nicht nur als Beilage, sondern sogar als Pizzabelag verwendet.

    Die neapolitanische Küche ist reich an Fisch

    Frischer Fisch wird auf Märkten, am Hafen oder in Fischgeschäften angeboten. Bei den Muscheln hat man die Auswahl zwischen Venusmuscheln (vongole), Miesmuscheln (cozze) und Jakobsmuscheln (cape sante). Gerne zubereitet werden Meerbarben (triglie), Schwertfisch (pesce spada), Felsenfische (pesce di scoglio) , Brassen (paraghi) und Tintenfische (polpo, calamari und seppie).

  • Rezept für hausgemachte Nudeln aus Italien (Pasta fatta in casa)

    Rezept für hausgemachte Nudeln aus Italien (Pasta fatta in casa)

    Pasta selbst herzustellen ist nicht schwierig und lohnt sich. Ihr Geschmack ist einfach himmlisch!

    Pasta wird in Italien oft selbst gemacht, denn ihr Geschmack ist nicht mit dem von fertigen Nudeln zu vergleichen. Dies gilt vor allem, wenn man sie mit einer guten Pasta-Maschine (z.B. von Imperia) herstellt. Die herkömmliche und schwierigere Methode ist die Zubereitung mit den Händen, wobei der Teig mit einem Messer in die gewünschte Form gebracht wird.

    Für die Zubereitung sollten die Eier Zimmertemperatur haben und die Zutaten nicht mit kalten Händen verarbeitet werden. Man rechnet für jedes Ei etwa 100 g Mehl. Der Teig wird weicher, wenn man nicht sofort das ganze Mehl einarbeitet, sondern es nach und nach zu den Eiern gibt. Der Teig muss so lange geknetet werden, bis er weich und elastisch wird und nicht mehr an der Arbeitsfläche klebt.

    Falls die Nudeln nicht sofort verzehrt werden sollen, muss man den aufzubewahrenden Teil der zugeschnittenen Nudeln einen ganzen Tag trocknen lassen. Dann kann man sie im Kühlschrank etwa eine Woche aufheben oder einfrieren. Soll die hausgemachte Pasta länger als eine Woche ohne Einfrieren aufbewahrt werden, muss man sie einige Tage vollständig austrocknen lassen.

    Übrigens: Der klassische Nudelteig von hausgemachter Pasta besteht nur aus Mehl, Eiern und Salz. Nach der Tradition aus Emilia-Romagna wird ausschließlich Weichweizenmehl verwendet, was jedoch ohne Erfahrung durch das Fehlen von Ei zum Zerfallen der Pasta beim Kochen führen kann. Nudeln aus Hartweizenmehl gelten in Italien als hochwertiger, denn sie bleiben auch beim Kochen bißfest.

    Zutaten für hausgemachte Pasta

    (5 Personen)

    500 g Hartweizenmehl
    5 Eier
    1/2 – 1 Teelöffel Salz

    Zubereitung

    1. Das Mehl sieben und mit dem Salz vermischen.
    2. Das Mehl auf einer Arbeitsplatte häufen und eine Mulde hinein drücken.
    3. Die Eier langsam in die Mulde gleiten lassen und mit den Händen mit dem Mehl vermischen. Die Eier können auch vorher mit einer
    4. Gabel in der Mulde verquirlt werden.
    5. Den Teig etwa 15-20 min kneten und darauf achten, dass er nicht zu weich ist. Falls dies der Fall ist, muss noch etwas Mehl hinzugegeben werden. Sollte der Teig zu hart sein, kann man etwas lauwarmes Wasser hinzufügen.
    6. Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem Tuch bedecken. Etwa 30 min gehen lassen.
    7. Nun kann der Teig ausgerollt und mit einer Nudelmaschine oder einem Messer in die gewünschte Form (Fettucine, Lasagne, Tagliatelle,…) gebracht werden.
    8. Nach dem Schneiden für einige Stunden auf einer bemehlten Arbeitsplatte unbedeckt trocknen lassen.
    9. Die hausgemachte Pasta in kochendes Salzwasser geben und bissfest kochen.

    Buon appetito!

  • Lasagne Bolognese (mit Hackfleisch und Tomatensoße)

    Lasagne Bolognese (mit Hackfleisch und Tomatensoße)

    Lasagne Bolognese wird in ganz Italien gerne gegessen und ist ein Klassiker der italienischen Küche. Ein trockener italienischer Rotwein, wie ein Chianti oder Barolo, unterstreicht den herzhaften Geschmack dieses beliebten Gerichts.

    Lasagne mit Bolognese-Soße zählt zu den bekanntesten Gerichten der italienischen Küche. Die Lasagne-Blätter können fertig gekauft werden und das Gericht lässt sich gut für Gäste vorbereiten.

    Zutaten (6 Personen)

    250 g Lasagne-Blätter

    Für die Bolognese-Soße:

    40 g durchwachsener Speck
    4-5 EL Olivenöl, kalt gepresst (extravergine d’oliva)
    1 Zwiebel
    1 Knoblauchzehe
    400 g Rinderhackfleisch
    1 kleine Dose geschälte Tomaten
    1 kleines Glas trockener Rotwein
    1 Teelöffel Tomatenmark
    Salz, frisch gemahlener Pfeffer, Zucker

    Für die Béchamelsoße:

    75 g Butter
    75 g Mehl
    3/4 l Milch
    Salz, Muskat
    100 g frisch geriebener Parmesan
    Salz, Pfeffer

    Zubereitung

    1. Lasagneblätter nach Packungsanweisung vorbereiten.
    2. Für das Fleischragout den gewürfelten Speck in Olivenöl auslassen. Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten.
    3. Hackfleisch zugeben und unter Rühren krümelig anbraten.
    4. Rotwein hinzufügen und rühren, bis der Rotwein verdunstet ist.
    5. Tomaten mit Flüssigkeit und Tomatenmark zugeben. Mit Salz, Pfeffer und einer Brise Zucker würzen.
    6. Im geschlossenen Topf bei kleiner Hitze ca. 30 Minuten garen.
    7. Für die Béchamelsoße Butter zerlassen und das Mehl darin andünsten. Milch dazugeben und bei kleiner Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Hin und wieder umrühren.
    8. Die Béchamelsoße mit Salz und Muskat abschmecken.
    9. Eine rechteckige Form mit Lasagneblättern auslegen. Abwechselnd Fleischragout, Soße, Käse und Lasagneblätter einschichten. Die obere Nudelschicht dünn mit Bechamelsoße bestreichen und mit dem restlichem Parmesan bestreuen.
    10. Form in den vorgeheizten Backofen schieben und bei 200 Grad ca. 30-40 Minuten backen.

    Buon appetito!

  • Nudeleintopf mit Tomaten und Basilikum (Pastina al pomodoro)

    Dieser Nudel-Tomaten-Eintopf wird mit sehr kleiner Pasta gekocht. Er ist sehr leicht, gut verträglich und wird gerne Kleinkindern serviert.

    Besonders kleine Kinder mögen diesen Tomaten-Nudel-Eintopf, aber auch Erwachsene schätzen ihn als willkommene Abwechslung.

    Pastina ist sehr kleine Pasta, die vergleichbar mit deutschen Suppennudeln ist.

    Zutaten:
    (6 Personen)

    400 g Pastina
    800 g frische Tomaten
    1/2 Zwiebel
    ½ Knoblauchzehe
    50 g Olivenöl
    6 EL geriebener Caciocavallo (oder Parmesan bzw. Pecorino)
    1 großer Bund Basilikum
    1 kleines Stückchen Stangensellerie
    Pfeffer, Salz

    Zubereitung

    1. Die Tomaten in Stücke schneiden und ohne Öl mit etwa einem Drittel des Basilikums in eine Kasserolle geben. Zu den Tomaten können je nach Geschmack auch wenig kleingehackte Zwiebeln hinzugefügt werden.
    2. Die Tomaten bei mittlerer Hitze kochen lassen und öfter umrühren. Sobald die Tomaten weich geworden sind werden sie in ein Sieb gegeben, um das Wasser abtropfen zu lassen.
    3. Anschließend werden die Tomaten mit einem Passierstab (“passalegumi“) oder hilfsweise durch ein Sieb passiert.
    4. Die passierten Tomaten mit Olivenöl, gehackten Zwiebeln und Knoblauch in eine Kasserolle geben. Den Staudensellerie klein schneiden und dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    5. Die Soße auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis sie dickflüssig wird. Wieder ein Drittel des Basilikums hinzugeben. Die Soße mit einem Liter Wasser verlängern und den Rest des Basilikums hinzugeben.
    6. Die Pastina in einem Topf mit gesalzenem Wasser etwa zwei Minuten kochen lassen und das Wasser abschütten.
    7. Danach die Pastina zu der kochenden Soße hinzugeben und gar kochen. Das Gericht sollte von der Konsistenz einem Eintopf gleichen.
    8. Den geriebenen Käse über den Eintopf geben und servieren.

      Buon appetito!

  • Casarecce-Pasta mit Zucchini Pinienkernen, Rosinen und Zimt (Casarecce alle zucchine)

    Casarecce-Pasta mit Zucchini Pinienkernen, Rosinen und Zimt (Casarecce alle zucchine)

    Die Kombination aus Zucchini, Rosinen, Pinienkernen und Zimt verleiht dem Gericht eine sizilianisch-arabische Note.

    Unsere Redaktion liebt dieses vegetarische Gericht, weil es schnell zubereitet werden kann und sehr lecker schmeckt. Während die Pasta kocht, kann man die Zucchini anbraten und zaubert in kurzer Zeit ein tolles italienisches Essen. Casarecce sind kleine gerollte Nudeln, die besonders in Sizilien sehr beliebt sind. Wer keine Casarecce-Pasta bekommt, kann das Gericht aber auch mit einer anderen Pasta-Sorte zubereiten.

    VeganerInnen können einfach den Parmesan weglassen.

    Zutaten:

    (für 4 Personen)

    ca. 320 g Casarecce-Pasta
    300 g kleine Zucchini
    1 EL Pinienkerne
    2 EL Rosinen
    Olivenöl extravergine
    Peperoncino
    1 Knoblauchzehe
    Parmesan (am Stück)
    Zimt

    Zubereitung:

    1. Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen und Salz hinzugeben.
    2. Pasta ins kochende Wasser geben und nach Packungsanweisung kochen.
    3. Rosinen in einer kleinen Schüssel mit lauwarmem Wasser einweichen.
    4. Zucchini in runde, ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
    5. Die Knoblauchzehe in einer Pfanne mit ausreichend bemessenem Olivenöl anbraten bis sie blond wird, dann herausnehmen.
    6. Pinienkerne, Peperoncino und Zucchini ins Olivenöl geben und für drei bis vier Minuten auf höherer Stufe anbraten. Dabei kontinuierlich umrühren, andernfalls bleiben sie am Boden haften und könnten anbrennen. Die Zucchini von der Herdplatte nehmen (falls die Pasta noch nicht fertig sein sollte).
    7. Gekochte Pasta und Rosinen zu den Zucchini hinzufügen und alles einige Sekunden anbraten.
    8. Mit etwas Zimt würzen.
    9. Den Parmesan in dünne Scheiben hobeln und vor dem Servieren über die Pasta geben.Anmerkung:
      Dieses Rezept ist auch für Veganer (ohne Parmesan) und Vegetarier geeignet.
      Mehr dazu im Italien-Blog: Vegetarisch unterwegs in Neapel
  • Farfalle-Pasta mit geräuchertem Lachs (Farfalle al salmone)

    Farfalle-Pasta mit geräuchertem Lachs (Farfalle al salmone)

    Dieses Gericht kann schnell zubereitet werden und schmeckt köstlich. Besonders dekorativ ist die Verwendung bunter Farfalle-Nudeln, die wie kleine Schmetterlinge aussehen.

    Als Variante kann man zusätzlich etwas Sahne unter die Nudeln mischen. Die Zugabe von Sahne empfiehlt sich insbesondere bei der Verwendung der Nudelsorte Farfalle (Schmetterlingsnudeln) und bei der Zubereitung mehrerer Portionen.

    Falls man die Sorte Pennette Rigate (geriffelte Röhrchennudeln) bevorzugt, kann auf die Sahne verzichtet werden.

    Zutaten

    (4 Personen)

    320 g Pennette Rigate
    150 g geräucherter Lachs
    1 Knoblauchzehe
    Olivenöl kalt gepreßt
    Pfeffer, Salz
    Glatte Petersilie zum Anrichten

    Zubereitung

    1. In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen.
    2. Knoblauchzehe vierteln und im Olivenöl anbraten, bis der Knoblauch „blond“ wird (nicht bräunen!). Aus dem Öl herausnehmen.
    3. Wasser für die Pasta in einem Topf zum Kochen bringen.
    4. Salz und Pasta hinzugeben und umrühren.
    5. In der Zwischenzeit den Lachs klein schneiden und in die Pfanne geben. Bei mittlerer Temperatur 3-4 Minuten anbraten.
    6. Die fertig gekochte Pasta (al dente und gut abgetropft) in die Pfanne geben und gut mit dem Lachs verrühren.
    7. Mit einer Brise Pfeffer servieren und mit Petersilienblättern dekorieren

    Anmerkung

    Variante 1 – Wodka, Whiskey oder Rum

    In einigen modernen Varianten des Rezepts wird zum Lachs (am Ende des Schritts 5) ein Spritzer Wodka oder ein anderer Likör hinzugegeben, den man verdunsten lässt. Das gibt dem Gericht einen raffinierten Geschmack. Dies ist allerdings kein traditionelles Rezept; man kann es in jungen modernen Lokalen finden.

    Variante 2 – Sahne

    Die Zubereitung des Gerichts mit Sahne ist ein klassisches Rezept. Der Knoblauch wird durch Schalotten oder Lauch ersetzt und es kann Butter anstelle des Öls verwendet werden (aber da schon Sahne verwendet wird, bevorzuge ich Öl). Sobald der Lachs leicht angebraten ist (am Ende des Schritts 5), wird die Sahne hinzugegeben und danach verrührt. Dann wird die Pasta schnell in die Pfanne gegeben und alles gut vermischt. In Trend-Lokalen kann man das Rezept mit Wodka auch in dieser Variante finden!

     

     

  • Nudelsalat mit Tomaten, Mozzarella, Paprika und Basilikum

    Nudelsalat mit Tomaten, Mozzarella, Paprika und Basilikum

    Insalata di pasta con pomodori, mozzarella, peperoni e basilico.
    Dieser sommerliche Nudelsalat mit Tomaten, Mozzarella, Paprika und Basilikum ist leicht und bekömmlich, denn er wird nur mit Olivenöl angemacht. In Italien ist er besonders an heißen Tagen sehr beliebt.

    Für den Geschmack des Nudelsalats ist es wichtig, dass er gut im Kühlschrank durchzieht.

    Tipp: Der Nudelsalat schmeckt noch aromatischer, wenn man zur Marinade geschälte Knoblauchzehen hinzugibt.

    Zutaten:

    (2 Personen)

    180 g Penne rigate
    1 Mozzarella (125 g)
    1 Bund Basilikum
    1 gelbe Paprika
    2 – 3 reife Tomaten
    4- 5 EL Olivenöl, kalt gepresst (extravergine)
    Salz, Pfeffer
    1-2 Knoblauchzehen (nach Geschmack)

    Zubereitung:

    1. Paprika waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Tomaten ebenfalls in Würfel schneiden.
    2. Alles miteinander vermischen und Basilikum sowie Olivenöl hinzugeben.
    3. Die Gemüsemischung ca. 2 bis 3 Stunden gut durchziehen lassen.
    4. Die Pasta in gesalzenem Wasser bissfest kochen. Sie dürfen nicht weich werden.
    5. Nach Ende der Kochzeit das Wasser abschütten und die Nudeln abkühlen lassen.
    6. Mozzarella in Würfel schneiden.
    7. Das Gemüse und den Mozzarella unter die Pasta mischen und den Nudelsalat mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Geschmack ein bis zwei ganze geschälte Knoblauchzehen zum Marinieren hinzugeben.
    8. Den Nudelsalat für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen und kalt servieren. Vor dem Servieren nicht vergessen, die Knoblauchzehen zu entfernen.

      Buon appetito!

    Anmerkung:

    Für eine schnellere Zubereitung des Nudelsalats mit Tomaten, Mozzarella, Paprika und Basilikum kann man auf das Durchziehen verzichten.

    Variante:

    Nudelsalat mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum

  • Nudelsalat mit Mozzarella, Tomaten und Basilikum

    Nudelsalat mit Mozzarella, Tomaten und Basilikum

    Insalata di pasta con mozzarella, pomodori e basilico
    Dieser Nudelsalatklassiker aus Italien ist ein köstliches Sommergericht. Mit weißem Mozzarella, roten Tomaten und grünem Basilikum kommt er in den Farben der italienischen Fahne daher.

    Er ist ein ideales vegetarisches „Hauptgericht“ und eignet sich auch hervorragend als Beilage zu Gegrilltem.

    Für den Geschmack des Nudelsalats ist es wichtig, dass man ihn gut und lange durchziehen lässt. Der Nudelsalat lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren. Er sollte allerdings nicht zu kalt verzehrt werden, sondern einige Zeit vor dem Servieren aus dem Kühlschrank genommen werden.

    Zutaten:

    (2 Personen)

    180 g kleine Pasta (Penne rigate, Fusilli oder Farfalle)
    1 Mozzarella (125 g)
    1 Bund Basilikum
    2 – 3 reife Tomaten
    4- 5 Eßl. Olivenöl, kalt gepresst (Extravergine d’oliva)
    Salz, Pfeffer
    1-2 Knoblauchzehen (nach Geschmack)

    Zubereitung:

    1. Die Tomaten in Würfel schneiden.
    2. Basilikum und Olivenöl zu den Tomaten hinzugeben. Nach Geschmack ein bis zwei geschälte Knoblauchzehen zum Marinieren hinzufügen.
    3. Die Mischung ca. 2 bis 3 Stunden gut durchziehen lassen.
    4. Nudeln in gesalzenem Wasser bissfest kochen. Sie dürfen nicht weich werden.
    5. Nach Ende der Kochzeit das Wasser abschütten und die Nudel abkühlen lassen.
    6. Mozzarella in Würfel schneiden.
    7. Tomaten und Mozzarella unter die Pasta mischen und den Nudelsalat mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Den Nudelsalat für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Etwa eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen und vor dem Servieren die Knoblauchzehen entfernen.

    Anmerkung:

    Variante: Nudelsalat mit Paprika, Tomaten, Mozzarella und Basilikum

  • Paccheri-Pasta mit Ricotta und Tomaten

    Dieses leckere Nudelrezept ist einfach und schnell zuzubereiten. Paccheri sind große Röhrchennudeln, die die Soße besonders gut aufnehmen.

    Die untenstehende Zubereitung für Pasta mit Ricotta und Tomaten ist eine vereinfachte Version des neapolitanischen Rezepts. Besonders gut schmeckt es mit der Pastasorte „Paccheri“.

    Zutaten:

    (4 Personen)

    360 g Paccheri-Pasta
    250 g Ricotta
    1 Zwiebel
    400 g passierte Tomaten
    3 EL Olivenöl, kalt gepresst
    Salz, Pfeffer
    Parmesan
    Basilikumblätter

    Zubereitung:

    1. Die Zwiebel in sehr kleine Stücke schneiden.
    2. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel auf niedriger Stufe für einige Minuten leicht anbraten.
    3. Die passierten Tomaten und eine Brise Salz in das Olivenöl geben und auf kleiner Flamme ca. 10 Min. köcheln lassen
    4. Wasser für die Pasta in einem Topf zum Kochen bringen. Salz und Pasta hinzugeben und umrühren. Die Pasta nach Packungsanweisung gar kochen.
    5. 3-4 Min. vor dem Servieren den Ricotta und 1/3 der Tomatensoße in einem anderen Topf mischen, gut verrühren und auf sehr niedriger Stufe kurz weiterköcheln lassen.
    6. Einige mit der Hand abgepflückte Basilikumblätter unter die andere Hälfte der Soße rühren.
    7. Die Pasta abgießen (ein bisschen Wasser aufheben) und dann die gekochte Pasta mit der Ricotta-Tomaten-Soße gut vermischen. Falls die Konsistenz etwas zu trocken sein sollte, kann man etwas von dem aufbewahrten Nudelwasser hinzugeben.
    8. Jede Portion mit einer Schöpfkelle der verbliebenen Soße anrichten, mit Parmesan bestreuen und einem Basilikumblatt dekorieren.

    Das Rezept „Pasta mit Ricotta und Tomaten“ hat leckere Varianten:

    Variante 1 – al concentrato di pomodoro (mit Tomatenkonzentrat)

    Um ein noch schnelleres Rezept zuzubereiten, kann man anstelle des Tomatenpürees einfach Tomatenkonzentrat verwenden: im Schritt 3 fügt man 3 EL Tomatenkonzentrat und ein Glas Wasser hinzu und lässt das ganze einige Minuten kochen. Im Schritt 5 mischt man diese Soße mit dem Ricotta und fügt einige Basilikumblätter hinzu. Wenn die Pasta fertig ist, mit der Ricottasoße vermischen und mit Parmesan und einem Basilikumblatt servieren.

    Variante 2 – alla salvia (nach Salbei-Art)

    Statt Tomatensoße kann man eine Ricottasoße zubereiten. 3-4 Minuten vor dem Anrichten wird in einem Topf auf niedriger Stufe der ganze Ricotta mit wenig Nudelwasser homogen verrührt. Dann gibt man zur Ricottasoße 2 EL Olivenöl, Pecorino, Parmesan, Pfeffer, Salz und Salbei und verrührt alle Zutaten gut, um ihre Aromen zu vermischen. Am Ende gibt man die al dente gekochte Pasta in den Topf. Gut vermischen. Falls das Gericht zu trocken sein sollte, kann man etwas Nudelwasser hinzugeben. Mit Parmesan bestreuen und mit einem Salbeiblatt dekorieren.

    Variante 3 – al pesto di basilico (mit Basilikumpesto)

    Wie Variante 2, aber ohne Pecorino und Salbei, mit nur 1 EL Öl und 2 EL Pesto. Falls man keine Paccheri-Pasta finden kann, sind auch andere große „Röhrchennudeln“ (z.B. Rigatoni, Penne rigate, Penne lisce, Tortelloni) geeignet. Die im traditionellen Rezept verwendete Soße ist das „ragù napoletano“ (neapolitanische Fleischsoße). Die Zubereitung dieser Soße benötigt allerdings Zeit.