Schlagwort: Strände

  • Positano, die Perle der Amalfiküste

    Positano, die Perle der Amalfiküste

    Das märchenhaft gelegene Positano ist der berühmteste Ort der Amalfitana und eine feste Etappe jeder Rundreise am Golf von Neapel. Fast unwirklich schmiegen sich seine pastellfarbenen Häuschen an einen Steilhang über der wunderbaren Amalfiküste.

    Der erste Blick auf Positano ist magisch: Häuschen in weiß und rosa klammern sich an die Steilhänge des Monte Sant’Angelo a tre pizzi und Monte Comune, terrassenartig fallen sie zum Meer ab. Märchenhafte kuppelförmige Dächer erinnern an ein maurisches Dörfchen. Viele Künstler wurden schon durch die Schönheit Positanos inspiriert, unter ihnen Paul Klee, Picasso und John Steinbeck.

    Immer wieder erschließen sich wunderbare Blicke auf den Golf von Salerno, die üppige Vegetation mit Bougainvilleen und duftende Zitronenbäume. Unzählige Stufen führen durch die Gässchen des Orts bis zum Kieselstrand Marina Grande, vorbei an der Kirche Santa Maria dell’Assunta mit ihrer charakteristischen Majolikakuppel.

    Liebevoll dekorierte Boutiquen an den Treppengassen verkaufen bunte Positano-Mode, die in den 50er-Jahren berühmt wurde. Schöne handgefertigte Sandalen verlocken zum Anprobieren. Die Altstadt von Positano liegt unterhalb der Amalfitana, einer der berühmtesten Küstenstraßen der Welt. Ihre viele Treppen erlauben einen Spaziergang allerdings nur Besuchern, die gut zu Fuß sind.

    Beliebter Filmdrehort für Romanzen

    In Positano wurden bereits viele Filme gedreht, etwa Szenen der romantischen Komödie „Nur für Dich“ mit Robert Downey Jr. und Marisa Tomei. Auch im amerikanischen Spielfilm „Unter der Sonne der Toskana“ mit Diane Lane gibt es romantische Szenen am Strand von Positano.

    Herrliche Wanderungen und Bootsausflüge

    Positano ist ein guter Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen. Oberhalb liegt das Dorf Montepertuso. Bei einer Wanderung auf dem Wanderweg „Sentiero degli Dei“ (Weg der Götter) ins Bergdorf Agerola wird man mit herrlichen Ausblicken auf die Costiera Amalfitana belohnt.

    Und wer lieber Ausflüge über das Meer machen möchte: Von Positano kann man mit dem Boot die kleinen Kalksteininseln Li Galli erreichen, der Legende nach die Heimat der Sirenen. Vom Hafen fahren Fähren nach Amalfi, Neapel und zur exklusiven Insel Capri.

  • Procida, die unentdeckte Schwester von Ischia

    Procida, die unentdeckte Schwester von Ischia

    Procida im Golf von Neapel ist ein Geheimtipp für Liebhaber des ursprünglichen Italiens. Hier gibt es keinen Massentourismus, nur einige kleinere Hotels und Ferienwohnungen. Die bezaubernde Insel liegt wie ein unentdeckter schwimmender Garten neben ihren lebhaften Schwestern Ischia und Capri.

    Procida ist die kleinste und ursprünglichste Insel im Golf von Neapel, genau wie Ischia hat sie einen vulkanischen Ursprung. Blühende wilde Gärten und duftende Zitronenhaine betören die Besucher mit ihrer üppigen Pracht. Ihr ursprünglicher Charakter und ihre landschaftliche Schönheit machen die Insel zu einem beliebten Urlaubsziel für alle, die das authentische Italien abseits der Touristenströme schätzen.

    Neben einem breiten Angebot an Ferienwohnungen gibt es auf Procida preisgünstige Pensionen und Hotels in allen Kategorien. In Restaurants am Hafen kann man fangfrischen Fisch kosten und die köstliche neapolitanische Küche probieren.

    Bei der Anreise mit der Fähre vom Hafen in Neapel zum Hafen Marina Grande auf Procida öffnet sich ein wunderschöner Blick auf pastellfarbene Fischerhäuschen, deren Fassaden sich im tiefblauen Wasser spiegeln. Vom Hafen kann man zu Fuß oder mit einem dreirädrigen Mikrotaxi den steilen Weg zur Kirche S. Maria delle Grazie erklimmen, um die Aussicht auf den pittoresken Fischerhafen Corricella zu genießen. Am einstigen Vulkankrater Corricella hat sich ein charakteristisches buntes Dörfchen gebildet.

    In der mittelalterlichen Oberstadt, der terra murata, liegt die Kathedrale San Michele Arcangelo mit einer gruseligen Katakombe und antiken Bibliothek. Sie gilt als die bekannteste Sehenswürdigkeit von Procida. Schon der weite Blick auf den Golf von Neapel lohnt eine Besichtigung.

    Herrliche Strände und das Inselchen Vivara

    An der Südwestküste Procidas liegen schöne Strände und der hübsche Yachthafen Chiaiolella. Ein Naturjuwel ist das unbewohnte Inselchen Vivara, das mit Procida über einen Steg verbunden ist. Es ist seit dem Jahr 1974 ein Naturschutzgebiet, in dem seltene Vögel und Pflanzen beheimatet sind.

    Sehenswert: Osterprozession des Christo Velato

    Die Karfreitagsprozession auf Procida ist eine der bekanntesten Italiens. Ihre Ursprünge gehen zurück auf das Jahr 1627. Gemäß der spanischen Tradition der misteri werden religiöse Reliefdarstellungen der Leiden Christi durch die Gassen getragen. In der Karfreitagnacht tragen die Gläubigen eine Christus-Holzstatue auf ihrem Rücken zum höchsten Punkt der Insel. Von Trompeten begleitet beginnt morgens eine Trauerprozession mit Kreuzen und Reliquien.

    Tipp: Stimmungsvolle Lektüre und Filme

    Procida war schon Schauplatz vieler bekannter Filme, etwa Il Postino oder Mr. Ripley. Einen zauberhaften Eindruck von Procida vermittelt Elsa Morante in ihrem Roman „Arturos Insel“: „Auf meiner Insel gibt es verschiedenartigen Strand mit hellem und weißem Sand und andere kleine Ufer mit Kieseln und Muscheln bedeckt und zwischen großen Felsenklippen verborgen. Dort ist an ruhigen Tagen das Meer sanft und frisch und benetzt das Gestade wie Tau.“ (aus: „Arturos Insel“ von Elsa Morante, 1. Auflage 2008, Verlag Klaus Wagenbach, S. 8)

    Kein Massentourismus

    Procida ist bis heute vom Massentourismus verschont geblieben, nicht zuletzt wegen dem über der Insel thronenden Ex-Gefängnis im einstigen Kastell von Giovanni da Procida. Es sind jedoch auch die Bewohner Procidas selbst, die den Fremdenverkehr begrenzen möchten. Deshalb gibt es auf Procida nur kleinere Hotels und Ferienwohnungen, aber auch einige gehobene Vier-Sterne-Hotels und das exklusive Fünf-Sterne Hotel La Suite Hotel&Spa. Romantisch ist das Hotel La Vigna, das an eine Burg erinnert.

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  • Strände in Kampanien (Italien) mit der Blauen Flagge 2021: „La Bandiera Blu“

    Strände in Kampanien (Italien) mit der Blauen Flagge 2021: „La Bandiera Blu“

    Auch in 2021 haben wieder sehr viele Strände in Italien die begehrte Blaue Flagge („Bandiera Blu“) bekommen. Kampanien hat es diesmal sogar auf den zweiten Platz hinter Ligurien geschafft.

    Alljährlich werden die saubersten italienischen Strände mit der „Bandiera Blu“, der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet. Vergeben wird sie durch die „Foundation for Environmental Education“, die verschiedene Kriterien für die Vergabe anlegt. Dazu gehören natürlich die Wasserqualität, aber auch die Güte der Service-Einrichtungen am Strand, der Fußgängerbereiche und ökologische Aspekte.

    Als Reisemagazin über den Golf von Neapel freuen wir uns besonders darüber, dass es Kampanien mit 19 Flaggen auf Platz 2 in Italien geschafft hat. An erster Stelle steht Ligurien mit 32 Fähnchen.

    Wie jedes Jahr sind in Kampanien besonders die herrlichen Strände des Nationalparks Cilento wieder mit sehr vielen Flaggen ausgezeichnet worden.

    195 italienische Orte durften sich über die „Bandiera Blu“ freuen, das sind sechs mehr als im vorangehenden Jahr. Insgesamt wurden 416 Strände in Italien prämiert.

    Strände mit der Bandiera Blu in Kampanien 2021

    Golf von Neapel

    Küste von Sorrent:
    Vico Equense – Bikini, Scrajo Mare, Marina di Vico, Marina di Seiano Ovest Porto, Capo La Gala
    Piano di Sorrento – Marina di Cassano
    Sorrento – San Francesco/Marina grande, Riviera di Massa
    Massa Lubrense – Baia delle Sirene, Marina di Puolo, Recommone

    Insel Capri:
    Anacapri – Faro/Punta Carena, Gradola/Grotta Azzurra

    Golf von Salerno

    Amalfiküste:
    Positano – Spiaggia Arienzo, Spiaggia Fornillo

    Cilento:
    Capaccio – Licinella, Varolato/La Laura/Casina D’Amato, Foce Acqua dei Ranci
    Agropoli – Torre San Marco, Trentova, Spiaggia Libera Porto, Lungomare San Marco, Licina
    Castellabate – Lago Tresino, Marina Piccola, Pozzillo/San Marco, Punta Inferno, Baia Ogliastro
    Montecorice – San Nicola, Baia Arena, Spiaggia Agnone, Spiaggia Capitello
    San Mauro Cilento – Mezzatorre
    Pollica – Acciaroli, Pioppi
    Casal Velino – Lungomare/Isola, Dominella/ Torre
    Ascea – Piana di Velia, Torre del Telegrafo, Marina di Ascea 136. Pisciotta – Ficaiola/Torraca/Gabella, Pietracciaio/Fosso della Marina/ Marina Acquabianca
    Centola – Marinella, Palinuro (Porto/Dune e Saline)
    Camerota – Cala Finocchiara, San Domenico
    Vibonati – Torre Villammare, Santa Maria Le Piane, Oliveto
    Sapri – Cammarelle, San Giorgio

    Alle Strände mit Bandiera Blu in Italien unter www.bandierablu.org

  • Sehnsuchtsziel Italien: Sorrentinische Halbinsel

    Sehnsuchtsziel Italien: Sorrentinische Halbinsel

    Charakteristische Fischerorte, traumhafte Wanderwege und kulinarische Köstlichkeiten erwarten die Besucher an der sorrentinischen Halbinsel. Die abwechslungsreiche Landschaft mit Terrassengärten, Bergen und Steilklippen hat schon die antiken Römer begeistert. In duftenden Gärten werden aromatische Zitronen angebaut, die durch das milde Klima zu einer beachtlichen Größe heranreifen.

    Der bekannteste Ort an der sorrentinische Küste ist Sorrent, das sich in traumhafter Lage auf weißen Steilklippen erhebt. Vom Park der Villa Comunale hat man eine phantastische Aussicht über den Golf von Neapel bis zum Vesuv. Auch die vielen kleinen Orte an der Sorrentiner Küste sind einfach zauberhaft.

    Wanderungen für jeden Geschmack

    Bei Wanderfreunden sind die Orte Sant’Agata sui due Golfi (390 m) und Vico Equense beliebt. Schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird Sant’Agata wegen seines gesunden Klimas, der lieblichen Natur und seinen gastfreundlichen Bewohnern geschätzt. Naturliebhaber reisen gerne nach Massa Lubrense oder Vico Equense mit dem Ortsteil Ticciano. Vico Equense liegt inmitten grüner Hügel hoch über dem Meer, hinter dem Ort erhebt sich eindrucksvoll der Berg Faito (1400 m).

    Langer Sandstrand in Meta di Sorrento

    Badeurlauber bevorzugen das alte Fischerstädtchen Meta di Sorrento, mit dem einzigen größeren Strand der sorrentinischen Halbinsel. Sorrent hat nur Strandbäder auf Felsen, zu denen man mit einem Aufzug fahren kann.

    Pompeji und andere Ausflugsziele sind schnell erreichbar

    Die Spitze der Halbinsel von Sorrent besticht durch ihre Nähe zu den wunderbaren Inseln Capri, Ischia und Procida, deren Silhouette man an klaren Tagen sehen kann. Die Inseln sind schnell zu erreichen und bieten sich ebenso wie Neapel, Pompeji, Herkulaneum und die Amalfiküste für Ausflüge an.

    Kulinarisches Eldorado: Pizza, Gnocchi, Limoncello

    Viele der typischen Produkte der Region werden aus den prächtigen Zitronen hergestellt. Ein schönes Mitbringsel ist der leckere Zitronenlikör Limoncello, der beinahe in jedem Geschäft verlauft wird. Unbedingt probieren sollte man die Gnocchi alla Sorrentina, mit Mozzarella und Tomatensoße überbackene Kartoffelklößchen.

    In ganz Kampanien ist der zu einem Zopf geflochtene Büffelmozzarella und der birnenförmige Käse Provolone del Monaco eine Köstlichkeit. In der Altstadt von Sorrent gibt es handgemachtes Eis in bemerkenswerter Auswahl.

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  • Italienische Strände mit blauer Flagge 2019 – La Bandiera Blu

    Italienische Strände mit blauer Flagge 2019 – La Bandiera Blu

    2019 wurden wieder besonders saubere und schöne Strände in Italien mit der „Bandiera blu“, der begehrten blauen Flagge ausgezeichnet. Auch für Strände in Kampanien und im Latium gab es wieder viele Fähnchen, besonders für die Cilento-Region und die Sorrent-Küste. An der Amalfiküste freut sich Positano über eine blaue Flagge.

    Jedes Jahr werden in Italien die saubersten Strände mit der „Bandiera Blu“, der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet. Für die Vergabe durch die Foundation for Environmental Education gibt es viele Kriterien, darunter die Wasserqualität, Service-Einrichtungen, Mülltrennung und Fußgängerbereiche.

    Als Fans der Region Kampanien richten wir unseren Blick natürlich besonders auf den Golf von Neapel (Sorrent-Küste und Inseln) und den Golf von Salerno (Amalfiküste, Cilento). Wie jedes Jahr sind dort besonders die Sandstrände des Nationalparks Cilento wieder mit vielen Flaggen ausgezeichnet worden. Auch die Strände an Latium-Küste zwischen Rom und Neapel schauen wir uns genauer an.

    183 italienische Orte durften sich über die „Bandiera Blu“ freuen, das sind acht mehr als im vorangehenden Jahr. Insgesamt wurden 385 Strände in Italien ausgezeichnet, darunter auch in vielen touristischen Zielen. Anführer der Liste ist die Region Ligurien mit 30 Orten, gefolgt von der Toskana mit 19 Gemeinden. Kampanien darf seine Strände mit 18 Flaggen schmücken.

    Das sind die Strände mit Blauer Flagge im Jahr 2019 in Kampanien

    Golf von Neapel

    Auf der Insel Capri:
    Anacapri: Faro/Punta Carena, Gradola/Grotta Azzurra

    An der Sorrent-Küste:
    Piano di Sorrento: Marina di Cassano
    Sorrent: San Francesco, Riviera di Massa
    Massa Lubrense: Baia delle Sirene, Marina del Cantone, Marina di Puolo, Recommone

    Golf von Salerno (Amalfiküste, Cilento)

    Centola: Palinuro (Porto/Dune und Saline), Marinella
    Agropoli: Spiaggia Libera Porto, Lungomare San Marco, Torre San Marco, Trentova
    Positano (Amalfiküste): Spiaggia Grande, Spiaggia Arienzo, Spiaggia Fornillo
    Ascea: Piana di Velia, Torre del Telegrafo, Marina di Ascea
    Vibonati: Santa Maria Le Piane, Torre Villammare, Oliveto
    Pollica: Acciaroli, Pioppi
    Montecorice: Baia Arena, Spiaggia Capitello, Spiaggia Agnone, San Nicola
    San Mauro Cilento: Mezzatorre
    Capaccio: Licinella, Varolato/La Laura/Casina D’Amato, Torre di Paestum/Foce Acqua dei Ranci
    Ispani: Ortoconte/Capitello
    Sapri: San Giorgio, Cammarelle
    Pisciotta: Ficaiola/Torraca/Gabella, Pietracciaio/Fosso della Marina/Marina Acquabianca
    Casal Velino: Dominella/Torre, Lungomare/Isola
    Castellabate: Lago Tresino, Marina Piccola, Pozzillo/San Marco, Punta Inferno, Baia Oglia
    Auch die Region Latium (Lazio) ist wieder mit vielen „Blauen Flaggen“ ausgezeichnet worden:

    Latium-Küste (südlich von Rom, nördlich von Neapel)

    Auf der Insel Ventotene:
    Cala Nave

    Gaeta: Arenauta, Ariana, Sant‘Agostino, Serapo
    Latina: Latina Mare
    Sperlonga: Lago Lungo, Bazzano, Ponente, Levante
    Terracina: Levante, Ponente
    San Felice Circeo: Litorale
    Sabaudia: Lungomare

    Rom

    Trevignano Romano: Via della Rena
    Anzio: Tor Caldara, Riviera di Ponente, Riviera di Levante, Marechiaro, Lido Di Lavinio, Lido Dei Pini, Colonia

    Für alle, die es ganz genau wissen wollen hier die Anzahl der mit „Blauen Flaggen“ bedachten Orte in allen italienischen Regionen: Ligurien 30, Toskana 19, Kampanien 18, Marken 15, Sardinien 14, Apulien 13, Kalabrien 11, Latium 9 und Venezien 8.

    Alle Strände mit Bandiera Blu in Italien unter www.bandierablu.org

  • Strandurlaub am Lido in Italien: Was man vorher wissen sollte

    Strandurlaub am Lido in Italien: Was man vorher wissen sollte

    Italien hat mit 700 Küstenkilometern die meisten Strände in Europa. Viele Strände werden in der Badesaison von einem Lido bewirtschaftet, wo man Sonnenliegen mieten kann. Wir erklären, worauf man beim Strandurlaub am Lido achten sollte.

    Lieber am freien Strand das Badelaken ausbreiten oder eine Sonnenliege am Lido reservieren? Wer einen Strandurlaub in Italien machen möchte, sollte sich vorher ein wenig informieren.

    Was ist eigentlich genau ein Lido?

    „Lido“ bedeutet eigentlich „Strand“, so wie „Lido di Venezia“. Allerdings meint man in Italien mit „Lido“ auch einen bewirtschafteten Strandbereich, wo man Sonnenliegen mieten kann. Die verschiedenen Lidi liegen nebeneinander und sind durch die Farben der Sonnenschirme und Sonnenliegen gut unterscheidbar. Zu jedem Lidi gehört ein kleines Holzhäuschen, in dem man beim zuständigen „bagnino“, dem Bademeister, Liegen und Schirme mieten kann.

    Im Lido gibt es Toiletten, Strandduschen, Umkleidekabinen und einen Kiosk oder ein kleines Restaurant. Ein „bagnolo“, „Bademeister“, sorgt für die Sicherheit der kleinen und großen Gäste.

    Viele Lidi bieten den Verleih von Tretbooten, Wasserski oder andere Sportarten an.

    Was ist der Unterschied zwischen einem freien Strand („spiaggia libera“) und einem Strandbad/einer Strandbar (Lido)?

    Viele Strände in Italien haben freie Abschnitte („spiaggia libera“), wo man kostenlos sein Handtuch ausbreiten und einen mitgebrachten Sonnenschirm in den Sand stecken darf. In touristischen Orten liegen diese Abschnitte oft seitlich am Strand und sind recht klein, wie etwa an der Amalfitana. An den kilometerlangen Stränden im Cilento oder auf Sardinien gibt es hingegen viele freie Strandabschnitte, wo man in Ruhe baden kann.

    In der Nebensaison, wenn die Liegen der Lidi weggeräumt werden, kann man dann wieder überall frei am Strand relaxen.

    Worauf sollte man bei der Reservierung von Sonnenliegen am Lido  achten?

    1. Welche Faktoren Einfluss auf den Mietpreis der Liegen haben

    Die Preise für Sonnenliegen hängen ab vom Strand, der Reihe, Saison und Mietdauer. Eine Tagesmiete für einen Sonnenschirm kostete im Jahr 2023 zwischen 11 und 13 Euro, für eine Sonnenliege zahlte man zwischen 6 und 8,50 Euro. Die vordere Reihe ist die teuerste, nach hinten wird es immer günstiger. Außerdem ist die Saison und die Mietdauer entscheidend. Wer wochenweise mietet, zahlt im Verhältnis weniger als ein Tagesgast. Die teuerste Saison sind Juli und August, wenn die Italiener Urlaub haben.

    Tipp: Viele Strandhotels oder Apartmentanlagen haben günstige Kooperationen mit einem Lido. Am besten vorher fragen!

    In der Hauptsaison sollte man die Liegen im voraus buchen, um Enttäuschungen zu vermeiden – vor allem wenn man eine Liege in einer der begehrten vorderen Reihen möchte. Falls Ihr Hotel eine Vereinbarung mit einem Lido hat, können Sie Ihre Liegen wahrscheinlich über das Hotel buchen. Ansonsten geht das bei manchen Lidi auch online.

    2. Hintere oder vordere Reihe am Strand?

    Wenn man Sonnenliegen mietet, darf man sich je nach Verfügbarkeit die Reihe aussuchen. Die teuerste Reihe ist die erste Reihe direkt am Wasser, die „prima fila“. Sie hat den Vorteil eines unverstellten Meerblicks und man muss nicht erst an anderen Sonnenliegen vorbei, um ins Wasser zu gelangen. Der Nachteil ist allerdings, dass hier regelmäßig Leute aus den hinteren Reihen vorbeilaufen. Vor allem bei großen Stränden wie an der Adriaküste kann das nervig sein. Wer mehr Ruhe sucht, wird deshalb vielleicht lieber hinten liegen.

    In der Hauptsaison gibt es an manchen Lidi zuweilen Musik und Animation.

    3. Strandliege oder Sonnenstuhl?

    Meistens gehören entweder eine Strandliege („lettino“), ein Sonnenstuhl („sdraio“) und ein Sonnenschirm oder zwei Liegen und ein Sonnenschirm zu einem Set. Wer davon abweichen möchte, muss diese dem Bademeister sagen und ggf. mit einem Aufpreis rechnen. Praktisch: Die Sonnenschirme haben an der Stange einen kleinen Plastiktisch als Abstellfläche. Nasse Badesachen kann man oben an den Speichen des Schirms aufhängen.

    Ob man am Lido in Italien eine Sonnenliege oder einen Sonnenstuhl bevorzugt ist ganz klar Geschmackssache – oder sogar eine Frage der Urlaubsphilosophie. Die Liege bietet mehr Möglichkeiten der Entspannung. Man kann schlafen oder den Bauch und Rücken sonnen. Wer lieber ein Buch lesen möchte oder sich zwischendurch unterhalten möchte, ist mit einem Stuhl wahrscheinlich besser bedient.

  • Ischia: Tipps für schöne Strandhotels

    Ischia: Tipps für schöne Strandhotels

    Wir zeigen Ihnen die schönsten Hotels und Pensionen auf der Insel Ischia direkt am Strand. Einige der Hotels haben private Strandabschnitte mit Sonnenliegen und herrliche Thermalbäder. Ein Hotel direkt am Strand muss aber nicht teuer sein: Es gibt auch kleine familiengeführte Hotels in traumhafter Lage.

    Ob kleine versteckte Buchten oder lange flachabfallende Sandstrände: Auf Ischia gibt es herrliche Strände für jeden Geschmack. Wer direkt am Strand Urlaub machen möchte, muss deshalb nicht mehr Geld ausgeben: Es gibt kleine Familienhotels im 1-Sterne und 2-Sterne-Bereich und preiswerte Bed&Breakfast. Für jede Kategorie haben wir eine besonders schöne Unterkunft ausgesucht.

    Einige der Hotels haben private Badebuchten oder einen eigenen Strandabschnitt. Manche der exklusiveren Hotels verfügen auch über Innen- und Außen-Thermalschwimmbäder sowie Wellnessbereiche. Ein Hotel mit Thermalschwimmbad ist besonders in der kühleren Nebensaison angenehm, wenn die Temperaturen auf Ischia kein Bad mehr im Meer zulassen. Viele der herrlichen Thermalparks haben nämlich im Winter geschlossen.

    Hotels und B&B am Strand auf Ischia

    B&B Villa Lieta* in Ischia-Porto
    Gegenüber von der Burg Aragonese und nur 300 Meter entfernt vom Strand Cartaromana liegt das Bed&Breakfast Villa Lieta. Von der Frühstücksterrasse hat man einen tollen Meerblick, ebenso von einigen Zimmern. Den Hafen von Ischia-Porto erreicht man nach zwei Kilometern.

    Hotel Cava Dell’Isola*, 3 Sterne, in Forio d’Ischia
    Das kleine Familienhotel liegt nur etwa 200 Meter entfernt vom Sandstrand und 500 Meter entfernt von der Citara-Bucht mit heißen Quellen. Praktisch: Die Poseidon-Thermalgärten sind nur einen Kilometer entfernt. Es gibt eine große möblierte Sonnenterrasse mit Meerblick und eine Bar mit herrlicher Aussicht. Kostenloses WLAN.

    Hotel Da Maria*, 4 Sterne, in Ischia-Porto
    Idyllisch und ruhig gelegenes familiengeführtes Hotel mit eigenem Strand in der Cartaromana-Bucht, von wo man die Aragonese-Burg sieht. Für die Gäste gibt es kostenlose Sonnenschirme, Liegestühle und Tretboote. Außenpool und Restaurant mit traditioneller Küche. Viele Zimmer bieten einen wunderschönen Meerblick. Kostenfreies WLAN. Auf Anfrage können Taxiboote von/nach Ischia Ponte organisiert werden.

    Hotel Rivamare*, 3 Sterne, in Ischia-Porto
    Das beliebte Hotel liegt direkt an der Strandpromenade. Es hat eine große Terrasse mit herrlichem Meerblick, auf der das Frühstück serviert wird. Ganz in der Nähe liegt ein Partnerstrand. Der Hafen ist zu Fuß nach 800 Metern erreichbar und eine Bushaltestelle ist nicht weit. Das Zentrum mit Einkaufsstraßen ist nur wenige Meter entfernt. Es gibt kostenlose Parkplätze und WLAN.

    Hotel Parco Smeraldo Terme*, 4 Sterne, am Spiaggia Dei Maronti in Barano di Ischia
    Direkt am Maronti-Strand, einem der schönsten Strände Ischias, liegt dieses herrliche Thermalhotel mit Innen- und Außenthermalpool. Es bietet einen Privatstrand mit kostenfreier Nutzung von Liegestühlen und Sonnenschirmen. Das Hotel befindet sich zwischen Punta della Signora und dem pittoresken Fischerdorf Sant’Angelo. Es liegt mitten in einem schönen tropischen Garten mit Palmen. Wellness-Center und Tennisplatz. Restaurant. Kostenfreie Parkplätze. WLAN.

    Grand Hotel Punto Molino Terme*, 5 Sterne, in Ischia-Porto
    Dieses elegante 5-Sterne-Hotel wird von alten Pinienwäldern und einsamen Stränden umgeben. Das Hotel hat einen privaten Strandbereich, drei Schwimmbäder, einen Spa & Wellnesscenter sowie einen Whirlpool. Restaurant mit Panoramaterrasse. Zimmer und Suiten mit Meerblick. Kostenfreie Parkplätze und WLAN.

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  • Marina di Camerota: Perle des Cilento

    Marina di Camerota: Perle des Cilento

    „Un paradiso al mare“, sagen Italiener über Marina di Camerota. Für einen Strandurlaub in einer nahezu unberührten Landschaft ist die Perle des Cilento genau richtig. Die kilometerlange Küste von Marina di Camerota wird unterbrochen von beeindruckenden Felsvorsprüngen und geheimnisvollen Grotten. In der intakten Altstadt gibt es gute Restaurants, in denen man die köstliche Cilento-Küche probieren kann.

    Der süditalienische Küstenort Marina di Camerota ist eines der bekanntesten Reiseziele der Cilento-Region. Seine wunderbare Lage, wunderschöne Ausflugziele und eine hervorragende Küche machen ihn vor allem bei Naturliebhabern beliebt. In der Nebensaison geht es hier ruhig und beschaulich zu, im August kommen vor allem italienische Badegäste und es wird lebhaft.

    Tipp: Impressionen mit vielen Fotos gibt es in unserem Reisebericht von Marina di Camerota „Nachhaltig unterwegs im Cilento: Naturoasen und Slow Food„.

    Das Herz des gut erhaltenen antiken Ortskerns ist die Piazza S. Domenico mit ihrer gelb leuchtenden Kirche. Dort spielt sich das beschauliche Leben des Ortes ab, man kann draußen speisen und abends einen Caffè trinken. Charakteristische Gassen führen hinunter zum malerischen Hafen.

    Schöner Hafen für Bootsausflüge

    Marina di Camerota hat einen modernen Hafen mit einer attraktiven Promenade. Es gibt Ausflugsmöglichkeiten mit dem Boot in die schöne Umgebung, etwa zur Baia degli Infreschi mit klaren smaragdfarbenen Wasser. Dabei entdeckt man die Grotta Azzura, in der das Wasser türkisblau glitzert. Auch ein Segelboot kann man anmieten. Der Parco marino degli Infreschi ist ein wunderbarer Meeresnaturpark, der vom WWF zum Schutzgebiet erklärt wurde.

    Herrliche Strände und Buchten

    Von zwei charakteristischen Felsen eingeschlossen wird La Calanca, der zentrale Strand von Marina di Camerota. Besonders Familien mit kleinen Kindern schätzen seinen feinen Sand und die gemächlich zunehmende Wassertiefe. Vom dort ist die Grotta dell’acqua dolce, eine Felsengrotte, zu Fuß erreichbar. Nur 150 Meter entfernt liegt das schöne Strandhotel Calanca. Es bietet köstliche cilentanische Küche und Kochkurse.

    Doch noch viele weitere Strände und kleine Buchten laden zum Baden ein. Klangvoll sind ihre Namen und schwer fällt die Auswahl: Spiaggia San Domenico, Spiaggia Lentiscelle, Cala Bianca und Spiaggia del Pozzalo sind nur einige. Manche kann man nur mit dem Boot oder zu Fuß erreichen. Tipp: Sich mit dem Boot zu einer Bucht bringen lassen, von dort loswandern und sich an einem anderen Strand nach einem erfrischenden Bad wieder abholen lassen.

    Bodenständige cilentanische Küche

    In den Restaurants des Ortes kann man die typische Cilento-Küche kosten, die als die Wiege der „Dieta Mediterranea“ gilt. Olivenöl, frisches Gemüse, Sardellen und andere Fischsorten sind die bevorzugten Zutaten. Zu den Spezialitäten der Region gehören auch Feigen, in Olivenöl eingelegte Gemüse- und Fischkonserven sowie Mozzarella. In den letzten Jahren sind viele Biobetriebe entstanden, von denen die Hotels und zahlreichen Restaurants beliefert werden.

    Restaurants für jeden Geschmack

    Egal ob Street Food, traditionelle Fischerküche oder moderne Kreativküche: die Restaurants in Marina di Camerota bieten für jeden etwas. Unsere Redaktion hat eine Food-Tour gemacht und köstlich geschlemmt: Food-Tour im Cilento: Restaurants in Marina di Camerota

    Malerisches Bergdorf Camerota

    Camerota liegt einige Kilometer über dem Badeort Marina di Camerota auf einem Felsplateau. Das mittelalterliche Dorf mit engen Gassen und Torbögen ist ein lohnendes Ausflugsziel und bekannt für sein Töpferkunsthandwerk. Bei einem Spaziergang durch den Ort mit seinen kleinen Plätzen und schönen Kirchen hat man das Gefühl, die Zeit sei stehen geblieben.

    Buchtipp Cilento

    Gut vorbereiten auf Wanderungen und Besichtigungen kann man sich mit dem Reiseführer „Cilento aktiv“.

    Archäologische Ausgrabungen von Velia

    Das einstige Elea wurde 540 v. Chr. gegründet und war eine Kolonie der Focea, einem Volk aus der heutigen Türkei. 88 v. Chr. fiel es an die Römer. Bei den Ausgrabungen der antiken Stadt wurden auch das einstige Hafengebiet, die Therme und Agropolis ans Tageslicht gebracht. Ein wichtiger Fund ist die Porta Rosa, eines der bedeutendsten Stadttore des Magna Grecia. Velia liegt etwa eine Dreiviertelstunde mit dem Auto von Marina di Camerota entfernt.

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  • Atrani: Kleines Paradies an der Amalfiküste

    Atrani: Kleines Paradies an der Amalfiküste

    Ursprünglicher als sein Nachbarort Amalfi, verwinkelt und mit nur wenigen Hotels: Unter Kennern der Amalfiküste gilt das Städtchen Atrani noch als Geheimtipp. Obwohl es nur durch einen Felsvorsprung von dem Touristenmagneten Amalfi getrennt wird, geht es in Atrani wesentlich gemächlicher zu.

    Nicht weit entfernt von Amalfi schmiegen sich die weißen Häuschen von Atrani an einen Steilhang. Der malerische Ort unterhalb von Ravello wird durch ein eindrucksvolles Labyrinth aus Gassen, Bögen und Treppen geprägt. Das Leben spielt sich hauptsächlich auf der malerischen Piazza Umberto I. ab, von der viele Gassen abzweigen. Im Gegensatz zur gleichnamigen Piazzetta auf Capri ist es hier aber selten überfüllt.

    Traumhafte Wanderwege und eine kleine Badebucht

    Atrani ist bei Wanderern sehr beliebt, die von dort über Treppenwege – vorbei an duftenden Zitronengärten – hinauf nach Ravello steigen oder über einen autofreien Weg nach Amalfi spazieren. Und wer lieber im Meer schwimmen möchte: Es gibt zwar keinen großen Strand, aber eine kleine Kiesbucht lädt zum Baden ein. Dort können im Sommer Sonnenliegen gemietet werden.

    Allerdings gibt es direkt in Atrani nur wenige Hotels und Ferienwohnungen. Eine Ausnahme ist das Hostel ‚A Scalinatella mit der Rezeption an der Piazza Umberto I. und privaten Zimmern im ganzen Ort. Etwas weiter entfernt vom Zentrum, aber noch in Atrani, liegt das romantische 4-Sterne-Wellnesshotel Palazzo Ferraioli*. Eine tolle Lage hat das Hotel Luna Convento*, genau zwischen Amalfi und Atrani.

    Köstliche kulinarische Spezialitäten in Atrani

    Die Küche von Atrani wird durch frischen Fisch und Meeresfrüchte geprägt. Aber auch der Käse aus den Hügeln hinter der Küste, etwa Mozzarella, Fior di Latte oder Provola, ist sehr beliebt. Wie an der gesamten Amalfiküste wird auch in Atrani gerne ein Gläschen Limoncello getrunken. Aber nicht nur: Oft serviert werden auch Nocino (Nusslikör), Fragolino (Erdbeerlikör) oder Finocchietto (Anisschnaps). Gegen Ende August findet das „Festa del pesce azzurro“ statt (Fest des blauen Fischs). Während des einwöchigen Veranstaltung können typische Spezialitäten der Amalfiküste und Weine gekostet werden.

    Im Mittelalter gehörte Atrani zur amalfitanischen Seerepublik

    und war eine beliebte Residenz von Aristokraten. In der Kirche San Salvatore de‘ Birecto wurden die Dogen gewählt und bekamen die Dogenmütze „Berretto ducale“ überreicht. Damals war der Ort noch größer und hatte einige Hundert Sakralbauten. Heute stehen in der nur knapp einen Quadratkilometer großen Gemeinde immerhin noch sechs Kirchen. Eine der schönsten ist die Chiesa Santa Maria Maddalena, die am Ortsrand ans Meer gebaut wurde. Ihr Campanile und die grüne Majolikakuppel charakterisieren das Stadtbild von Atrani.

    Anreise: So kommst du nach Atrani

    Mit dem Auto: Atrani liegt an der traumhaften Küstenstraße SS 163, die erhöht zwischen Ort und Strand verläuft. Allerdings können Autos nicht in das enge Zentrum fahren.
    Mit dem Bus: Atrani ist mit dem SITA-Bus erreichbar

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  • Die Küste des Latium – Lieblingsstrände der Römer

    Die Küste des Latium – Lieblingsstrände der Römer

    Lange Sandstrände und mittelalterliche Dörfer laden zwischen Rom und Neapel zur Entdeckung ein. Der malerische Küstenabschnitt ist vom Massentourismus verschont und bietet unzählige Ausflugsmöglichkeiten zu naheliegenden Attraktionen.

    Rom ist das Herz Italiens, ein lebendes Museum und kulinarisches Eldorado. Jeder Italienliebhaber  träumt von einer Reise in die ewige Stadt, viele erliegen immer wieder ihrem Zauber. Aber nicht alle wissen: Südlich von Rom an der Latium-Küste erstrecken sich herrliche Sandstrände, feinsandig und flach. Es gibt kleine mittelalterliche Orte mit weißen Häuschen, unbekannte Fischerhäfen, steil ins Meer abfallende Berge, Seen und Sümpfe. Und hinter der Küste erheben sich die Hügel des Nationalparks Parco Nazionale del Circeo.

    Ursprüngliches Italien: Badeparadies an der Latium-Küste

    Der schönste Ort zwischen Rom und Neapel ist Sperlonga, eine malerische Altstadt auf einem Gebirgsvorsprung, hoch über dem Meer.  Nicht weit entfernt liegt der Badeort Terracina mit langen Sandstränden. Odysseus und seine Gefährten sollen dort von Kirke in Schweine verwandelt worden sein, schrieb Homer. Schon Goethe bestaunte auf seiner Italienischen Reise die herrliche mediterrane Vegetation dieser Gegend.

    Sperlonga und Terracina liegen am Golf von Gaeta, der von San Felice Circeo und dem quirligen Gaeta  mit engen Altstadtgassen eingeschlossen wird.  Idyllisch ist der kleine Hafen von San Felice Circeo und eindrucksvoll die weißen Segel vor dem azurfarbenen Himmel.

    Der Küstenstreifen ist ein ideales Urlaubsziel für Familien mit kleinen Kindern. Kulturinteressierte erreichen schnell Neapel und Rom. Mit dem Boot kann man Tagesausflüge zu den Pontinischen Inseln (Ponza und Ventotene) und nach Capri machen. Zu den berühmten archäologischen Ausgrabungen von Pompeji werden zahlreiche Exkursionen angeboten.

    Viele Römer verbringen ihren Urlaub gerne an den herrlichen Stränden der Latium-Küste, an der es keinen Massentourismus und nur wenige ausländische Urlauber gibt. Nur im Hochsommer vor allem rund um den Feiertag Ferragosto im August kann es schon mal voller werden.

    Von Rom oder Neapel ist die Küste schnell mit dem Auto zu erreichen und man fährt gerade mal eineinhalb Stunden.

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