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  • Sehnsuchtsziel Italien: Sorrentinische Halbinsel

    Sehnsuchtsziel Italien: Sorrentinische Halbinsel

    Charakteristische Fischerorte, traumhafte Wanderwege und kulinarische Köstlichkeiten erwarten die Besucher an der sorrentinischen Halbinsel. Die abwechslungsreiche Landschaft mit Terrassengärten, Bergen und Steilklippen hat schon die antiken Römer begeistert. In duftenden Gärten werden aromatische Zitronen angebaut, die durch das milde Klima zu einer beachtlichen Größe heranreifen.

    Der bekannteste Ort an der sorrentinische Küste ist Sorrent, das sich in traumhafter Lage auf weißen Steilklippen erhebt. Vom Park der Villa Comunale hat man eine phantastische Aussicht über den Golf von Neapel bis zum Vesuv. Auch die vielen kleinen Orte an der Sorrentiner Küste sind einfach zauberhaft.

    Wanderungen für jeden Geschmack

    Bei Wanderfreunden sind die Orte Sant’Agata sui due Golfi (390 m) und Vico Equense beliebt. Schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird Sant’Agata wegen seines gesunden Klimas, der lieblichen Natur und seinen gastfreundlichen Bewohnern geschätzt. Naturliebhaber reisen gerne nach Massa Lubrense oder Vico Equense mit dem Ortsteil Ticciano. Vico Equense liegt inmitten grüner Hügel hoch über dem Meer, hinter dem Ort erhebt sich eindrucksvoll der Berg Faito (1400 m).

    Langer Sandstrand in Meta di Sorrento

    Badeurlauber bevorzugen das alte Fischerstädtchen Meta di Sorrento, mit dem einzigen größeren Strand der sorrentinischen Halbinsel. Sorrent hat nur Strandbäder auf Felsen, zu denen man mit einem Aufzug fahren kann.

    Pompeji und andere Ausflugsziele sind schnell erreichbar

    Die Spitze der Halbinsel von Sorrent besticht durch ihre Nähe zu den wunderbaren Inseln Capri, Ischia und Procida, deren Silhouette man an klaren Tagen sehen kann. Die Inseln sind schnell zu erreichen und bieten sich ebenso wie Neapel, Pompeji, Herkulaneum und die Amalfiküste für Ausflüge an.

    Kulinarisches Eldorado: Pizza, Gnocchi, Limoncello

    Viele der typischen Produkte der Region werden aus den prächtigen Zitronen hergestellt. Ein schönes Mitbringsel ist der leckere Zitronenlikör Limoncello, der beinahe in jedem Geschäft verlauft wird. Unbedingt probieren sollte man die Gnocchi alla Sorrentina, mit Mozzarella und Tomatensoße überbackene Kartoffelklößchen.

    In ganz Kampanien ist der zu einem Zopf geflochtene Büffelmozzarella und der birnenförmige Käse Provolone del Monaco eine Köstlichkeit. In der Altstadt von Sorrent gibt es handgemachtes Eis in bemerkenswerter Auswahl.

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  • Amalfiküste: Die schönsten Highlights und Sehenswürdigkeiten

    Amalfiküste: Die schönsten Highlights und Sehenswürdigkeiten

    Die Amalfiküste gehört zu den spektakulärsten Küsten der Welt und verzaubert mit dramatischen Steilklippen, malerischen Dörfern und türkisblauem Meer. Gelegen im süditalienischen Kampanien bietet sie eine Fülle von Sehenswürdigkeiten, kulturellen Schätzen und Naturschönheiten. Wir zeigen euch die schönsten Highlights an der Amalfiküste, die interessantesten Sehenswürdigkeiten und typische Produkte. Außerdem gibt es Tipps für traumhafte Hotels.

    Die schönsten Orte der Amalfiküste

    Positano – Perle der Amalfitana

    Der wohl bekannteste Ort der Amalfiküste schmiegt sich wie ein Amphitheater an einen steilen Hang über dem Meer. Die bunten Häuser in Pastelltönen, die sich terrassenförmig den Berghang hinunterziehen, schaffen ein Postkarten-Panorama. Positano gilt als glamouröser Treffpunkt des internationalen Jetsets und bietet schöne Boutiquen, erstklassige Restaurants und luxuriöse Hotels.

    Ravello – Garten Eden

    Hoch über der Küste thront Ravello wie ein Adlernest und bietet spektakuläre Ausblicke. Der Blick über das azurblaue Mittelmeer aus den zauberhaften Gärten der berühmten Villa Cimbrone und Villa Rufolo lässt ein Stück Unendlichkeit erahnen. Ravello ist seit jeher ein Ort der Musik und Inspiration – Richard Wagner komponierte hier Teile seines Parsifal, und das renommierte Ravello-Festival lockt Musikliebhaber aus aller Welt an.

    Amalfi – bezaubernde Altstadt

    Der Hauptort der Amalfiküste lockt mit einer prächtigen Kathedrale und einer Altstadt voller Geschichte. Als ehemalige Seerepublik war Amalfi einst eine der mächtigsten Handelsstädte des Mittelmeerraums. Der imposante Dom mit seiner markanten Fassade und die Gassen erzählen von der glorreichen Vergangenheit der Stadt. Der Ort ist sicher eines der berühmtesten Highlights an der Amalfiküste.

    Atrani – Geheimtipp für Kenner

    Nur wenige Kurven von Amalfi entfernt schmiegen sich die weißen Häuschen von Atrani an einen malerischen Steilhang. Das winzige Dorf  bietet eine authentische Alternative zum touristischen Trubel der bekannteren Nachbarorte.

    Praiano – wunderschöne Sonnenuntergänge

    Praiano ist ein wahres Juwel über der Amalfiküste und berühmt für seine atemberaubenden Sonnenuntergänge. Der Ort erstreckt sich über mehrere Terrassen und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Küste. Besonders die Bucht Marina di Praia mit ihrem kleinen Strand ist ein beliebter Rückzugsort.

    Maiori – Familienparadies mit Sandstrand

    Maiori verfügt über den längsten Sandstrand an der Amalfiküste und ist daher bei Familien besonders beliebt. Der breite, dunkle Sandstrand  ist ideal für einen entspannten Strandtag, aber in der Hauptsaison auch sehr frequentiert.

    Minori – Kleiner Badeort mit Charme

    Minori bezaubert ebenfalls mit einem Sandstrand, der malerisch von Felsen und duftenden Zitronengärten eingerahmt wird. Von hier aus starten schöne Wanderungen nach Ravello und Amalfi, die durch terrassenförmige Zitronenhaine und über jahrhundertealte Pfade führen.

    Naturhighlights und Wanderungen an der Amalfitana

    Furore-Fjord – einzigartiges Naturspektakel

    Der Furore-Fjord ist ein besonderer Ausflugstipp und liegt versteckt unter einer dreißig Meter hohen Brücke. Diese spektakuläre Schlucht, die sich ins Meer öffnet, ist ein Paradies für Natur-Fans.

    Panorama-Wanderungen

    Die Wanderwege an der Amalfiküste gehören zu den schönsten in ganz Italien. Der berühmte „Sentiero degli Dei“ (Weg der Götter) bietet atemberaubende Ausblicke auf die Küste und das Meer. Weitere beliebte Routen führen durch Zitronenhaine, über alte Maultierpfade und zu versteckten Buchten.

    Kultur und Handwerk

    Keramikfabriken in Vietri

    Die bunte, handbemalte Keramik der Amalfiküste kommt traditionell aus Vietri sul Mare. Der Besuch einer der zahlreichen Keramikfabriken ist ein farbenprächtiges Ereignis und bietet Einblicke in die jahrhundertealte Handwerkstradition.

    Keramikmuseum in Raito

    In Raito, umgeben von Weinbergen und mit traumhaften Ausblicken auf den Golf von Salerno, befindet sich ein Keramikmuseum, das die reiche Tradition der regionalen Keramikkunst zeigt.

    Papiermuseum in Amalfi

    Alles über die jahrhundertealte Tradition der Herstellung von handgemachtem Papier erfährt man im „Museo della Carta“ in Amalfi. Die alte Papiermühle zeigt die traditionellen Techniken der Papierherstellung, die Amalfi im Mittelalter berühmt machte. Wer mang, aknn hier auch selbst Papier schöpfen, für Kinder ein großer Spaß!

    Kulinarische Spezialitäten

    Limoncello

    Der köstliche Zitronenlikör von der Amalfiküste und Sorrent ist ein beliebtes und leckeres Mitbringsel. Hergestellt wird er aus den duftenden Zitronen der Region, die dank des milden Klimas einen besonders intensiven Geschmack entwickeln. Sie sind außerdem riesengroß und wunderbar anzuschauen.

    Unterkünfte an der Amalfiküste – Hotels, B&B und Pensionen

    Die Amalfiküste bietet eine breite Palette an Unterkünften für jeden Geschmack und Geldbeutel:
    » Finde dein Hotel an der Amalfiküste*

    Positano – Tolle Hotels, teils mit spektakulärem Meerblick*
    Ravello – Hotels in historischen Villen und nette Pensionen mit Ausblick*
    Amalfi – Charmante Hotels im Herzen der Küste*
    Praiano – Romantische Unterkünfte*
    Maiori – Nicht nur Strandhotels*

    Für die Hochzeitsreise oder besondere Gelegenheiten sind die exklusiven 5-Sterne-Hotels an der Amalfitana mit atemberaubenden Ausblicken auf das Meer besonders beliebt.

    Reisetipps für den perfekten Amalfi-Urlaub

    10 Spartipps für einen erschwinglichen Urlaub

    Ein Urlaub an der Amalfiküste muss nicht das Budget sprengen. Mit den richtigen Tipps lässt sich auch diese exklusive Destination erschwinglich erleben – von der Wahl der richtigen Reisezeit über alternative Unterkünfte bis hin zu Geheimtipps für authentische Erlebnisse.

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  • Temperaturen auf der Insel Ischia

    Temperaturen auf der Insel Ischia

    Ischia hat ein angenehmes mediterranes Klima mit trockenen Sommern und milden Wintern. Das Meer lädt schon Ende Mai zum Baden ein und bietet bis in den Frühherbst warme Wassertemperaturen.

    Die vielseitige Insel Ischia im Golf von Neapel ist ein ideales Reiseziel, denn sie lockt im ganzen Jahr mit einem angenehmen Klima und Wetter. Nicht umsonst gilt die „isola verde“, die grüne Insel, als eines der italienischen Lieblingsurlaubsziele der Deutschen. Während die Strände im Hochsommer sehr gut von Touristen besucht werden, geht es dort in der Nebensaison ruhiger zu. Doch Ischia ist nicht nur eine wundervolle Badeinsel: Neben herrlichen Thermalparks mit Wellness-Einrichtungen kann sie auch mit Panorama-Wanderwegen und charmanten Orten aufwarten.

    Badewetter von Frühling bis Herbst

    Schon im April gibt es auf der grünen Insel angenehme Temperaturen, bis Ende September kann man im warmen Meer baden oder einen der herrlichen Thermalparks besuchen. Viele Thermalparks schließen allerdings in der kälteren Jahreszeit. Aber auch wer im Winter einen Urlaub nach Ischia plant, muss auf das Baden nicht verzichten: Viele Wellness-Hotels haben eigene Thermalbäder, in denen man sich herrlich entspannen kann.

    Ideale Wetterbedingungen für Wanderungen rund um den Vulkan Monte Epomeo findet man im Frühling und Herbst.

    Maximale Temperaturen auf Ischia

    Frühling: April 18 °C, Mai 22 °C, Juni 26 °C
    Sommer: Juli 30 °C, August 31 °C
    Herbst: September 26 °C, Oktober 21 °C, November 17 °C
    Winter: Die Durchschnittstemperaturen auf Ischia liegen im Winter von Dezember bis März zwischen 11°C und 15°C.

    Wassertemperaturen am Golf von Neapel

    Die durchschnittlichen Wassertemperaturen auf Ischia liegen im Mai bei ca. 18 °C, 21°C im Juni, 24 °C im Juli, 25 °C im August, 23 °C im September und 20 °C im Oktober.

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    » Ischia: Tipps für schöne Wellness-Hotels

    Hotels Ischia*

    Badeurlaub: Schöne Strandhotels
    Hotel Da Maria*, 4 Sterne,
     in Ischia-Porto
    Idyllisch gelegenes Hotel mit eigenem Strand in der Cartaromana-Bucht mit Blick auf die Aragonese-Burg. Schwimmbadl und Restaurant. Viele Zimmer haben Meerblick.

    Hotel Rivamare*, 3 Sterne, in Ischia-Porto
    Direkt an der Strandpromenade. Frühstücksterrasse mit herrlichem Meerblick.

    Hotel Parco Smeraldo Terme*, 4 Sterne, Barano d’Ischia
    Thermalhotel direkt am Maronti-Strand, einem der schönsten Strände der Insel. Es befindet sich in der Nähe des pittoresken Fischerdorfs Sant’Angelo in einem tropischen Garten.

    Grand Hotel Punto Molino Terme*, 5 Sterne, in Ischia-Porto
    Dieses elegante 5-Sterne-Hotel wird von Pinienwäldern und Stränden umgeben. Privatstrand und Schwimmbäder, Wellnesscenter.

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  • Amalfiküste – Panoramen, Wanderwege und Limoncello

    Amalfiküste – Panoramen, Wanderwege und Limoncello

    An der steilen Amalfiküste eröffnen sich nach jeder Kurve atemberaubende Panoramen auf den Golf von Salerno. Zauberhafte Orte im byzantinischen Stil reihen sich wie Perlen aneinander – schon seit Jahrhunderten ziehen sie Gäste aus aller Welt an.

    Die „Göttliche Küste“, also die Amalfiküste zwischen Punta Campanella und der Hafenstadt Salerno, gilt als eine der schönsten Landschaften der Welt. Sie verdankt ihren Ruhm einer spektakulären Steilküste mit malerischen Ortschaften. Für ein mildes Klima sorgen die schroffen Felsen des weißen Lattari-Gebirges, das die sonnige Küste vor kalten Winden schützt.

    Die Amalfiküste ist die berühmteste Küstenstraße Italiens

    Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts verläuft an der Küste die herrliche Amalfitana mit vielen Kurven und engen Abschnitten. Während der abenteuerlichen Autofahrt wird man immer wieder mit zauberhaften Ausblicken auf das tyrrhenische Meer und malerische Orte belohnt. Viele kleine Aussichtsbuchten laden zu einer Panoramapause ein, manchmal bieten dort auch die dreirädrigen Wagen der Gemüsehändler mit Peperoncino und Zitronen ein hübsches Fotomotiv. Die Küstenstraße verläuft stellenweise oberhalb der Küste und bei Amalfi, Minori und Maiori direkt am Golf von Salerno.

    Im Mittelalter war Amalfi eine bedeutende Seerepublik

    Im frühen Mittelalter pflegte die Seerepublik Amalfi enge Handelsbeziehungen mit dem Orient. Noch heute werden viele Küstenorte durch einen maurischen Stil mit bunten Majoliken und vergoldeten Kuppeln geprägt, fast wie in tausendundeiner Nacht.

    Wandern zwischen Bergen und Meer auf dem „Weg der Götter“

    In den Monti Lattari gibt es herrliche Wanderwege, vorbei an Zitronenhainen und Weinterrassen. Der bekannteste Wanderweg ist der Sentiero degli Dei (dt. „Weg der Götter“) zwischen Positano-Nocelle und Agerola. Von Nocelle hat man einen wunderbaren Blick auf die drei Felseninseln Li-Galli. Nach der Legende waren sie einst der Wohnort der Sirenen.

    Fröhlich-bunte Keramik und sonnengelber Limoncello

    Die Amalfiküste ist für handbemalte Keramik aus Vietri sul mare bekannt. Bunte Fliesen und Porzellan in fröhlichen Farben sind ein beliebtes Mitbringsel. Erfrischend und aromatisch schmeckt der gelbe Likör aus den großen Zitronen der Küste. Er wird als Limoncello oder mit Sahne verfeinert als Crema di Limoncello in dekorativen Flaschen verkauft.

    Herrliche Lage nicht weit entfernt von Neapel

    Die Amalfitana wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sie gehört zur Region Kampanien und ihr Beginn bei Positano liegt etwa 55 Kilometer südöstlich von Neapel. Der nächste größere Flughafen ist Napoli-Capodichino. Die schönsten Orte an der Küste sind Positano, Amalfi, Ravello und Praiano. Beliebte Badeorte mit einem Sandstrand sind Minori und Maiori.

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  • Geheimtipp in Süditalien: Nationalpark Cilento

    Geheimtipp in Süditalien: Nationalpark Cilento

    Noch immer ist er ein Geheimtipp unter Italienreisenden, eine Region in der sanfter und nachhaltiger Tourismus gelebt wird. Mittelalterliche Bergdörfer, Wälder und malerische Küstenpfade laden zum Wandern ein. Einsame Buchten mit kristallklaren Wasser und schöne Sandstrände locken Badeurlauber von Juni bis September.

    Das Cilento hat eine über 100 Kilometer lange Küste mit weißen Sandstränden und traumhaften Buchten. Eine abwechslungsreiche Landschaft überrascht mit sauberem Meer, einer großen Artenvielfalt und lieblichen Olivenhügeln. Das milde Klima und herrliche Wege machen den Nationalpark zu einem beliebten Wanderziel.

    Ein Teil des Cilento wurde 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt

    Der Parco Nazionale del Cilento e Vallo di Diano hat ein Gebiet von 180.00 Hektar und ist nach dem benachbarten Parco del Pollino der zweitgrößte Nationalpark Italiens. Hier begegnen sich Orient und Okzident, Meer und Berge, nordische und afrikanische Kultur. Die landschaftliche Harmonie von Meer und fruchtbarem Land spiegelt sich auch in den gastronomischen Traditionen der Bauern und Fischer.

    Kristallblaues Meer

    Mittelalterliche Bergdörfer wie z.B. das malerische Camerota schmücken die sanften Hügel, hübsche Badeorte reihen sich wie Perlen aneinander. Beliebte Strandbäder sind Marina di Casal Velino in der weitläufigen Ebene des Flusses Alento und Marina di Camerota. Die herrliche Region Ascea-Velia lockt mit kilometerlangen Sandstränden und sauberem Wasser. Am Capo Palinuro kann man mit dem Boot die „Blaue Grotte“ entdecken, die sich nicht hinter ihrer gleichnamigen Schwester auf Capri verstecken muss. Einen Besuch wert ist die hübsche Altstadt von Agropoli mit wunderbarem Ausblick auf den Golf von Salerno.

    Besuchermagneten Paestum und Padula

    Die bekanntesten Sehenswürdigkeit im Cilento ist die griechische Tempelstadt Paestum. Sie liegt ganz in der Nähe der Hafenstadt Salerno mit ihrer langen Uferpromenade. Auch interessant ist eine Besichtigung der Kartause von Padula, eines der bedeutendsten kirchlichen Bauwerke Italiens.

    Jahrtausendealte Geschichte

    Schon die Namen der Orte Paestum und Velia genügen, um sich an die jahrtausendealte Vergangenheit der Region zu erinnern.
    Die ersten griechischen Ansiedlungen gab es zwischen dem VII. und VI. Jh. v. Chr. Die Sibariti gründeten Posidonia, das dann in der römischen Epoche in Paestum umbenannt wurde.

    Der Cilento gehörte zur historischen Region Lucania, bevor er schließlich zu Kampanien überging. Diese Vergangenheit zeigt sich in den Namen vieler cilentanischer Ortschaften, etwa Atena Lucana oder Vallo della Lucania; außerdem im Dialekt und in der gastronomischen Kultur.

    Wo Odysseus den Sirenen entkam

    Eine bekannte Legende wird von Homer in der Odyssee erzählt und scheint sich auf die Küste von Punta Licosa zu beziehen: Odysseus lies sich an den Mast seines Schiffes fesseln, um dem Gesang der Sirenen zu entkommen. So konnte er gefahrlos an ihrer Insel vorbeisegeln.

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  • Furore an der Amalfiküste: Romantischer Fjord und ein bemaltes Dorf

    Furore an der Amalfiküste: Romantischer Fjord und ein bemaltes Dorf

    Der einzigartige Fjord von Furore zwischen Positano und Amalfi ist ein ganz besonderer Ausflugstipp. Über eine abenteuerliche Brücke fährt man in dreißig Meter Höhe mit dem Auto über einen Meeresarm, der sich unter steilen Kalksteinhängen ins Land streckt.

    Warum wurde ausgerechnet einer der zauberhaftesten Fjorde Italiens nach dem „Vallone del Furore“, dem „Tal des Zorns“, benannt? Vielleicht weil sich bei stürmischem Wetter die peitschenden Wellen gegen die Felsen wie wütende Furien anhören? Oder weil sogar der Teufel selbst in der antiken Terra Furoris erschienen sein soll?

    Der Fjord an der Costiera Amalfitana hat einen kleinen Kiesstrand und ist ursprünglich durch den Bach Schiato entstanden. Bei gutem Wetter kommt man dorthin gene zum Baden. An seine Steilwand klammern sich die wenigen Häuser eines antiken Fischerdorfs.

    Das Fischerdorf am Fjord in Furore war schon Kulisse vieler Filme, etwa „Amore“ von Roberto Rossellini. Der berühmte Regisseur hat für kurze Zeit mit der Schauspielerin Anna Magnani in einem der Häuschen gewohnt, das heute ein Museum ist.

    Das „bemalte Dorf“ Furore strahlt in fröhlichen Farben

    Vom Fjord geht es über eine sehr lange Treppe hinauf nach Furore, bekannt auch als paese dipinto (bemaltes Dorf). Kunstschaffende haben die Mauern des Terrassenorts in fröhlichen Farben bemalt.

    Wanderwege: Verrückte Fledermäuse und fischende Füchse

    Es gibt wunderbare Wanderungen und Spaziergänge in die Umgebung. Vom Fjord führt der „Sentiero dei pipistrelli impazziti“, der „Wanderweg der verrückten Fledermäuse“, bis nach Conca dei Marini. Phantasievoll sind auch die Namen anderer Wege, etwa „Sentiero della Volpe Pescatore“. Vielleicht werden Sie ihn auch sehen, den fischenden Fuchs?

     

  • Marina di Camerota: Perle des Cilento

    Marina di Camerota: Perle des Cilento

    „Un paradiso al mare“, sagen Italiener über Marina di Camerota. Für einen Strandurlaub in einer nahezu unberührten Landschaft ist die Perle des Cilento genau richtig. Die kilometerlange Küste von Marina di Camerota wird unterbrochen von beeindruckenden Felsvorsprüngen und geheimnisvollen Grotten. In der intakten Altstadt gibt es gute Restaurants, in denen man die köstliche Cilento-Küche probieren kann.

    Der süditalienische Küstenort Marina di Camerota ist eines der bekanntesten Reiseziele der Cilento-Region. Seine wunderbare Lage, wunderschöne Ausflugziele und eine hervorragende Küche machen ihn vor allem bei Naturliebhabern beliebt. In der Nebensaison geht es hier ruhig und beschaulich zu, im August kommen vor allem italienische Badegäste und es wird lebhaft.

    Tipp: Impressionen mit vielen Fotos gibt es in unserem Reisebericht von Marina di Camerota „Nachhaltig unterwegs im Cilento: Naturoasen und Slow Food„.

    Das Herz des gut erhaltenen antiken Ortskerns ist die Piazza S. Domenico mit ihrer gelb leuchtenden Kirche. Dort spielt sich das beschauliche Leben des Ortes ab, man kann draußen speisen und abends einen Caffè trinken. Charakteristische Gassen führen hinunter zum malerischen Hafen.

    Schöner Hafen für Bootsausflüge

    Marina di Camerota hat einen modernen Hafen mit einer attraktiven Promenade. Es gibt Ausflugsmöglichkeiten mit dem Boot in die schöne Umgebung, etwa zur Baia degli Infreschi mit klaren smaragdfarbenen Wasser. Dabei entdeckt man die Grotta Azzura, in der das Wasser türkisblau glitzert. Auch ein Segelboot kann man anmieten. Der Parco marino degli Infreschi ist ein wunderbarer Meeresnaturpark, der vom WWF zum Schutzgebiet erklärt wurde.

    Herrliche Strände und Buchten

    Von zwei charakteristischen Felsen eingeschlossen wird La Calanca, der zentrale Strand von Marina di Camerota. Besonders Familien mit kleinen Kindern schätzen seinen feinen Sand und die gemächlich zunehmende Wassertiefe. Vom dort ist die Grotta dell’acqua dolce, eine Felsengrotte, zu Fuß erreichbar. Nur 150 Meter entfernt liegt das schöne Strandhotel Calanca. Es bietet köstliche cilentanische Küche und Kochkurse.

    Doch noch viele weitere Strände und kleine Buchten laden zum Baden ein. Klangvoll sind ihre Namen und schwer fällt die Auswahl: Spiaggia San Domenico, Spiaggia Lentiscelle, Cala Bianca und Spiaggia del Pozzalo sind nur einige. Manche kann man nur mit dem Boot oder zu Fuß erreichen. Tipp: Sich mit dem Boot zu einer Bucht bringen lassen, von dort loswandern und sich an einem anderen Strand nach einem erfrischenden Bad wieder abholen lassen.

    Bodenständige cilentanische Küche

    In den Restaurants des Ortes kann man die typische Cilento-Küche kosten, die als die Wiege der „Dieta Mediterranea“ gilt. Olivenöl, frisches Gemüse, Sardellen und andere Fischsorten sind die bevorzugten Zutaten. Zu den Spezialitäten der Region gehören auch Feigen, in Olivenöl eingelegte Gemüse- und Fischkonserven sowie Mozzarella. In den letzten Jahren sind viele Biobetriebe entstanden, von denen die Hotels und zahlreichen Restaurants beliefert werden.

    Restaurants für jeden Geschmack

    Egal ob Street Food, traditionelle Fischerküche oder moderne Kreativküche: die Restaurants in Marina di Camerota bieten für jeden etwas. Unsere Redaktion hat eine Food-Tour gemacht und köstlich geschlemmt: Food-Tour im Cilento: Restaurants in Marina di Camerota

    Malerisches Bergdorf Camerota

    Camerota liegt einige Kilometer über dem Badeort Marina di Camerota auf einem Felsplateau. Das mittelalterliche Dorf mit engen Gassen und Torbögen ist ein lohnendes Ausflugsziel und bekannt für sein Töpferkunsthandwerk. Bei einem Spaziergang durch den Ort mit seinen kleinen Plätzen und schönen Kirchen hat man das Gefühl, die Zeit sei stehen geblieben.

    Buchtipp Cilento

    Gut vorbereiten auf Wanderungen und Besichtigungen kann man sich mit dem Reiseführer „Cilento aktiv“.

    Archäologische Ausgrabungen von Velia

    Das einstige Elea wurde 540 v. Chr. gegründet und war eine Kolonie der Focea, einem Volk aus der heutigen Türkei. 88 v. Chr. fiel es an die Römer. Bei den Ausgrabungen der antiken Stadt wurden auch das einstige Hafengebiet, die Therme und Agropolis ans Tageslicht gebracht. Ein wichtiger Fund ist die Porta Rosa, eines der bedeutendsten Stadttore des Magna Grecia. Velia liegt etwa eine Dreiviertelstunde mit dem Auto von Marina di Camerota entfernt.

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  • Ein unvergesslicher Spaziergang auf Capri

    Ein unvergesslicher Spaziergang auf Capri

     Entdecke unsere Tipps für einen Ausflug auf die exklusivste Insel im Golf von Neapel mit kleinem Budget! Capri ist eine atemberaubende Naturschönheit im Golf von Neapel. Schon seit Jahrtausenden erliegen die Besucher ihren verführerischen Reizen. Die Insel hat zu jeder Tageszeit einen neuen Zauber, denn das Sonnenlicht taucht sie immer wieder in unterschiedliche Farben. Dieser Spaziergang in Capri führt von der Piazzetta zum Arco Naturale und auf einem Spazierweg über dem Meer zurück.
    Wenn man von Neapel auf die Insel Capri reist, kann man zwischen der Überfahrt mit der Fähre oder dem Tragflügelboot wählen. Die Aussicht auf Neapel lässt sich bei Anreise mit der gemütlicheren und günstigeren Fähre („traghetto“) besser genießen. Die Überfahrt mit der Fähre dauert etwa 80 und mit dem Tragflügelboot 40 Minuten. Schon die Einfahrt in den Hafen Marina Grande von Capri mit seinen pittoresken bunten Häuschen ist eindrucksvoll. Fähren kann man auch online buchen und die Preise vergleichen.

    Die „Piazzetta“ Umberto I. ist das Herz von Capri

    Am Hafen fährt eine Seilbahn (Funicolare) direkt zur berühmten Piazza Umberto I. Manchmal kann man dort in Cafés Prominente sehen. In den kleinen Straßen rund um die Piazzetta liegen die teuersten Geschäfte und exklusivsten Modeboutiquen. Wer die Schickeria beobachten möchte, muss hier leider sogar für einen Espresso tief in die Tasche greifen. Wer auf sein Budget achten muss, sollte lieber woanders einen Café trinken.

    Souvenirs, den Zitronenlikör Limoncello und die bunte Keramik aus Vietri sul mare kann man günstiger in Neapel kaufen!

    Spaziergang in Capri zum Arco Naturale

    Sobald man die Piazzetta in Richtung Via Botteghe verlässt, trifft man nur noch wenige Touristen. Es erschließen sich wunderschöne Ausblicke auf hohe Felsen und das Meer, ein Fotomotiv ist schöner als das andere. Immer weiter entlang auf dem hübschen Weg Via Matermania gelangt man zum Restaurant Le Grotelle. Dort kann man bei einer herrlichen Meersicht unter Bäumen speisen, ganz in der Nähe des Arco Naturale, einem ovalen Felsen im Meer. Nachdem man sich an köstlichen Spaghetti Vongole satt gegessen hat, geht man die vielen Treppen beim Restaurant hinunter, vorbei an der Grotta di Matermania, einer alten römischen Höhle. Weiter dem kleinen Weg über dem Meer folgend gibt es wieder wunderschöne Ausblicke.

    Carthusia, der Duft von Capri

    Auf dem Rückweg über die Via Tragara liegt die Parfümerie und Parfümfabrik Carthusia, wo Parfüm aus Blüten von Capri hergestellt wird. Dort kann man die Herstellung des Parfüms miterleben. Einen traumhaften Blick auf Marina Piccola und die Via Krupp hat man vom kleinen Park Giardini di Augusto. Er liegt ganz in der Nähe der Parfümerie.

    Bei Sonnenuntergang wird die Insel ruhiger

    Seine ursprüngliche Schönheit zeigt Capri abends, wenn die Touristengruppen die Insel verlassen haben. Wer über Nacht bleiben kann erlebt eine andere ruhigere Insel, es muss ja nicht unbedingt ein Luxushotel sein. Empfehlenswert für eine Übernachtung mit kleinerem Budget sind die B&Bs im Ortsteil Anacapri. Natürlich muss man sagen, dass die exklusive Insel insgesamt ein hohes Preisniveau hat. Aber außerhalb der Saison kann man Angebote in B&Bs finden. Es ist ohnehin angenehmer, die Insel außerhalb der Sommermonate zu besuchen.

    Unsere Tipps für einen Ausflug zur Insel Capri

    Restaurant: Le Grotelle, Via Arco Naturale, Capri
    Shopping: Parfümerie Carthusia, www.carthusia.it

    Du möchtest lieber einen organisierten Ausflug buchen und dich um nichts mehr kümmern?
    Kein Problem. Es werden von lokalen Agenturen und Reiseführern viele tolle Ausflüge und Touren ab Neapel oder Rom nach Capri angeboten.
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  • Atrani: Kleines Paradies an der Amalfiküste

    Atrani: Kleines Paradies an der Amalfiküste

    Ursprünglicher als sein Nachbarort Amalfi, verwinkelt und mit nur wenigen Hotels: Unter Kennern der Amalfiküste gilt das Städtchen Atrani noch als Geheimtipp. Obwohl es nur durch einen Felsvorsprung von dem Touristenmagneten Amalfi getrennt wird, geht es in Atrani wesentlich gemächlicher zu.

    Nicht weit entfernt von Amalfi schmiegen sich die weißen Häuschen von Atrani an einen Steilhang. Der malerische Ort unterhalb von Ravello wird durch ein eindrucksvolles Labyrinth aus Gassen, Bögen und Treppen geprägt. Das Leben spielt sich hauptsächlich auf der malerischen Piazza Umberto I. ab, von der viele Gassen abzweigen. Im Gegensatz zur gleichnamigen Piazzetta auf Capri ist es hier aber selten überfüllt.

    Traumhafte Wanderwege und eine kleine Badebucht

    Atrani ist bei Wanderern sehr beliebt, die von dort über Treppenwege – vorbei an duftenden Zitronengärten – hinauf nach Ravello steigen oder über einen autofreien Weg nach Amalfi spazieren. Und wer lieber im Meer schwimmen möchte: Es gibt zwar keinen großen Strand, aber eine kleine Kiesbucht lädt zum Baden ein. Dort können im Sommer Sonnenliegen gemietet werden.

    Allerdings gibt es direkt in Atrani nur wenige Hotels und Ferienwohnungen. Eine Ausnahme ist das Hostel ‚A Scalinatella mit der Rezeption an der Piazza Umberto I. und privaten Zimmern im ganzen Ort. Etwas weiter entfernt vom Zentrum, aber noch in Atrani, liegt das romantische 4-Sterne-Wellnesshotel Palazzo Ferraioli*. Eine tolle Lage hat das Hotel Luna Convento*, genau zwischen Amalfi und Atrani.

    Köstliche kulinarische Spezialitäten in Atrani

    Die Küche von Atrani wird durch frischen Fisch und Meeresfrüchte geprägt. Aber auch der Käse aus den Hügeln hinter der Küste, etwa Mozzarella, Fior di Latte oder Provola, ist sehr beliebt. Wie an der gesamten Amalfiküste wird auch in Atrani gerne ein Gläschen Limoncello getrunken. Aber nicht nur: Oft serviert werden auch Nocino (Nusslikör), Fragolino (Erdbeerlikör) oder Finocchietto (Anisschnaps). Gegen Ende August findet das „Festa del pesce azzurro“ statt (Fest des blauen Fischs). Während des einwöchigen Veranstaltung können typische Spezialitäten der Amalfiküste und Weine gekostet werden.

    Im Mittelalter gehörte Atrani zur amalfitanischen Seerepublik

    und war eine beliebte Residenz von Aristokraten. In der Kirche San Salvatore de‘ Birecto wurden die Dogen gewählt und bekamen die Dogenmütze „Berretto ducale“ überreicht. Damals war der Ort noch größer und hatte einige Hundert Sakralbauten. Heute stehen in der nur knapp einen Quadratkilometer großen Gemeinde immerhin noch sechs Kirchen. Eine der schönsten ist die Chiesa Santa Maria Maddalena, die am Ortsrand ans Meer gebaut wurde. Ihr Campanile und die grüne Majolikakuppel charakterisieren das Stadtbild von Atrani.

    Anreise: So kommst du nach Atrani

    Mit dem Auto: Atrani liegt an der traumhaften Küstenstraße SS 163, die erhöht zwischen Ort und Strand verläuft. Allerdings können Autos nicht in das enge Zentrum fahren.
    Mit dem Bus: Atrani ist mit dem SITA-Bus erreichbar

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  • Klima an der Amalfiküste – das Land, wo die Zitronen blühen

    Klima an der Amalfiküste – das Land, wo die Zitronen blühen

    Sie ist eine der schönsten Küsten der Welt: die Amalfiküste in Kampanien. Ein mediterranes Klima verwöhnt die Costiera Amalfitana im ganzen Jahr mit viel Sonne und einer langen Badesaison. Naturliebhaber wandern am liebsten im Frühling und Herbst auf dem herrlichen Sentiero degli Dei, dem Weg der Götter.

    Die sonnenverwöhnte Amalfiküste erfreut ihre Besucher mit einem besonders milden Klima, denn das weiße Lattari-Gebirge im Rücken schützt sie vor kalten Winden. An etwa 250 Tagen im Jahr scheint die Sonne, was die malerischen Orte Positano und Amalfi auch in der Nebensaison zu beliebten Urlaubszielen macht.

    Frühling und Herbst – Wanderzeit an der Amalfiküste

    Wunderschön ist eine Reise an die Costiera Amalfitana im Frühling von Mitte April bis Juni, wenn die warme Luft nach blühenden Zitronen und Orangen duftet. Das mediterrane Klima begünstigt den Anbau großer und aromatischer Zitronen, aus der köstlicher Limoncello-Likör hergestellt wird.

    Im Frühling und Herbst ist das Wetter ideal für Wanderungen an der göttlichen Küste zwischen Agerola und Positano. Über der Küste verläuft der „Sentiero degli Dei“, der „Weg der Götter„. In dessen Nähe in Agerola werden günstige Zimmer auf Bauernhöfen (Agriturismo) deshalb nun besonders nachgefragt. Doch auch Badefreunde können an sonnigen Tagen am Strand von Positano oder Maiori schon von Ende April bis Anfang Oktober ein Bad im Golf von Salerno genießen.

    Sommerzeit – Wunderbare Strände und Buchten laden zum Baden ein

    Die Sommer sind heiß, aber selten schwül. Im August steigt das Thermometer tagsüber häufig über 30°C, doch die Brise vom Meer macht die Hitze erträglich. Richtig warm wird das Meerwasser im Juli und August mit 24°C bis 25°C. Die Badesaison an den Stränden der Orte Maiori und Minori dauert von Juni bis Anfang Oktober. Wer im Hochsommer an die Amalfiküste reist, sollte eine Unterkunft mit Klimaanlage wählen.

    Milde Winter mit intensiven Farben

    Zwischen Dezember und Februar gibt es manchmal Regen, aber das Klima ist mild. Schnee sieht man an der Amalfiküste und am Golf von Neapel selten. Allerdings kann es auf den Hochebenen über der Amalfiküste bei Agerola manchmal verschneit sein. Januar ist der kälteste Monat mit durchschnittlich 11°C. Die Wintertage sind länger als in Nordeuropa und die Farbkontraste in der kühleren Jahreszeit besonders schön.

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