Schlagwort: Vegetarisch

  • Grüne Paprikaschoten mit Tomaten (Peperonicini verdi al pomodoro)

    Grüne Paprikaschoten mit Tomaten (Peperonicini verdi al pomodoro)

    Die grünen Paprikas mit Tomaten sind eine mediterrane Beilage, die als Vorspeise oder mit Spaghetti angerichtet werden kann. Einfach unter die gekochten Spaghetti geben, lecker!

    Die köstlichen grünen Paprikaschoten (“peperoncini verdi”) sind in Deutschland vorwiegend in italienischen oder türkischen Gemüsegeschäften erhältlich. Sie sind klein, länglich und NICHT scharf!

    Unter Spaghetti gemischt schmecken sie einfach köstlich. Dafür einfach die Spaghetti bissfest kochen, zu den fertigen Paprikaschoten in die Pfanne geben und alles gut vermischen.

    Zutaten

    (4-6 Personen)

    500 g kleine grüne Paprikas
    500 g kleine frische Tomaten für die Soße
    Olivenöl extra vergine
    Knoblauch
    Basilikum
    Salz

    Zubereitung

    1. Zuerst werden die Paprikas gewaschen und die Stiele entfernt.
    2. Danach gut abtrocknen, etwas Salz hinzugeben und im Olivenöl frittieren. Man benötigt nicht viel Öl in der Pfanne. Es genügt, den Boden der Pfanne mit Öl zu bedecken, um die Paprikas gut anzubraten.
    3. In einer anderen Pfanne eine Knoblauchzehe in Olivenöl anbraten, bis der Knoblauch eine goldene Farbe bekommt.
    4. Die in Stückchen geschnittenen Tomaten und etwas Salz hinzugeben. Danach ein bißchen kochen lassen.
    5. Die frittierten Paprikas und das Basilikum hinzugeben. Weitere 10 Minuten köcheln lassen.

    Guten Appetit!

  • Rezept für hausgemachte Nudeln aus Italien (Pasta fatta in casa)

    Rezept für hausgemachte Nudeln aus Italien (Pasta fatta in casa)

    Pasta selbst herzustellen ist nicht schwierig und lohnt sich. Ihr Geschmack ist einfach himmlisch!

    Pasta wird in Italien oft selbst gemacht, denn ihr Geschmack ist nicht mit dem von fertigen Nudeln zu vergleichen. Dies gilt vor allem, wenn man sie mit einer guten Pasta-Maschine (z.B. von Imperia) herstellt. Die herkömmliche und schwierigere Methode ist die Zubereitung mit den Händen, wobei der Teig mit einem Messer in die gewünschte Form gebracht wird.

    Für die Zubereitung sollten die Eier Zimmertemperatur haben und die Zutaten nicht mit kalten Händen verarbeitet werden. Man rechnet für jedes Ei etwa 100 g Mehl. Der Teig wird weicher, wenn man nicht sofort das ganze Mehl einarbeitet, sondern es nach und nach zu den Eiern gibt. Der Teig muss so lange geknetet werden, bis er weich und elastisch wird und nicht mehr an der Arbeitsfläche klebt.

    Falls die Nudeln nicht sofort verzehrt werden sollen, muss man den aufzubewahrenden Teil der zugeschnittenen Nudeln einen ganzen Tag trocknen lassen. Dann kann man sie im Kühlschrank etwa eine Woche aufheben oder einfrieren. Soll die hausgemachte Pasta länger als eine Woche ohne Einfrieren aufbewahrt werden, muss man sie einige Tage vollständig austrocknen lassen.

    Übrigens: Der klassische Nudelteig von hausgemachter Pasta besteht nur aus Mehl, Eiern und Salz. Nach der Tradition aus Emilia-Romagna wird ausschließlich Weichweizenmehl verwendet, was jedoch ohne Erfahrung durch das Fehlen von Ei zum Zerfallen der Pasta beim Kochen führen kann. Nudeln aus Hartweizenmehl gelten in Italien als hochwertiger, denn sie bleiben auch beim Kochen bißfest.

    Zutaten für hausgemachte Pasta

    (5 Personen)

    500 g Hartweizenmehl
    5 Eier
    1/2 – 1 Teelöffel Salz

    Zubereitung

    1. Das Mehl sieben und mit dem Salz vermischen.
    2. Das Mehl auf einer Arbeitsplatte häufen und eine Mulde hinein drücken.
    3. Die Eier langsam in die Mulde gleiten lassen und mit den Händen mit dem Mehl vermischen. Die Eier können auch vorher mit einer
    4. Gabel in der Mulde verquirlt werden.
    5. Den Teig etwa 15-20 min kneten und darauf achten, dass er nicht zu weich ist. Falls dies der Fall ist, muss noch etwas Mehl hinzugegeben werden. Sollte der Teig zu hart sein, kann man etwas lauwarmes Wasser hinzufügen.
    6. Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem Tuch bedecken. Etwa 30 min gehen lassen.
    7. Nun kann der Teig ausgerollt und mit einer Nudelmaschine oder einem Messer in die gewünschte Form (Fettucine, Lasagne, Tagliatelle,…) gebracht werden.
    8. Nach dem Schneiden für einige Stunden auf einer bemehlten Arbeitsplatte unbedeckt trocknen lassen.
    9. Die hausgemachte Pasta in kochendes Salzwasser geben und bissfest kochen.

    Buon appetito!

  • Italienischer Blumenkohlsalat (Insalata di rinforzo)

    Italienischer Blumenkohlsalat (Insalata di rinforzo)

    Dieser Salat mit Blumenkohl und eingelegtem Gemüse ist ein typisches Wintergericht. Er gehört in Neapel unbedingt zum traditionellen Weihnachtsmenü und wird bis Silvester immer wieder mit neuen Zutaten angereichert.

    Insalata di rinforzo bedeutet soviel wie „Salat mit Verstärkung“, aber woher kommt dieser Name? Eine der vielen Erklärungen ist, dass er das ziemlich leichte Weihnachtsmenü des 24. Dezembers (Virgilia) verstärkt, also anreichert. Ursprünglich bestand das neapolitanische Weihnachtsmenü nämlich nur aus Spaghetti und einem Fischgericht. Der Volksmund behauptet hingegen, der Name käme von der „Anreicherung“ des übrig bleibendenden Salats mit immer weiteren Zutaten, von Weihnachten bis Silvester. In der Tat wird der übrig gebliebene Blumenkohlsalat in der Weihnachtszeit immer wieder mit schwarzen und grünen Oliven, in Essig eingelegten Gemüsestückchen oder Sardellen „verlängert“.

    Am besten schmeckt der Salat, wenn man ihn am Tag vorher zubereitet. In diesem Fall sollte man den Endiviensalat aber erst einige Stunden vor dem Anrichten dazu geben, denn er fällt sonst in sich zusammen. Falls man den Salat wieder mit neuen Zutaten anreichern möchte, sollte man die Endivienstückchen im Salat lieber vollständig verspeisen.

    Es gibt verschiedene Varianten dieses schmackhaften Salates, jede neapolitanische Familie hat ihre eigene. Ohne Sardellen ist er ein vegetarisches und veganes Gericht. Wer den intensiven Geschmack der Salzkapern und Sardellen nicht mag, kann sie einfach weg lassen. Der Salat schmeckt immer noch köstlich!

    Zutaten

    (für 4 – 6 Personen)

    1 mittelgroßer Blumenkohl
    1 großer Endiviensalat
    100 g schwarze Oliven
    100 g grüne Oliven
    100 g Paprika, in Essig eingelegt
    100 g Salzkapern
    100 g gemischtes in Essig eingelegtes Gemüse
    6-8 Sardellen in Salz eingelegt
    Pfeffer, Salz,
    Olivenöl extravergine
    Essig

    Zubereitung

    1. Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerteilen.
    2. Blumenkohl in reichlich gesalzenem Wasser nicht mehr als 15 Minuten bissfest kochen. Der Blumenkohl darf nicht weich werden.
    3. Wasser abschütten und Blumenkohl abkühlen lassen.
    4. Wenn die Blumenkohlröschen abgekühlt sind, werden sie in eine große Salatschüssel gegeben. Dann werden 4 Esslöffel Öl und 4 Esslöffel Essig, Salz und Pfeffer zum Blumenkohl gegeben und alles vorsichtig verrührt.
    5. Den Endiviensalat waschen, gut abtropfen lassen und mit der Hand in kleine Stückchen zerpflücken. Dann die Salatstückchen in die Schüssel zum Blumenkohl geben. Wird der Salat für den nächsten Tag zubereitet, den Endiviensalat erst einige Stunden vor dem Servieren hinzugeben.
    6. Die Sardellen in Filets schneiden und zusammen mit der Paprika und dem anderen eingelegten Gemüse zum Salat geben. Alles gut verrühren und für einige Stunden ziehen lassen.

     

  • Italienisches Zucchini-Gemüse (Zucchinielli)

    Italienisches Zucchini-Gemüse (Zucchinielli)

    Das Zucchini-Gemüse kann man als Beilage, als Antipasto oder auf Bruschetta servieren.

    Zuchinielli sind eine sehr vielseitige Beilage: Als Belag für Crostini, mit Bruschetta oder Focaccia schmeckt das bekömmliche Zucchini-Gemüse sehr köstlich.

    Über dieses leichte und gesunde italienische Rezept freuen sich auch Vegetarier und Veganer.

    Zutaten für Zucchinielli

    (4 Personen)

    3 mittelgroße Zucchini
    Olivenöl, kalt gepresst
    Salz und frisch gemahlener Pfeffer

    Zubereitung

    1. Zucchini waschen und in Würfel von 8-10 mm schneiden.
    2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.
    3. Zucchini ins Olivenöl geben und kochen lassen, bis das Gemüsewasser verdampft ist (etwa 5-7 Minuten). Dabei ständig umrühren, damit die Zucchini nicht am Topfboden haften bleiben.
    4. Herdtemperatur herunterstellen und die Zucchini bei geringer Hitze weitere 10 Minuten köcheln lassen.
    5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Gratinierte Paprikas (Peperoni al gratin)

    Gratinierte Paprikas (Peperoni al gratin)

    Peperoni al gratin sind eine schmackhafte Vorspeise, die kalt oder warm mit etwas Weißbrot serviert wird. Aber die Paprikas sind auch als leichte Hauptspeise köstlich, ergänzt durch andere Vorspeisen oder Käse. Im Sommer kann man die Paprikas auf den Holzkohlegrill legen, wo sie am meisten Geschmack bekommen.

    Die gelben oder roten Paprikas sollten klein und aromatisch sein, die Petersilie muss glatt und frisch sein. Krause Petersilie hat einen anderen Geschmack und eignet sich nicht.
    Salzkapern erhält man mittlerweile auch in vielen Supermärkten. Aber beim Kauf aufpassen, denn eingelegte (Essig)-Kapern sind für die Zubereitung ungeeignet.
    Sehr dekorativ ist das Anrichten der Peperoni in einem flachen Gefäß.

    Wer weniger Zeit aufwenden möchte kann das Paniermehl weglassen. Die Zubereitung wird hierdurch um eine halbe Stunde verkürzt.

    Zutaten

    Zubereitungsdauer: Ca. 1 Stunde mit Paniermehl oder 30 Minuten ohne.

    (4 Personen)

    3 gelbe, 3 rote Paprika
    1 Bund glatte Petersilie
    1 Knoblauchzehe
    Salz
    10 schwarze Oliven
    Olivenöl, kalt gepresst
    Ca. 6-8 Salzkapern (keine Essigkapern)
    2 Esslöffel Paniermehl, sofern gewünscht

    Zubereitung

    Backofen (Grillfunktion) auf 250 Grad vorheizen oder Holzkohlegrill vorbereiten.
    Paprika waschen und abtrocknen. In den Ofen oder auf den Grill legen. Solange rösten, bis die Schale dunkelbraun ist.
    Paprikas aus dem Ofen oder vom Grill nehmen und häuten. Dabei Besteck zur Hilfe nehmen und nicht die Finger verbrennen!
    Paprikas in Streifen schneiden und nebeneinander in eine Pfanne legen. Oliven, Kapern, Salz, Paniermehl, kleingehackte Petersilie und kleingehackten Knoblauch dazugeben. Alles mit etwas Olivenöl bedecken und bei kleiner Hitze etwas braten.
    Die Paprikas bei etwa 180 Grad für eine halbe Stunde in den Ofen geben.

    Buon appetito!

    Anmerkung

    Variante

    Die Zubereitung ist zeitsparender ohne Paniermehl als gegrillte Paprika mit Oliven und Knoblauch möglich. Die Paprikas werden nur etwa 5 Minuten in der Pfanne gebraten werden und kommen nicht in den Ofen.

  • Bratkartoffeln mit Knoblauch und Rosmarin (Patate aglio e rosmarino)

    Bratkartoffeln mit Knoblauch und Rosmarin (Patate aglio e rosmarino)

    Die Bratkartoffeln mit Knoblauch und Rosmarin sind eine köstliche und herrlich duftende Beilage. Sie passen zu vielen Gerichten oder können auch allein mit einem Dip als herzhafte Mahlzeit genossen werden.

    Diese Kartoffeln mit Rosmarin und Knoblauch werden in der Pfanne zubereitet.

    Eine Variante sind Ofenkartoffeln mit Rosmarin, die im Backofen gemacht werden.

    Zutaten

    (2 Personen)

    1 Pfund kleine mittelfeste Kartoffeln
    2 Knoblauchzehen
    Frischer Rosmarin (falls nicht vorhanden: getrockneter)
    Olivenöl
    Salz

    Zubereitung

    1. Kartoffeln gut waschen.
    2. Kartoffeln ungeschält in Hälften schneiden und in Salzwasser kochen. Sie dürfen nicht zu weich gekocht werden, weil sie anschließend in der Pfanne angebraten werden.
    3. In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen und eine Knoblauchzehe blond anbraten.
    4. Den Knoblauch aus der Pfanne nehmen und die Kartoffeln, Salz und Rosmarin zu dem sehr heißen Olivenöl geben.
    5. Mit Pfeffer würzen und unter Rühren anbraten.
    6. Sobald die Kartoffel angebräunt sind, wird eine Knoblauchzehe durch eine Knoblauchpresse gedrückt und hinzugegeben.
    7. Die Kartoffeln noch einmal gut durchrühren und servieren.

    Buon appetito!

  • Karnevalsgebäck mit Weizengries und Ricotta (Migliaccio)

    Dieser Kuchen wird in Neapel an Karneval gegessen. Er besteht aus Ricotta und Semolino (Weizengries).

    Die Karnevalszeit wird in Neapel von ziemlich gehaltvollen Speisen geprägt, etwa üppiger Lasagne.

    Am Faschingsdienstag wird in Neapel traditionell Migliaccio zubereitet. Dabei ist es wichtig, einen frischen und guten Ricotta zu benutzen. Die Zubereitung ist nicht schwierig.

    Zutaten:

    250 g Weizengries (Semolino)
    1 l Milch
    50 g Butter
    200 g Zucker
    400 g Ricotta
    6 Eier
    1 Prise Salz
    1 Tütchen Vanillezucker
    Das Abgeriebene einer Zitronenschale
    Ein Stück ungespritzte Zitronen- und Orangenschale
    Puderzucker

    Zubereitung:

    1. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
    2. Kalte Milch mit dem Weizengries mit einem Schneebesen in einem Topf verquirlen. Ein Stück Zitronen- und Orangenschale und eine Prise Salz hinzugeben. Zum Kochen bringen.
    3. Sobald die Konsistenz des Breis fester wird, die Schalen entfernen und weiter rühren, damit die Masse nicht am Topf festklebt. Butter dazugeben und abkühlen lassen.
    4. Ricotta in einem Topf mit Vanillezucker und Eiern verrühren. Zucker dazugeben und gut verrühren.
    5. Abgeriebene Zitronenschale hinzugeben und mit dem Mixer verquirlen.
    6. Weizengriesbrei hinzugeben und zu einer homogenen Masse verrühren.
    7. Teig in eine runde Springform geben und bei mittlerer Hitze etwa 45 Minuten im Ofen backen, bis die Oberfläche beginnt zu bräunen.
    8. Herausnehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
  • Pilze mit Öl, Knoblauch und Petersilie (funghi trifolati)

    Pilze mit Öl, Knoblauch und Petersilie (funghi trifolati)

    Die „Funghi trifolati“ sind eine Spezialität der norditalienischen Küche und vor allem im Piemonte sehr verbreitet. Sie sind einfach zuzubereiten und schmecken sehr köstlich.

    Die Pilze können als Beilage zu Fleisch, als Antipasto oder zum Anrichten eines Risottos oder auf Crostini gereicht werden.

    Das Rezept für die Funghi Trifolati ist eine klassische Zubereitungsart für Pilze und betont am besten ihren Geschmack. Deshalb findet man es so häufig in der italienischen Küche und kann es als eines der Grundrezepte im Repertorium des „cuoco italiano“ bezeichnen.

    Zutaten:

    1 Knoblauchzehe
    500 gr Pilze (Steinpilze oder Champignons)
    4 EL Olivenöl
    Glatte Petersilie
    Salz, Pfeffer

    Zubereitung:

    1. Die Pilze mit einem feuchten Tuch oder einem Pinselchen reinigen, dann in Scheibchen oder Würfel schneiden (je nach Geschmack oder Verwendung).
    2. Die (leere) Pfanne auf den Herd stellen und die Pilze hineingeben, sobald sie warm wird. Einen Deckel auf die Pfanne geben. Das erste Wasser verdampfen lassen und die Pilze herausnehmen und auf einen Teller geben.
    3. Das Öl und die halbierte Knoblauchzehe in die Pfanne geben und den Knoblauch blond werden lassen, dann herausnehmen.
    4. Die Pilze in das Öl geben, mit einem Deckel abdecken und langsam 15 Minuten auf niedriger Stufe kochen lassen, bis kein Wasser mehr in der Pfanne ist.
    5. Den Deckel abnehmen, Salz, Pfeffer und die gehackte Petersilie hinzugeben und weitere 5 Minuten auf niedriger Stufe kochen lassen.
    6. Vom Herd nehmen und kalt oder warm servieren.

    Anmerkung:

    Variante

    Wenn man Steinpilze hat (sie haben mehr Geschmack als Champignons), kann man Schritt 2 überspringen und die Pilze bei Schritt 4 für 20-25 Minuten kochen lassen. Auf dieses Weise wird der delikate Geschmack der Steinpilze unterstrichen.
    Die zweite Phase der Zubereitung dient dazu, den Champignons einen intensiveren Geschmack zu geben, denn sie haben von Natur aus kein starkes Aroma.

    Kochtipps

    – Die idealen Pilze für dieses Rezept sind Steinpilze, aber man kann auch Champignons verwenden.
    – Wenn man die Funghi Trifolati aufbewahren will, muß man sie nur die halbe Zeit kochen, ohne Petersilie, Salz und Pfeffer hinzuzufügen (der Kochvorgang wird erst abgeschlossen, wenn man die Pilze verwenden will. Erst dann werden Petersilie, Salz und Pfeffer hinzugefügt).

  • Casarecce-Pasta mit Zucchini Pinienkernen, Rosinen und Zimt (Casarecce alle zucchine)

    Casarecce-Pasta mit Zucchini Pinienkernen, Rosinen und Zimt (Casarecce alle zucchine)

    Die Kombination aus Zucchini, Rosinen, Pinienkernen und Zimt verleiht dem Gericht eine sizilianisch-arabische Note.

    Unsere Redaktion liebt dieses vegetarische Gericht, weil es schnell zubereitet werden kann und sehr lecker schmeckt. Während die Pasta kocht, kann man die Zucchini anbraten und zaubert in kurzer Zeit ein tolles italienisches Essen. Casarecce sind kleine gerollte Nudeln, die besonders in Sizilien sehr beliebt sind. Wer keine Casarecce-Pasta bekommt, kann das Gericht aber auch mit einer anderen Pasta-Sorte zubereiten.

    VeganerInnen können einfach den Parmesan weglassen.

    Zutaten:

    (für 4 Personen)

    ca. 320 g Casarecce-Pasta
    300 g kleine Zucchini
    1 EL Pinienkerne
    2 EL Rosinen
    Olivenöl extravergine
    Peperoncino
    1 Knoblauchzehe
    Parmesan (am Stück)
    Zimt

    Zubereitung:

    1. Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen und Salz hinzugeben.
    2. Pasta ins kochende Wasser geben und nach Packungsanweisung kochen.
    3. Rosinen in einer kleinen Schüssel mit lauwarmem Wasser einweichen.
    4. Zucchini in runde, ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
    5. Die Knoblauchzehe in einer Pfanne mit ausreichend bemessenem Olivenöl anbraten bis sie blond wird, dann herausnehmen.
    6. Pinienkerne, Peperoncino und Zucchini ins Olivenöl geben und für drei bis vier Minuten auf höherer Stufe anbraten. Dabei kontinuierlich umrühren, andernfalls bleiben sie am Boden haften und könnten anbrennen. Die Zucchini von der Herdplatte nehmen (falls die Pasta noch nicht fertig sein sollte).
    7. Gekochte Pasta und Rosinen zu den Zucchini hinzufügen und alles einige Sekunden anbraten.
    8. Mit etwas Zimt würzen.
    9. Den Parmesan in dünne Scheiben hobeln und vor dem Servieren über die Pasta geben.Anmerkung:
      Dieses Rezept ist auch für Veganer (ohne Parmesan) und Vegetarier geeignet.
      Mehr dazu im Italien-Blog: Vegetarisch unterwegs in Neapel
  • Pizza Margherita mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum

    Pizza Margherita mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum

    Der Klassiker aus Neapel! Spricht ein Neapolitaner von einer Pizza, so meint er gewöhnlich die Pizza Margherita. Wir zeigen Ihnen die Geheimnisse der Zubereitung dieses köstlichen Klassikers.

    Der Name dieser Pizza geht auf die italienische Königin Margherita zurück, die 1889 einen Besuch in Neapel machte.

    Während ihres Aufenthalts wurde zu ihren Ehren vom Pizzaiolo Raffaele Esposito eine Pizza in den drei Farben der italienischen Fahne gebacken (rote Tomaten, weißer Mozzarella, grünes Basilikum). Der Königin schmeckte die Pizza so gut, dass sie dem Pizzaiolo in einem Brief ihren Dank ausdrückte.
    Dieser Brief kann noch heute in der berühmten Pizzeria Brandi in Neapel gelesen werden.

    Zutaten:

    Für den Teig: Grundrezept Pizzateig

    Für den Belag:
    300 g geschälte ganze Tomaten (aus der Dose)
    Salz
    1 Kugel Mozzarella
    Olivenöl, kalt gepresst
    Frisches Basilikum
    Etwas geriebener Parmesan

    Zubereitung:

    Zubereitung des Teigs: Grundrezept Pizzateig

    1. Falls die Tomaten sehr viel Flüssigkeit enthalten, sollte man sie abgießen.
    2. Tomaten mit einer Gabel zerdrücken, in eine Schüssel geben und mit Salz würzen.
    3. Tomaten auf den Pizzateig verteilen und etwas Olivenöl und geriebenen Parmesan über die Pizza geben.
    4. Bei maximaler Ofentemperatur (250 Grad) etwa 20 Minuten backen.
    5. Ca. 5 Minuten vor Ende der Backzeit den in kleine Stücke geschnittenen Mozzarella auf der Pizza verteilen. Der Mozzarella sollte verlaufen, aber nicht braun werden.
    6. Nach Ende der Backzeit die Pizza aus dem Ofen nehmen und frische Basilikumblätter darauf verteilen.

    Anmerkung:
    Die Pizza wird im deutschsprachigen Raum häufig  als „Pizza Margarita“ bezeichnet, die italienische Schreibweise ist aber Pizza Margherita.