Schlagwort: Vegetarisch

  • Zucchini mit Minze (Scapece di zucchini)

    Zucchini mit Minze (Scapece di zucchini)

    Eine der köstlichsten italienischen Vorspeisen sind frittierte Zucchini. Durch die Zugabe von frischer Minze schmecken sie besonders delikat und lassen sich außerdem sehr gut für Gäste vorbereiten.

    Die Zucchini können auf einem Antipasti-Teller zusammen mit anderen Gemüsevorspeisen angerichtet werden (z.B. gegrillter Paprika und frittierten Auberginen), was sehr ansprechend aussieht. Dazu reicht man italienisches Weißbrot oder Baguette. Aber nicht nur als Vorspeise, sondern auch als (Grill-)beilage sind die Zucchini sehr gut geeignet.

    Ein Vorteil dieser Vorspeise ist, dass sie sich sehr gut für Gäste vorbereiten lässt. Die Zucchini sollten vor dem Verzehr etwa zwölf Stunden durchziehen, damit sie ihren vollen Geschmack entfalten. Sie können ungefähr fünf Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

    Zutaten:

    4 Personen

    1 kg mittelgroße Zucchini
    2 kleine Knoblauchzehen
    Frische Minzblätter
    Weinessig
    Öl zum Frittieren
    Salz und Pfeffer

    Zubereitung:

    Zucchini waschen und in mitteldicke Scheiben schneiden. Danach möglichst in der Sonne etwas trocknen lassen.
    Knoblauch sehr klein schneiden.
    In einer hohen Pfanne das Öl stark erhitzen.
    Einen Teil der Zucchini ins Öl geben und frittieren, bis die Zucchini bräunlich werden.
    Die Zucchini herausnehmen und auf Küchenpapier legen, damit das überschüssige Öl aufgesogen wird.
    Den Boden eines flachen Gefäßes mit den Zucchini bedecken.
    Die erste Lage der Zucchini mit klein geschnittenem Knoblauch, Minze sowie etwas Salz und Pfeffer bestreuen. Etwas Weinessig (ca. 1 EL) darübergeben.
    Diese Prozedur fortsetzen, bis alle Zucchini frittiert und im Gefäß aufgeschichtet sind. Jede Lage wird mit Knoblauch und Minzblättern bestreut, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit Weinessig (ca. 1 Eßl.) beträufelt.
    Gut im Kühlschrank (nach Möglichkeit etwa 12 Std.) durchziehen lassen und 1-2 Std. vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

    Dazu: Weißbrot

    Anmerkung:
    Lieblingsrezept unserer Redaktion 🙂

  • Pizza quattro formaggi (Pizza mit vier Käsesorten)

    Pizza quattro formaggi (Pizza mit vier Käsesorten)

    Diese Pizza ist ein Hochgenuss für Käseliebhaber!

    Die Zusammenstellung der verschiedenen Käsesorten kann nach Geschmack variieren. Vor allem im Norden Italiens bis Rom wird Gorgonzola benutzt, durch den die Pizza ein intensives Aroma bekommt.

    In Neapel macht man die Pizza „bianca“, das heißt ohne Tomaten.

    Für ein gutes Ergebnis ist die Käsequalität sehr wichtig. Käse enthält wichtige Nährstoffe, etwa Kalzium, Proteine, Vitamin A und Vitamine der Gruppe B. Parmesan enthält besonders viel Kalzium.

    Zutaten:

    Für den Teig: Grundrezept Pizzateig

    Für den Belag:

    Mozzarella
    Parmesan
    Provolone
    Gorgonzola, mild
    (Mengen nach Geschmack, mindestens aber 50 g von jeder Käsesorte)
    Pfeffer
    Olivenöl, kalt gepresst

    Zubereitung:

    Zubereitung des Teigs: siehe Rezept für Pizzateig

    1. Parmesan reiben und die anderen Käsesorten würfeln.
    2. Käsewürfel auf dem ausgerollten Pizzateig verteilen und den geriebenen Parmesan darüber streuen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
    3. Wenig Olivenöl über die Pizza geben, damit sie nicht trocken wird.
    4. Bei maximaler Temperatur (250 Grad) ca. 18 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

    Anmerkung: Die Backzeit hängt vom Ofen ab. Bei 300 Grad benötigt die Pizza etwa sechs Minuten.

  • Spaghetti mit Knoblauch und Olivenöl – Rezept

    Spaghetti mit Knoblauch und Olivenöl – Rezept

    Spaghetti Aglio e Olio sind ein echtes Meisterwerk der italienischen Küche. Mit nur wenigen Zutaten zauberst du in kürzester Zeit ein köstliches Gericht, das dein Zuhause mit einem unwiderstehlichen Duft erfüllt. Kein Wunder, dass dieses einfache Rezept ein echter Klassiker ist!

    In der neapolitanischen Küche haben Spaghetti Aglio e Olio eine besondere Tradition: Sie sind das perfekte Gericht, wenn der Hunger nach einer durchfeierten Nacht erwacht. Doch auch bei unerwartetem Besuch sorgen sie für „allegria“ – eine fröhliche Atmosphäre am Esstisch.

    So wird dein Spaghetti Aglio e Olio-Erlebnis perfekt

    Einige Italiener mögen das Rezept lieber ohne Petersilie, doch wir finden, dass frische, glatte Petersilie der Pasta einen besonders aromatischen Geschmack gibt. Sie passt perfekt zum aromatischen Knoblauch und dem hochwertigen Olivenöl.

    Tipp: Wenn du es wie die Neapolitaner machen möchtest, probiere das Rezept Spaghetti Aglio e Olio mit Linguine – einer etwas breiteren Nudelsorte, die wunderbar die Sauce aufnimmt.

    So kocht man Spaghetti aglio e olio

    Zutaten (4 Personen)

    400 g Linguine oder Spaghetti
    2-3 Knoblauchzehen
    100 ml Olivenöl (kalt gepresst, extra vergine)
    Ein Bund frische glatte Petersilie
    Peperoncino (scharfes Pepperonigewürz aus Italien)
    Salz

    Zubereitung

    1. Setze einen großen Topf Wasser für die Pasta auf und bringe das Wasser zum Kochen
    2. Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne auf niedriger Stufe (Stufe 1 Elektroherd) und brate den in nicht zu kleine Stücke geschnittenen Knoblauch darin an, bis er „blond“ wird – nicht braun! Zu kleine Stücke können schnell zu braun werden.
    3. Nun werden die Nudeln in das kochende gesalzene Wasser gegeben.
    4. Während die Pasta kocht, füge Petersilie, Peperoncino und eine Prise Salz zum Knoblauch in die Pfanne hinzu.
    5. Gleich danach entnimmst du aus dem Nudeltopf mit einem Löffel etwas Wasser und gibst es ebenfalls zum Knoblauch.
    6. Wenn die Nudeln gar sind (al dente), gießt du das Wasser ab und gibst sie in die Pfanne. In Napoli nimmt man die Nudeln mit einer Nudelzange direkt aus dem Wasser und gibt sie in die Pfanne.
    7. Dann alles etwa eine Minute lang gut vermengen und sofort servieren.

    Buon appetito!

    Zusätzlicher Tipp für die perfekte Zubereitung der Spaghetti Aglio e Olio

    Die Pasta muss „sciuliarelli“ sein (übersetzt aus dem Neapolitanischen mit „flutschen“ oder „glatt sein“), es darf also nicht mit Öl gespart werden. Verwende daher unbedingt ausreichend hochwertiges Olivenöl.

    Lust auf mehr italienische Klassiker? Probiere auch Spaghetti mit frischer Tomatensoße und Basilikum – ein weiteres schnelles und leckeres Rezept.

    Gut zu wissen: Das Rezept für Spaghetti Aglio e Olio ist perfekt für Veganer/Vegetarier geeignet. Mehr dazu im Italien-Blog: Vegetarisch unterwegs in Neapel

  • Pizzateig Grundrezept

    Pizzateig Grundrezept

    Bereite einen originalen neapolitanischen Pizzateig zu und erfahre mehr über die Geheimnisse einer echten Pizza napoletana! Wir verraten, wie du zu Hause eine selbstgemachte köstliche Pizza backen kannst.

    Der Hauptdarsteller einer Pizza ist der Teig! Manche Pizzerien belegen die Pizza mit einem Dutzend von Zutaten. Aber wenn der Teig gut zubereitet wird, kann sich sogar eine „Pizza in bianco“ (Pizza ohne Belag) mit einer Brise Oregano in ein Meisterwerk verwandeln. Das wissen auch die Neapolitaner und Neapolitanerinnen: Viele kosten gerne ein Stückchen des „cornicione“ (hoher Teigrand), um den Geschmack des Teigs zu genießen.

    Tipp: Für eine schnellere Zubereitung des Pizzateigs muss man mehr Hefe verwenden.

    Zutaten (für drei bis vier Bleche oder sechs bis acht Pizzen à 30 cm)

    1000 g Mehl 00 (alternativ Mehl vom Typ 405)
    0,55 Liter lauwarmes Wasser
    10 g frische Hefe
    25 g Meersalz

    Zubereitung

    Pizzateig kneten: Mit der Knetmaschine oder mit der Hand

    Mit der Knetmaschine

    Lauwarmes Wasser in den Behälter der Knetmaschine geben und die Hefe darin auflösen. 100 g Mehl hinzufügen und mit der Maschine auf niedriger Stufe ein paar Minuten kneten, bis eine flüssige homogene Masse entsteht. Die Maschine ausschalten und die Masse 10 Minuten ruhen lassen. Salz und restliches Mehl hinzufügen. Die Maschine wieder einschalten und weitere 20 Minuten mit geringer Geschwindigkeit arbeiten lassen, bis man einen kompakten Teig erhält. Der Teig sollte elastisch sein und nicht kleben.

    Pizzateig mit der Hand kneten

    Für das Pizzateig-Rezept die Hefe in einer Schüssel mit 100 ml lauwarmem Wasser auflösen und ca. 50 g Mehl hinzufügen. Solange rühren, bis die Mischung homogen und dickflüssig wird. Die Hefemischung für zehn Minuten gehen lassen. Den Rest des Mehls auf einer Arbeitsfläche anhäufen und eine Vertiefung in die Mitte drücken. Hefemischung, Salz und das restliche Wasser in die Vertiefung geben. Alles für mindestens zehn Minuten gut verkneten.

    Teig gehen lassen und Teigkugeln formen

    Den Teig in eine große Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch abdecken, damit seine Oberfläche nicht hart wird. So bildet er keine Kruste, die durch das Verdunsten der Flüssigkeit vom Teig gebildet wird. Den Teig mindestens zwei Stunden gehen lassen.

    Nach zwei Stunden kleine Teigkugeln à 200 g formen. Die Kugeln bei Zimmertemperatur weitere vier bis sechs Stunden gehen lassen. Dann sind die Teigkugeln fertig und können in den nächsten sechs Stunden für die Pizzazubereitung benutzt werden. Jede Teigkugel ist für ein rundes Pizzablech (30 cm) für eine Person. Falls man die Pizza auf mehreren Ofenblechen zubereitet, formt man für jedes Blech eine größere Kugel.

    Schnelle Variante

    Wenn es schnell gehen soll, kann man den Teig auch in nur zwei bis drei Stunden zubereiten. Dazu erhöht man die Hefemenge auf 30 bis 40 g. Aber Vorsicht: Zu viel Hefe gibt dem Teig einen bitteren Hefegeschmack. Im Sommer kann man weniger Hefe verwenden. Den Teig mindestens zehn Minuten kneten und dann kleine Teigkugeln formen und zwei bis drei Stunden gehen lassen.

    Das richtige Mehl

    In Italien wird Weizenmehl vom Typ 00 verwendet. Das Pizzateig-Rezept für die echte neapolitanische Pizza erlaubt auch die Zugabe eines Teils Mehl vom Typ 0 zu. In Deutschland kann man das Mehl Typ 405 benutzen.

    Die richtige Wassermenge

    Für das Pizzateig-Rezept benötigt man 0,55 Liter lauwarmes Wasser. Der Teig sollte elastisch sein und nicht kleben. Manchmal ist es notwendig, die Wassermenge etwas zu verändern. Bei einer niedrigen Luftfeuchtigkeit im Sommer kann der Teig trocken werden und es sollte etwas mehr Wasser hinzugegeben werden. Umgekehrt kann er im Winter klebrig werden und es wird weniger Wasser benötigt. Falls der Teig zu klebrig ist, einfach etwas Mehl hinzugeben.

    Anmerkung: Pizzateig wird auf viele Arten zubereitet und große Pizzaioli haben ihr Geheimrezept.

    In Neapel hat die „Associazione Verace pizza Napoletana“ offiziell die Zubereitungsart einer echten neapolitanischen Pizza aus dem Holzofen festgelegt.
    Danach werden folgende Zutatenmengen verwendet: 1 Liter Wasser, 1800 g Mehl Typ 0,50 g Meersalz, 3 g frische Hefe.
    Zubereitungszeiten: 30 Minuten Knetzeit, zwei Stunden für das Gehenlassen und vier bis sechs Stunden für die „Panetti“ (kleine Teigkugeln).