Schlagwort: Vegetarisch

  • Paccheri-Pasta mit Ricotta und Tomaten

    Dieses leckere Nudelrezept ist einfach und schnell zuzubereiten. Paccheri sind große Röhrchennudeln, die die Soße besonders gut aufnehmen.

    Die untenstehende Zubereitung für Pasta mit Ricotta und Tomaten ist eine vereinfachte Version des neapolitanischen Rezepts. Besonders gut schmeckt es mit der Pastasorte „Paccheri“.

    Zutaten:

    (4 Personen)

    360 g Paccheri-Pasta
    250 g Ricotta
    1 Zwiebel
    400 g passierte Tomaten
    3 EL Olivenöl, kalt gepresst
    Salz, Pfeffer
    Parmesan
    Basilikumblätter

    Zubereitung:

    1. Die Zwiebel in sehr kleine Stücke schneiden.
    2. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel auf niedriger Stufe für einige Minuten leicht anbraten.
    3. Die passierten Tomaten und eine Brise Salz in das Olivenöl geben und auf kleiner Flamme ca. 10 Min. köcheln lassen
    4. Wasser für die Pasta in einem Topf zum Kochen bringen. Salz und Pasta hinzugeben und umrühren. Die Pasta nach Packungsanweisung gar kochen.
    5. 3-4 Min. vor dem Servieren den Ricotta und 1/3 der Tomatensoße in einem anderen Topf mischen, gut verrühren und auf sehr niedriger Stufe kurz weiterköcheln lassen.
    6. Einige mit der Hand abgepflückte Basilikumblätter unter die andere Hälfte der Soße rühren.
    7. Die Pasta abgießen (ein bisschen Wasser aufheben) und dann die gekochte Pasta mit der Ricotta-Tomaten-Soße gut vermischen. Falls die Konsistenz etwas zu trocken sein sollte, kann man etwas von dem aufbewahrten Nudelwasser hinzugeben.
    8. Jede Portion mit einer Schöpfkelle der verbliebenen Soße anrichten, mit Parmesan bestreuen und einem Basilikumblatt dekorieren.

    Das Rezept „Pasta mit Ricotta und Tomaten“ hat leckere Varianten:

    Variante 1 – al concentrato di pomodoro (mit Tomatenkonzentrat)

    Um ein noch schnelleres Rezept zuzubereiten, kann man anstelle des Tomatenpürees einfach Tomatenkonzentrat verwenden: im Schritt 3 fügt man 3 EL Tomatenkonzentrat und ein Glas Wasser hinzu und lässt das ganze einige Minuten kochen. Im Schritt 5 mischt man diese Soße mit dem Ricotta und fügt einige Basilikumblätter hinzu. Wenn die Pasta fertig ist, mit der Ricottasoße vermischen und mit Parmesan und einem Basilikumblatt servieren.

    Variante 2 – alla salvia (nach Salbei-Art)

    Statt Tomatensoße kann man eine Ricottasoße zubereiten. 3-4 Minuten vor dem Anrichten wird in einem Topf auf niedriger Stufe der ganze Ricotta mit wenig Nudelwasser homogen verrührt. Dann gibt man zur Ricottasoße 2 EL Olivenöl, Pecorino, Parmesan, Pfeffer, Salz und Salbei und verrührt alle Zutaten gut, um ihre Aromen zu vermischen. Am Ende gibt man die al dente gekochte Pasta in den Topf. Gut vermischen. Falls das Gericht zu trocken sein sollte, kann man etwas Nudelwasser hinzugeben. Mit Parmesan bestreuen und mit einem Salbeiblatt dekorieren.

    Variante 3 – al pesto di basilico (mit Basilikumpesto)

    Wie Variante 2, aber ohne Pecorino und Salbei, mit nur 1 EL Öl und 2 EL Pesto. Falls man keine Paccheri-Pasta finden kann, sind auch andere große „Röhrchennudeln“ (z.B. Rigatoni, Penne rigate, Penne lisce, Tortelloni) geeignet. Die im traditionellen Rezept verwendete Soße ist das „ragù napoletano“ (neapolitanische Fleischsoße). Die Zubereitung dieser Soße benötigt allerdings Zeit.

  • Mozzarella mit Tomaten und gegrillter Paprika

    Mozzarella mit Tomaten und gegrillter Paprika

    Mozzarella, pomodori e peperoni
    Diese Vorspeise ist eine Variation von Mozzarella mit Tomaten und Basilikum. Zusätzlich wird eine gegrillte Paprika, Knoblauch und Oregano verwendet.

    Neapolitanischer Mozzarella kommt typischerweise von Büffeln. In Deutschland ist er in italienischen Feinkostgeschäften erhältlich und wird in speziellen Verpackungen mit dem Flugzeug transportiert. Er sollte innerhalb von drei Tagen nach seiner Herstellung verzehrt werden. Geschmacklich ist er nicht mit dem in Supermärkten erhältlichen Mozzarella zu vergleichen.

    Der Antipasto kann im Sommer auch als leichte Hauptspeise serviert werden.

    Zutaten
    (4 Personen)

    400 g Büffelmozzarella
    2 Tomaten
    1 feste rote Paprika
    2 Knoblauchzehen
    1 Prise Oregano
    1 dl Olivenöl
    Salz und Pfeffer

    Zubereitung

    1. Die Paprika entweder auf einem Holzkohlegrill oder im Ofen (Grillfunktion) rösten. Die Paprika wird vom Grill/aus dem Ofen genommen, wenn sich die Haut leicht abziehen lässt.
    2. Die Haut von der Paprika abziehen und die Samen entfernen.
    3. Die Paprika in Streifen, den Mozzarella und die Tomaten in Scheiben schneiden.
    4. Auf einem Teller abwechselnd eine Scheibe Mozzarella, Tomate und Paprika kreisrund anrichten.
    5. Mit Salz, Oregano, klein gehacktem Knoblauch und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Etwas Olivenöl darüber geben.
      Dazu: Weißbrot

    Buon appetito!

  • Chiacchiere, ein neapolitanisches Karnevalsgebäck – das Rezept!

    Chiacchiere, ein neapolitanisches Karnevalsgebäck – das Rezept!

    In Neapel feiert man Karneval mit einem besonderen kulinarischen Genuss: Chiacchiere. Das knusprige Gebäck taucht man traditionell in eine reichhaltige Schokoladensoße namens Sanguinaccio. Wir verraten dir das Rezept: Es ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch einfach zuzubereiten.

    An Fasching werden in Kampanien traditionell chiacchiere (gesprochen: kiackere) gebacken, die gerne in Schokoladensoße (Sanguinaccio) getaucht werden. Sie sehen sehr schön aus und sind einfach zuzubereiten.

    Die neapolitanische Karnevalsküche ist sehr bunt und vielfältig

    Neben süßen Speisen gibt es auch einige recht gehaltvolle, wie etwa Lasagne mit Hackfleischbällchen und Ricotta.

    Zutaten für Chiacchiere

    300 g Mehl
    1 Ei
    1 EL Butter
    1 EL Zucker
    1 Prise Salz
    Abgeriebenes einer Zitronenschale
    1 Spritzer Rum oder Cognac
    Öl zum Frittieren
    Puder- oder Vanillezucker zum Bestäuben

    Zubereitung

    1. Zucker mit dem Ei schaumig rühren und die anderen Zutaten hinzugeben. Mit einem Handrührgerät einen glatten und elastischen Teig kneten.
    2. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen kneten, bis er keine Blasen mehr bildet. Den Teig dünn ausrollen (2-3 mm). Mit einem Teigroller kleine Streifen ausschneiden (Größe: ca. 10-12 cm lang und 3 cm breit). Durch den Teigroller bekommen die Ränder des Gebäcks die typisch gewellte Form.
    3. Den Teig etwa ½ bis 1 Stunde gehen lassen.
    4. Die Chiacchiere in heißem Öl goldgelb frittieren, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Es ist empfehlenswert, nicht mehr als 5 – 6 Chiacchiere auf einmal zu frittieren.
    5. Nach dem Abkühlen mit Puder- oder Vanillezucker bestäuben.

    Dazu Schokoladensoße servieren.

  • Frittierte Auberginen mit Tomaten – Melanzane a fungetiello

    Frittierte Auberginen mit Tomaten – Melanzane a fungetiello

    Rezepte mit Auberginen haben in Kampanien eine lange Tradition. Dieses neapolitanische Gericht kann als Antipasto oder Beilage mit Weißbrot, aber auch zu Pasta als Soße gegessen werden.

    Wichtig ist, dass die bittere Auberginenflüssigkeit vor dem Frittieren aus den Auberginen herausgepresst wird. Dazu werden die Auberginen gesalzen und in ein Sieb gegeben. Auf die Auberginen kann man einen Teller stellen, der mit einem Gegenstand beschwert wird. So wird die Flüssigkeit besser aus den Auberginen herausgepresst.

    Nach einer Stunde wird das restliche Wasser mit den Händen herausgedrückt und die Auberginenwürfel werden in sehr heißem Fett frittiert.

    Zutaten

    (4 Personen)

    1 kg Auberginen
    Öl zum Fritieren
    Salz
    6-7 Tomaten San Marzano
    1 Knoblauchzehe
    Basilikum
    Olivenöl, kalt gepresst

    Zubereitung

    1. Die Auberginen waschen und in Würfel schneiden. Mit Salz bestreuen, um das Wasser aus den Auberginen zu ziehen.
    2. Die Auberginen in ein Sieb geben, mit einem Teller bedecken und diesen mit einem Gegenstand beschweren.
    3. Nach einer Stunde das restliche Wasser aus den Auberginen durch Kneten mit den Händen herausdrücken.
    4. Die Auberginenwürfel in heißem Öl frittieren (am besten in einer höheren kleinen Spezialpfanne). Anschließend auf Küchenpapier legen und das Fett abtropfen lassen.
    5. In einem anderen Topf wenig Olivenöl erhitzen und den geviertelten Knoblauch „blond“ anbraten. Die Tomaten waschen, klein schneiden und hinzufügen. Mit Salz abschmecken und ca. 10 min köcheln lassen.
    6. Die fritierten Auberginen hinzugeben und auf kleiner Flamme nochmals etwa 5 Minuten köcheln lassen.
    7. Basilikumblätter dazugeben und umrühren.

    Anmerkung

    Variante

    Statt Basilikum kann man auch Salzkapern (keine Essigkapern), einige schwarze Oliven und geschnittene glatte Petersilie hinzugeben

    Buon appetito!

  • Salat aus gekochten Karotten (Insalata di carote)

    Salat aus gekochten Karotten (Insalata di carote)

    Köstlicher können Karotten nicht zubereitet werden. Dieses Rezept für Salat aus gekochten Karotten stammt aus der mediterranen Küche. Es kombiniert die Süße der Karotten mit der Frische von glatter Petersilie und dem würzigen Aroma von Knoblauch.

    Die einfachsten Rezepte sind oft die besten! Beachten solltest du bei diesem Rezept, dass die Möhren beim Kochen schön bissfest blieben. Gemüse wird in Italien übrigens als „Zwischengang“ serviert, eignet sich aber auch gut als Beilage zu Fisch oder Fleischgerichten.

    Tipp: Wichtig für einen aromatischen Geschmack ist das Verwenden von glatter Petersilie. Die Möhren vor dem Verzehr gut durchziehen lassen und Reste im Kühlschrank aufbewahren.

    Was das Gericht so gesund macht

    Der Salat enthält viele Vitamine und Antioxidantien. Diese unterstützen das Immunsystem und fördern die Verdauung. Karotten sind reich an Beta-Carotin, was gut für die Augen ist.

    Zutaten

    (2 – 3 Personen)

    1 Pfund Karotten
    1 Knoblauchzehe
    Glatte Petersilie
    Olivenöl
    Salz
    ½ Tasse Essig

    Zubereitung

    1. Topf mit Wasser und Essig zum Kochen bringen.
    2. Karotten schälen und in ca. ½ cm dicke Scheiben schneiden.
    3. Karotten und etwas Salz in das kochende Essigwasser geben und ca. ½ Std. bei mittlerer Hitze kochen lassen.
    4. Petersilie waschen, die Stiele entfernen und klein schneiden. Den Knoblauch in sehr kleine Stücke hacken.
    5. Sobald die Karotten gar sind, wird das Wasser abgeschüttet. Karotten abkühlen lassen und 2 – 3 EL Olivenöl, Knoblauch und die Petersilie darüber geben. Gut vermischen.

    Buon appetito!

  • Neapolitanische Schokoladensoße (Sanguinaccio)

    Diese leckere Schokoladensoße „Sanguinaccio“ wird in Neapel an Fasching zum traditionellen Karnevalsgebäck „Chiacchiere“ gereicht.

    In der Karnevalszeit am Golf von Neapel verspeist man gerne Chiacchiere, die einzeln in eine köstliche Schokoladensoße eingetaucht werden. Für die Soße wird Bitterschokolade und Kakao verwendet.

    Ursprung des Namens Sanguinaccio: Der Name Sanguinaccio stammt von „Sangue“, was „Blut“ bedeutet. Das kommt daher, dass die Soße früher aus Schweineblut zubereitet wurde. Das ist aber heute glücklicherweise verboten! Aus feiner Schokolade schmeckt die Soße unter Garantie besser.

    Zutaten:

    1 l Milch
    80 g Speisestärke
    200 g bitterer Kakao
    500 g Zucker
    200 g Bitterschokolade
    50 g in Stückchen geschnittene Bitterschokolade
    100 g Butter
    1 Tütchen Vanillezucker
    1-2 EL Zimt
    Einige grüne kandierte Zitronat-Zitronen (grüne kandierte Früchte)

    Zubereitung:

    1. In einem Topf Kakao, Zucker und Speisestärke verrühren.
    2. Langsam die Milch hinzugeben.
    3. Auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren erhitzen, Butter und Bitterschokolade hinzufügen.
    4. Die Soße zum Kochen bringen und abkühlen lassen.
    5. Nach dem Abkühlen einige kandierten Früchte, Zimt, Vanillezucker und die in Stückchen geschnittene Bitterschokolade hinzugeben.
  • Struffoli: Neapolitanisches Weihnachtsgebäck

    Struffoli: Neapolitanisches Weihnachtsgebäck

    Struffoli ist ein sehr dekoratives Weihnachtsgebäck aus Neapel. Es besteht aus vielen kleinen Honigbällchen, die mit bunten Perlen und kandierten Früchten hübsch verziert werden.

    Die Zubereitung von Weihnachtsgebäck hat in Neapel eine antike Tradition, wobei besonders der bunte Struffoli auf keinem Weihnachtstisch fehlen darf. Der Weihnachtsklassiker wird in jeder Pasticceria verkauft und schmückt die Auslagen der Schaufenster. Eigentlich wird er aber gar nicht gebacken, sondern frittiert.

    Zur Dekoration benutzt man neben kandierten Orangen- und Zitronenstückchen auch bunte Kugeln mit Anissamen, die dem Struffoli einen besonderen Geschmack geben. Honig hält die Teigkügelchen zusammen und versüßt das Gebäck.

    Die Zubereitung dauert durch das Frittieren zwar etwas länger, ist aber nicht allzu schwierig. Struffoli wird schon einen Tag vor dem Verzehr zubereitet und mit einem Gläschen gut gekühltem Limoncello (Zitronenlikör) nach dem traditionellen Weihnachtsessen serviert. Man kann ihn abgedeckt etwa eine Woche aufbewahren, also etwa bis Silvester.

    Zutaten:

    (ca. 12 Portionen)

    500 g Mehl
    5 Eier
    2 EL Anisschnaps (ersatzweise Brandy oder Rum)
    100 g Butter
    1 EL Zucker
    abgeriebene Schale von je 1/2 unbehandelten Orange und Zitrone
    1 Prise Salz
    ca. 1 l Sonnenblumenöl zum Frittieren
    50 g Orangeat (gewürfelt)
    50 g Zitronat (gewürfelt)
    50 g buntes Früchtemix (kandiert und gewürfelt)
    300 g feincremiger Honig
    150 g Zucker
    8 kandierte Kirschen,
    Bunte Zuckerperlen

    Zubereitung:

    1. Mehl, Eier, 1 EL Anisschnaps, Butter, 1 EL Zucker, die abgeriebene Zitronen- und Orangenschale und eine Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
    2. Teig zugedeckt einige Stunden gehen lassen.
    3. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche fingerdick ausrollen und in etwa 1 cm lange Stücke schneiden. Bei der Anordnung der Stückchen auf der Arbeitsfläche darauf achten, daß sie nicht aneinander kleben bleiben.
    4. Die Teigkügelchen portionsweise in heißem Öl frittieren, bis sie goldbraun (nicht braun!) sind. Auf einem Teller mit Küchenpapier abtropfen lassen. Falls das Öl während des Frittierens schaumig werden sollte, muß es gegen frisches Öl ausgetauscht werden.
    5. Den Zucker in einem großen und hohen Topf leicht karamelisieren. Danach den Honig, 1 EL Anisschnaps sowie etwa 5 EL Wasser dazugeben. Alles erhitzen, bis die Mischung gelb wird.
    6. Bei leichter Hitze die Teigkügelchen und die Hälfte des Orangeats und Zitronats zur Mischung geben. Solange vorsichtig verrühren, bis der Honig sich gut verteilt hat.
    7. Die Kugeln auf eine große runde Platte stürzen.
    8. Mit feuchten Händen einen Kegel formen.
    9. Die Kugeln mit bunten Perlen, kandierten Kirschen, kandiertem Früchtemix und dem Rest des Orangeats/Zitronats dekorieren.
    10. Den Struffoli abkühlen lassen. Frühestens nach fünf bis sechs Stunden oder besser einen Tag später verzehren.
  • Überbackene Nudeln mit Mozzarella und Erbsen (Pennette al forno con mozzarella e piselli)

    Überbackene Nudeln mit Mozzarella und Erbsen (Pennette al forno con mozzarella e piselli)

    Pennette al forno schmecken besonders im Sommer mit einem kühlen Gläschen halbtrockenem Weißwein. Die Röhrchennudeln werden mit Mozzarella im Ofen überbacken und mit Basilikum garniert.

    Man sollte nur frische, dunkelrote und reife Tomaten für die Soße und frisch geriebenen Parmesan verwenden.

    Falls man keine Pennette (kleine dünne hohle Nudel) bekommt, kann man auch Penne (größer und glatt) oder Penne Rigate (größer und geriffelt) verwenden.

    Zutaten:

    (4 Personen)

    400 g Pennette (oder Penne)
    400 g reife Tomaten
    200 g Erbsen (frisch oder aus der Dose)
    200 g Mozzarella
    5 Esslöffel Olivenöl (extra vergine)
    1 Knoblauchzehe
    1 Bund Basilikum
    4 Esslöffel frisch geriebener Parmesan
    Salz und frisch gemahlener Pfeffer
    Oregano und Thymian

    Zubereitung:

    1. Das Wasser für die Nudeln in einem Topf zum Kochen bringen.
    2. Das Öl mit dem in 2-3 Stücke geschnittenen Knoblauch in einer Pfanne langsam bei mittlerer Temperatur erhitzen.
    3. Wenn der Knoblauch „blond“ ist, die in kleine Würfel geschnittenen Tomaten und etwas Salz hinzugeben, umrühren und 5 Minuten kochen lassen. Danach von der Kochstelle nehmen.
    4. Die Nudeln in das kochende gesalzene Wasser geben und umrühren. Die Nudeln müssen sehr bissfest gekocht werden, d.h. nach etwa zwei Drittel der empfohlenen Kochzeit abgießen.
    5. Eine ofenfeste Auflaufform mit Öl auspinseln und ein Drittel der Tomatensoße hineingeben.
    6. Die Hälfte der Nudeln in die Auflaufform geben. Darüber die Hälfte des Mozzarellas, der Erbsen, des Basilikums und des Parmesans sowie etwas Tomatensoße verteilen. Mit Oregano, Thymian und Pfeffer würzen.
    7. In einer zweiten Schicht den Rest der Nudeln dazugeben und den Vorgang mit den verbleibenden Zutaten wiederholen. Bitte darauf achten, dass die Nudeln gut mit Tomatensoße bedeckt sind.
    8. Die Auflaufform in den Ofen geben und bei 200 Grad ca. 10 Minuten überbacken, bis die obere Schicht knusprig ist.
    9. Nach Belieben mit Parmesan bestreuen und mit Basilikum garniert servieren.

    Buon appetito!

  • Zitronen-Tiramisù mit Limoncello (Tiramisù al limone)

    Zitronen-Tiramisù mit Limoncello (Tiramisù al limone)

    Tiramisù al limone ist ein Dessert der sorrentinischen Halbinsel, wo die schönsten und größten Zitronen angebaut werden. Zur Zubereitung benötigt man die typischen Liköre dieser Region: Limoncello und Crema di Limone.

    Dieses erfrischende Tiramisù ist ein ideales Sommer-Dessert. Noch bis vor einigen Jahren war es gar nicht so einfach, Limoncello oder Crema di Limoncello (mit Sahne) zu kaufen. Mittlerweile gibt es Limoncello in gut sortierten Supermärkten, auch wenn er nicht immer aus Italien oder Sorrent kommt.

    Zutaten:

    250 g Mascarpone
    3 frische Eier
    100 g Zucker und 1 EL Zucker
    6 cl Limoncello (Zitronenlikör)
    2 EL Crema di limone (Zitronen-Milch-Likör)
    1 ungespritzte Zitrone
    200 g Löffelbiskuits
    Zitronenblätter oder 1 Limette zum Dekorieren

    Zubereitung:

    Zubereitungsdauer:
    20 Minuten für die Zubereitung
    3 – 4 Stunden im Kühlschrank

    1. Die Eier trennen und das Eigelb mit 100 g Zucker schaumig schlagen, bis die Masse dick und hellgelb wird. Den Mascarpone löffelweise dazu geben und mit dem Handrührgerät gut verrühren.
    2. Die Zitronenschale abreiben. Das Abgeriebene der Zitrone zur Mascarpone-Eier-Mischung geben und 2 EL Crema di limone hinzufügen. Weiter gut mit dem Rührgerät verrühren.
    3. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig mit einem Löffel unterziehen.
    4. Die Hälfte der Zitrone auspressen. In einer anderen flachen Schüssel etwas Wasser mit Limoncello, Zitronensaft und 1 EL Zucker vermischen.
    5. Die Hälfte der Löffelbiskuits eintauchen und anschließend in ein flaches Gefäß nebeneinander legen.
    6. Über die Hälfte der Biskuits gleichmäßig die Hälfte der Zitronencreme verteilen und wieder getränkte Biskuits darüber schichten. Die andere Hälfte der Zitronencreme darüber geben und glatt streichen.
    7. Das Tiramisù mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen und vor dem Servieren mit Zitronen- oder Limettenscheiben und Zitronenblättern dekorieren.

    Anmerkung:
    Variante 1: Die Zitronen aus Amalfi sind süßer als die deutschen. Wenn man einen süßeren Geschmack bevorzugt, kann man deshalb statt Zitronensaft auch Limettensaft verwenden.

    Variante 2: Falls man keine Crema di limone zur Verfügung hat, kann man statt 2 EL Crema di limone auch 1 EL Limoncello verwenden.

  • Torta Caprese: Mandel-Schokoladen-Torte aus Capri

    Torta Caprese: Mandel-Schokoladen-Torte aus Capri

    Dieser Kuchen ist eine typische Spezialität aus Capri. Er wird dort im Sommer besonders gerne mit Zitronen- oder Vanilleeis serviert.

    Die Torta Caprese wird ganz ohne Mehl zubereitet. Im Originalrezept aus Capri wird kein Likör verwendet. Likör verfeinert aber das Aroma des Kuchens. Eine Variante dieser klassischen Spezialität ist die „Torta Caprese al Limone”, ein Kuchen mit Zitronengeschmack.

    Tipp: Am besten hochwertige Zartbitterschokolade verwenden. Falls man Kuvertüre benutzen möchte, sollte man besser etwas weniger Zucker verwenden.

    Zutaten:

    300 g gehackte Mandeln
    250 g Zartbitter-Schokolade
    5 mittelgroße Eier
    250 g Butter
    200 g Zucker
    1 Gläschen Rum, Limoncello oder einen anderen Likör
    Puderzucker zum Bestäuben

    Zubereitung:

    1. Backofen auf 170° Grad vorheizen.
    2. Schokolade fein hacken und im Wasserbad schmelzen.
    3. Eier voneinander trennen.
    4. Die Eigelbe mit der Hälfte des Zuckers schaumig rühren. Nun die weiche Butter hinzugeben und mit dem Handrührgerät weiter verrühren.
    5. Langsam die Mandeln, geschmolzene Schokolade sowie den Rum hinzugeben.
    6. Eiweisse mit der anderen Hälfte des Zuckers steif schlagen und unterheben.
    7. Die Teigmasse in eine gefettete Springform (24/26 cm) geben und den Kuchen auf mittlerer Schiene im Backofen bei 170° Grad etwa eine Stunde backen.
    8. Den Kuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.